Karin Fossum: Schwarze Sekunden

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Karin Fossum: Schwarze Sekunden
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Svarte sekunder
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783492242882

Informationen zum Buch

Seiten
299

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die Tage vergingen so langsam.

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Handlungsort

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Die schwarzen Sekunden der Septembernacht dehnen sich unerträglich, während Kommissar Sejer verzweifelt die verschwundene Ida Joner sucht. Ist der autistische Emil Johansson ihr unergründlicher, grausamer Mörder?

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Die kleine Ida Joner ist ein bildhübsches und bezauberndes Mädchen mit einer Leidenschaft für Tiere. Mit dem Rad fährt Ida auf zum nächsten Kiosk, um sich eine Pferdezeitschrift und Süßigkeiten zu kaufen. Dort kommt sie allerdings nie an - und Kommissar Sejer startet eine verzweifelte Suche nach der Kleinen. Die halbe Kleinstadt hilft suchen, doch Ida bleibt verschwunden.

Das Verschwinden Idas bringt gleich zwei Familien aus dem Gleichgewicht, denn Frau Joner braucht in dieser Zeit die Unterstützung ihrer Schwester, die nicht weit weg wohnt. Irgendwann gerät der fast stumme Emil Johansson ins Visier der Kripo und Sejer erscheint dieser Mann aber als allzu leicht akzeptierbarer Täter.

Fossum schreibt sehr eindringlich, was in der Familie von Ida Joner, ihrer Verwandtschaft und auch in Emil vorgeht. Sie verzichtet auf Schockeffekte, aber ihr gelingt dennoch ein beklemmendes Bild. Obwohl ich bereits kurz vor der Hälfte des Buchs die Lösung für den Fall kannte (bzw. damals noch zu kennen glaubte), blieb Idas Geschichte spannend bis zum Schluss. Das Ende ist sehr bitter, aber eben der Erzählstil bringt Pluspunkte und auch die Frage, wie es Sejer am Ende gelingen wird, die Fäden zu entwirren. Mit der für mich vorhersehbaren Auflösung war der zweite Teil des Buchs trotzdem ein sehr gut geschriebenes Familienportrait.

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Wer Krimis nur mag, wenn darin viel Mord und Totschlag vorkommen ist hiermit sicher nicht gut bedient. Es dauert allein 140 Seiten (knapp die Hälfte), bis eindeutig klar ist, dass sich tatsächlich ein Verbrechen ereignet hat. Die Autorin legt ihren Schwerpunkt auf die Darstellung des Innenlebens ihrer Protagonisten: Was denken, fühlen sie? Dies aber so gekonnt, dass man bis zum Schluss über die eigentlichen Verbrechen im Unklaren bleibt. Man beginnt etwas zu ahnen, wird aber durch die Beschreibung der Gedanken und Gefühle anderer Personen immer wieder verunsichert und auf neue Möglichkeiten und Spuren gebracht.

Alles in allem: durchaus lesenswert. Ein bisschen zu psychologielastig, dennoch spannend, wenn auch etwas das wohlige Schaudern fehlt, dass einem manchmal bei sehr guten Krimis hin und wieder durchfährt.

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