Sabine Kornbichler: Wie aus dem Nichts

Sabine Kornbichler: Wie aus dem Nichts

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Sabine Kornbichler: Wie aus dem Nichts
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492308731

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Aus der Küche wehten vertraute Geräusche zu mir ins Bad.

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Handlungsort

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Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ...

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Nichts ist wie es scheint

Dana Rosin, 33, hat bei ihrem Freund Alex Wagatha, 32, übernachtet. Als es am Morgen klingelt, versteckt sie sich auf der Empore im Wohnzimmer, da Alex seine Noch?Freundin Biggi erwartet, von der er sich jetzt trennen will. Nach einem Stimmengemurmel und einem zweiten Klingeln ist es bald mucksmäuschenstill und ein Mann mit einer Fuchsmaske betritt das Wohnzimmer. Nach dessen Verschwinden wird sich Dana klar: sie hat gerade einem doppelten Mord beigewohnt. Alex und eine Nachbarin liegen erschossen im Flur. Galt dieser Anschlag Alex, der als Enthüllungsjournalist gerade an einer brisanten Story gearbeitet hat oder vielleicht ihr, die eine Alibi-Agentur führt? Dana macht sich auf, die vielen Fragen, die sich ihr stellen, selbst zu recherchieren und findet heraus, dass Alex absolut nicht der war, für den sie ihn gehalten bzw. für den er sich ausgegeben hat.


Der flüssige und leichte Erzählstil von Sabine Kornbichler lässt mich ab der ersten Seite in einen spannenden Kriminalfall eintauchen. Die Spannung macht sich ziemlich bald breit, steigt kontinuierlich an und hält bis zu dem Zeitpunkt, als mir der Täter serviert wird. Die komplexe Geschichte ist solide aufgebaut und sehr gut nachvollziehbar. Durch die immer wieder falsch gelegten Fährten war ich mir zwar sicher, dass der von der Polizei inhaftierte Verdächtige nicht der Täter ist. Kam aber nicht auf den tatsächlichen Hergang bzw. das Motiv des Mörders. Das weiß die Autorin bis zum Schluss sehr gut zu verschleiern.

Dana Rosin war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat in ihrem Leben schon einiges erlebt und ist nicht daran zerbrochen. Ihr Onkel und ein guter Freund richten sie immer wieder auf und sind auch jetzt für sie da.

Aber auch die anderen Protagonisten sind so farbig und individuell gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen kann. Zum ersten Mal wurde ich hier mit dem Krankheitsbild eines Pseudologen konfrontiert. Mir war bisher nicht gewusst, dass dies auch als Krankheit gilt, wenn das Lügen so exzessiv wie hier von Alex betrieben wird.

Ich habe einen Krimi gelesen, der mich ab den ersten Seiten in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten hat. Solche Krimis wünsche ich mir mehr.

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Spannender Thriller


Auf den Thriller „Wie aus dem Nichts“ war ich richtig gespannt, denn es ist schon länger her, dass ich einen richtig guten Thriller gelesen habe. Vollkommen zufrieden bin ich zwar nicht mit der Story, aber es war von Anfang bis Ende recht spannend und man konnte richtig mitfiebern.

Die Story dreht sich um Dana, die von ihrem Versteck aus hören kann, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein...

Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden, was dank des locker-leichten Schreibstils und dem flüssigen Lesefluss auch kein Problem war. Die Seiten sind zudem regelrecht dahin geflogen und deshalb habe ich das Buch auch innerhalb von ein paar Tagen zu Ende gelesen. Ein weiterer Grund war auch die ständige Grundspannung, die geherrscht hat, denn stückchenweise kommt man der Auflösung des Falles näher.

Mit der Hauptfigur Dana konnte ich mich recht gut identifizieren. Sie muss leider auf harte Weise herausfinden, dass sie sich in ihrem Freund Alex geirrt hat und er nicht der war, der er vorgegeben hat zu sein. Das ist bestimmt nicht leicht. Doch trotz allem macht sie mir einen teilweise doch sehr naiven Eindruck, wenn man sich die Vergangenheit anhört und dass sie ihm fast schon blind vertraut hat ohne weitere Fragen zu stellen.

Doch man stellt sich die ganze Zeit über die Frage: Wer ist der Mörder mit dem Fuchsgesicht? Auf wen hatte er es abgesehen? Die Autorin schafft es falsche Fährten zu legen und so die Grundspannung hoch zu halten – bis zur großen Auflösung am Ende, die sehr überraschend ist. Nur in der Mitte gibt es einen kleinen Hänger, in der die Geschichte nicht richtig voran schreitet, aber zum Ende hin wird man dafür entschädigt.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der bis zum Ende fesselt. Diese Autorin werde ich mir nun merken.

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