Donna Leon: Nobiltà

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Donna Leon: Nobiltà
Verlag
ET (D)
1999
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
A Noble Radiance
ET (Original)
1998
ISBN-13
9783257232608

Informationen zum Buch

Seiten
301

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Es war nichts Besonderes an dem verwilderten Hektar Ackerland unterhalb eines Dorfes am Rand der Dolomiten.

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Als bei der Renovierung eines Hauses am Fuß der Dolomiten die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, führt die Spur zum venezianischen Adelsgeschlecht der Lorenzonis. Der Sohn der Familie wurde entführt, und der Vater hätte liebend gern Lösegeld bezahlt. Doch die Entführer und ihre Geisel entschwanden spurlos. Commissario Brunetti gräbt in seinem siebten Fall tiefer, als die Leiche lag, und dringt immer weiter hinter die Kulissen der Mächtigen und Einflußreichen vor. Nicht immer sind die Motive des Handelns so edel wie das Geblüt, aus dem man stammt.

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Als der 22 jährige Roberto Lorenzoni vor ungefähr drei Jahren entführt wurde, sperrte die venezianische Polizei sämtliche Konten seines reichen Vaters, Conte Lorenzoni, um die Bezahlung eines hohen Lösegeldes zu verhindern. So blieben weitere Lösegeldforderungen der Entführer aus und Roberto wurde nie freigelassen. Bei der Renovierung eines alten Hauses wird nun die Leiche eines jungen Mannes gefunden, die den Ring mit dem Siegel der Lorenzonis bei sich trägt. Offensichtlich wurde dem Toten aus nächster Nähe in den Hinterkopf geschossen und die Todesursache ist schnell klar. Doch Comissario Guido Brunetti gräbt tiefer, denn zu vieles erscheint ihm unstimmig: Lorenzonis Neffe Maurizio, der allen Grund gehabt hätte, Roberto umbringen zu lassen, ist er doch nun der Alleinerbe eines Imperiums.

Die Fälle des Comissario Brunetti sind später nie so, wie sie anfangs erscheinen. Wieder werden wir in die Welt der Reichen entführt und gemeinsam mit Guido tappen wir eigentlich die meiste Zeit im Dunkeln. Doch das feine Gespür des Comissario, seine Intuition, die ihn nur selten im Stich gelassen hat, bringen ihn auch dieses Mal weiter. So erfährt er Dinge, die ihm erneut vor menschliche Abgründe treten lassen, Dinge, die er lieber nicht erfahren hätte. Einzig seine Familie gibt ihm den so benötigten Halt in einer Welt, wie sie schwärzer nicht sein könnte.

Alles, was ich über die Bücher von Donna Leon sagen könnte, habe ich bereits gesagt: Sie sind einfach nett! Ich tappe mit Guido im Dunkeln und verziehe das Gesicht bei Chiaras ersten - missglückten - Kochversuchen. Auch "Nobiltà" ist ein Roman, der zwar keine anspruchsvolle Literatur darstelle, den man fast in einem Rutsch durchlesen möchte.

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In diesem siebten Fall mit Commissario Brunetti sind einige Handlungsfragmente Wiederholungen aus den vorangegangen Krimis: der ungewöhnliche Fundort Leiche einer stadtbekannten Persönlichkeit kennen wir bereits aus „Venezianische Scharade“, die Anklage gegen skrupellose Habgier zieht sich durch das gesamte Werk der Donna Leon. Obwohl die Aktualität und die gesellschaftspolitische Stellungnahme ein positives Kennzeichen der Brunetti-Krimis ist, wirkt die Handlung und das Ende dieses Falls seltsam träge und gezwungen.
Zu erwähnen bleibt noch, dass die Familie Brunetti diesmal nicht zu sehr im Vordergrund stand und in die eigentliche Krimihandlung nicht einbezogen wurde. Dadurch waren die wenigen Familienszenen allerdings überflüssig: dass die Tochter Chiara nicht kochen kann und dass sich Paola etwas unpässlich fühlt, ist leider gar nicht interessant. Bleibt zu hoffen, dass Leon in den nächsten Romanen neue Ideen einbringt. Die bisherigen Kritiken zu den neuen Fällen geben zu dieser Hoffnung allerdings wenig Anlaß.

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