Donna Leon: Sanft entschlafen

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Donna Leon: Sanft entschlafen
Verlag
ET (D)
1998
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Quietly in their Sleep
ISBN-13
9783257231397

Informationen zum Buch

Seiten
336

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Brunetti saß am Schreibtisch und starrte auf seine Füße.

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Brunetti hat nicht viel zu tun, als sein Chef im Urlaub ist und Venedig erst allmählich aus dem Winterschlaf erwacht. Doch da beginnen die Machenschaften der Kirche sein Berufs- und Privatleben zu überschatten: Suor Immacolata, die aufopfernde Pflegerin von Brunettis Mutter, ist nach dem unerwarteten Tod von fünf Patienten aus ihrem Orden ausgetreten. Sie hegt einen schrecklichen Verdacht.

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Als Guido Brunetti in seinem Büro in die Betrachtung seiner Füße vertieft ist, möchte ihn plötzlich die ehemalige Ordensschwester Maria Testa sprechen. Mit ihren Bedenken, dass jemand alte Menschen in verschiedenen Altersheimen umbringt, um an deren Geld zu kommen, steht sie ziemlich alleine da, doch Brunetti kennt Maria als liebevolle Pflegerin seiner Mutter und ist gewillt, ihr zu glauben. Als er der Sache jedoch nachgeht, trifft er zwar auf so manche religiöse Kuriositäten, doch Hinweise auf Mord und Mörder bleiben aus. Doch dann wird Maria Testa angefahren und der Verursacher begeht Fahrerflucht - zum Glück ist Brunettis Vorgesetzer Patta gerade in Urlaub und Brunetti kann dem Fall seine Aufmerksamkeit widmen.



In der Familienidylle der Brunettis fühlt man sich gleich wieder wie zu Hause und über das Thema Religion und Macht diskutieren wir doch gerne mit Guido, Paola, Chiara und Raffaele. Doch auch privat ziehen Schatten auf in Form eines Priesters, der Chiaras Klasse in Religion unterrichtet und eigenartige Methoden - vor allem bei den Mädchen - anwendet.

Die größte Kritik ernten die Brunetti Krimis hinsichtlich der fehlenden Spannung. Natürlich erwarte ich keinen atemlosen Thriller, wenn ich mich mit Donna Leon nach Venedig begebe, doch so ganz ohne Spannung empfand ich ihre Bücher bisher nie. Das Hauptaugenmerk der Autorin liegt jedoch ganz klar auf ihren sympatischen Hauptcharakteren, nicht so sehr in Spannungsbogen und (leider) auch nicht in der Lösung der Fälle. Dieses "Manko" empfand ich ganz besonders intensiv bei "Sanft entschlafen", denn wer eine konkrete Lösung des Falles erwartet, sollte dieses Mal enttäuscht werden. Guido Brunetti kämpft erneut gegen die Reichen und Mächtigen und bleibt - wie so oft auf der Strecke. So unbefriedigend ein Romanende dieser Art ist, macht es die Geschichte doch umso glaubhafter, denn wieviele Krimifälle unserer realen Welt bleiben ungelöst?

Sprache und Plot? Nichts besonderes. Aber wer sich schon als gleichberechtigtes Familienmitglied der Brunettis fühlt, wird auch an "Sanft entschlafen" seine Freude haben. Die Geschichte der Hauptprotagonisten entwickelt sich immer ein bißchen weiter, man lernt sie immer besser kennen und lieben. Bleibt also nur noch, Guido Brunetti bei seinem nächsten Fall zu "assistieren".

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