Nike Andeer: Nur die Toten schweigen

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Nike Andeer: Nur die Toten schweigen
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783442480562

Informationen zum Buch

Seiten
448

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Peter Bindrich blickte auf seine Armbanduhr und grinste.

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Handlungsort

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Bei der Kaffeerösterei Stadler wird ein Container abgeladen. Doch statt des bestellten bolivianischen Rohkaffees enthält er feuchte Wolle. Stadlers Chemiker Trendler entnimmt eine Probe und staunt nicht schlecht: Die Wolle ist mit einer kokainhaltigen Flüssigkeit getränkt. Aus Angst, in eine größere Sache verwickelt zu werden, informiert Stadler nicht die Polizei, sondern beauftragt die Forscherin Mena Reglin damit, die Herkunft des Containers zu recherchieren. Kaum hat Mena mit ihren Nachforschungen begonnen, merkt sie, dass sie an einen gefährlichen und höchst brutalen Gegner geraten – und die Sache vielleicht eine Nummer zu groß für sie ist ...

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Nur die Toten schweigen

Bei der Kaffeerösterei Stadler wird ein Container angeliefert. Eigentlich sollte er eine Ladung bolivianischen Rohkaffees enthalten. Als der Container geöffnet wird, entdecken die Mitarbeiter jedoch feuchte Alpakawolle. Bei einer genaueren Untersuchung im Labor wird festgestellt, dass die Wolle mit einer Kokainhaltigen Flüssigkeit getränkt ist. Der Firmeninhaber verzichtet auf die Einschaltung der Polizei und beauftragt stattdessen die Wissenschaftlerin Mena Reglin, mehr über den vertauschten Container herauszufinden, der ganz plötzlich wieder verschwunden ist. Der Auftrag stellt sich bald als lebensgefährlich heraus.

Mein Leseeindruck:

"Nur die Toten schweigen" ist der zweite Band einer Reihe um die Wissenschaftlerin Mena Reglin. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, hatte aber dennoch keine Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden. Man kann das Buch also problemlos ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen.

Es fällt mir ein wenig schwer, meinen Leseeindruck zu diesem Buch zu schreiben. Die ersten Seiten fand ich noch sehr spannend und gut, aber leider nahm die Glaubhaftigkeit der Geschichte immer mehr ab. Es gab einfach zu viele Zufälle und zu viele Verwicklungen, so dass es irgendwann zu konstruiert wirkte und nicht mehr authentisch.

Die Figuren haben mich leider auch nicht alle überzeugen können, und die Hauptprotagonistin Mena Reglin wurde mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer. Sie ist ein wenig zu perfekt für meinen Geschmack.

Der Schreibstil hat mir hingegen durchaus gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, der Erzählstil an sich ist angenehm.

Die Geschichte hat Potenzial; die Idee finde ich sehr gut und spannend. Ein paar weniger Zufälle und Verbindungen wären aber schön gewesen. So wirkte auf mich alles leider etwas zu unglaubwürdig.

Da sich die Geschichte aber trotzdem gut hat lesen lassen, und ich mich auch durchaus gut mit dem Buch unterhalten fühlte, bekommt es von mir noch gute drei Sterne.

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Nur die Toten schweigen

Bei der Kaffeerösterei Stadler wird ein Container angeliefert. Eigentlich sollte er eine Ladung bolivianischen Rohkaffees enthalten. Als der Container geöffnet wird, entdecken die Mitarbeiter jedoch feuchte Alpakawolle. Bei einer genaueren Untersuchung im Labor wird festgestellt, dass die Wolle mit einer Kokainhaltigen Flüssigkeit getränkt ist. Der Firmeninhaber verzichtet auf die Einschaltung der Polizei und beauftragt stattdessen die Wissenschaftlerin Mena Reglin, mehr über den vertauschten Container herauszufinden, der ganz plötzlich wieder verschwunden ist. Der Auftrag stellt sich bald als lebensgefährlich heraus.

Mein Leseeindruck:

"Nur die Toten schweigen" ist der zweite Band einer Reihe um die Wissenschaftlerin Mena Reglin. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, hatte aber dennoch keine Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden. Man kann das Buch also problemlos ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen.

Es fällt mir ein wenig schwer, meinen Leseeindruck zu diesem Buch zu schreiben. Die ersten Seiten fand ich noch sehr spannend und gut, aber leider nahm die Glaubhaftigkeit der Geschichte immer mehr ab. Es gab einfach zu viele Zufälle und zu viele Verwicklungen, so dass es irgendwann zu konstruiert wirkte und nicht mehr authentisch.

Die Figuren haben mich leider auch nicht alle überzeugen können, und die Hauptprotagonistin Mena Reglin wurde mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer. Sie ist ein wenig zu perfekt für meinen Geschmack.

Der Schreibstil hat mir hingegen durchaus gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, der Erzählstil an sich ist angenehm.

Die Geschichte hat Potenzial; die Idee finde ich sehr gut und spannend. Ein paar weniger Zufälle und Verbindungen wären aber schön gewesen. So wirkte auf mich alles leider etwas zu unglaubwürdig.

Da sich die Geschichte aber trotzdem gut hat lesen lassen, und ich mich auch durchaus gut mit dem Buch unterhalten fühlte, bekommt es von mir noch gute drei Sterne.

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Kokain statt Kaffee

Auf dem Frachtweg werden 2 Container vertauscht - ein Container, voll mit erlesenem Kaffee, landet auf dem Firmengelände von Korbinian Breitle, während der andere Container beim Kaffeeröster Stadler abgeladen wird. Grundsätzlich wäre die Fehllieferung am nächsten Arbeitstag mit 2 Telefonaten zu klären gewesen .... aber in einem dieser Container befindet sich Wolle, die mit einer kokainhaltigen Flüssigkeit getränkt wurde. In einer Nacht- und Nebelaktion holt sich der Besitzer seinen Container zurück und schon dabei geht er sprichwörtlich über Leichen.

Statt die Polizei zu informieren, wendet sich Kaffeeröster Stadler an Mena Reglin vom Institut für zeitgeschichtliche Forschung, um die Herkunft des Wollcontainers zu recherchieren.

In "Nur die Toten schweigen", ermittelt die Forscherin Mena Reglin in ihrem 2. Fall. Man muss den Vorgängerband "Schuld vergeht nicht" nicht gelesen haben, um die Handlung in diesem Buch zu verstehen.

Was ich jedoch nicht verstanden habe - und auch nicht weiß, ob ich die Lösung dazu im 1. Band finden würde - ist, wie eine Mitarbeiterin des Augsburger Institutes für zeitgeschichtliche Forschung dazu kommt, auf eigene Faust Kriminalfälle zu lösen.

Die Geschichte um den vertauschten Container birgt viel Potential, der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen und die Menschen sterben in wohldosierten Abständen - wir lesen ja schließlich einen Krimi.

Leider fängt die Geschichte in meinen Augen relativ früh an, unglaubwürdig zu werden. Die Verstrickungen zwischen den einzelnen Personen erscheint sehr konstruiert, die teilweise unbedarften Ermittlungsarbeiten von Mena Reglin und ihrem Praktikanten Frithjof lassen mir die Haare zu Berge stehen und ich bekomme keinen rechten Zugang zu den Protagonisten. So kühl wie die Namen wie z.B. Irmbert und Frithjof, so kühl erscheinen mir auch die Akteure. Das hatte zur Folge, dass ich das Buch eher emotionslos gelesen habe.

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Container mit falschem Inhalt

Die Kaffeerösterei Stadler erwartet einen Container mit bolivianischen Rohkaffee. Aber in dem Container ist stattdessen feuchte Wolle. Trendler, ein Chemiker des Unternehmens, analysiert eine Probe und sorgt für Überraschung. Die Alpakawolle enthält eine kokainhaltigen Flüssigkeit. Der Firmeninhaber Stadler will aber nicht, dass die Geschichte bekannt wird und lässt die Polizei außen vor. Stattdessen soll die Wissenschaftlerin Mena Reglin sich mit der Sache beschäftigen und herausfinden, wo der Container herkommt. Doch der verschwindet genau so plötzlich wie er auftauchte. Schon bald stellt Mena fest, dass ihr Gegner mächtig und gefährlich ist.
Das Buch liest sich gut und flüssig. Von Anfang an ist die Geschichte spannend und ich hatte erwartet, dass sich zum Ende diese Spannung noch einmal steigert. Aber ich wurde ein wenig enttäuscht, denn ein Zufall nach dem anderen sorgt dafür, dass mir die Lösung nicht mehr so recht realistisch erscheint. Trotz vieler Wendungen war die Auflösung recht schnell klar.
Kein Unternehmen hat gerne die Polizei im Haus oder möchte mit solchen Situationen in die Öffentlichkeit. Aber es erschließt sich mir auch nicht wirklich, wie man einer Datenforscherin die Klärung überlassen und die Polizei nicht informieren kann. Es passiert einiges, bis Menas Chef Claaßen dafür sorgt, dass auch die Polizei eingeschaltet wird. Mit Ben Huber muss sich Mena dann arrangieren.
Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich begeistern. Es gab niemanden, der mir richtig sympathisch war. Mena Reglin agiert selbstbewusst, sicher und ohne Probleme, so dass es keine Situation gab, wo ich mit ihr fiebern konnte.
Dies ist der zweite Band um Mena Reglin, den man auch problemlos lesen kann, ohne den ersten Band „Schuld vergeht nicht“ gelesen zu haben.
Alles in allem ein Buch, dass sich nett lesen lässt, mich aber nicht so zu fesseln vermochte, denn ich habe zwischendurch eine längere Pause gemacht.
Eine Geschichte, bei der das Potenzial nicht ausgeschöpft wurde.

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