Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil

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Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785725450

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Es sah aus wie in einem Klassenzimmer.

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Handlungsort

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Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

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Das Joshua Profil oder kann man den Täter wirklich kennen?

Max Rhode ist Autor. Mit seinem Debüt „Die Blutschule“ hat er seine Leserschaft begeistert, aber danach ist ihm kein Werk mehr so richtig gelungen.

Das Leben hält jedoch noch mehr negative Überraschungen für Max bereits. Nachdem er einen mysteriösen Anruf erhalten hat und daraufhin in eine Klinik fährt, verschwindet während seines dortigen Aufenthaltes bei einem Patienten seine Pflegetochter Jola aus dem Auto auf dem Besucherparkplatz der Klinik. Max weiß nicht wie ihm geschieht und kann auch nichts damit anfangen, dass der sterbende Anrufer und Patient ihm mitgeteilt hat, dass Joshua ihn auserwählt habe. Was hat das alles zu bedeuten?

Nach und nach erfährt Max, wer bzw. was Joshua genau ist und dass „es“ von ihm glaubt oder weiß, dass er bald eine Straftat begehen wird. Nur hat Max jetzt ganz andere Sorgen. Er möchte seine Tochter Jola wiederfinden, die er über alles liebt und wohl auch gerne seine Ehe retten, die einem Trümmerhaufen gleicht.

Von jetzt auf gleich findet sich Max in einem Leben wieder, dass er nicht mehr im Griff hat. Dann taucht auch noch sein Bruder Cosmo als Retter und Helfer in der Not auf, obwohl dieser eigentlich alles andere als das ist. Denn Cosmo ist ein Straftäter, der sich eigentlich in einer psychiatrischen Klinik in der Sicherheitsverwahrung befinden sollte.

Sebastian Fitzek entführt seine Leser in seinem Thriller „Das Joshua Profil“ in eine Welt, in der manche glauben Verbrechen bereits im Vorfeld erkennen und verhindern zu können. Ein Programm soll das möglich machen. Aber ist dieses Programm auch wirklich fehlerfrei? Kann es alle Schritte eines Menschen richtig deuten oder gibt es hierbei doch Interpretationshürden?

Diese Geschichte ist verrückt, aber von der ersten bis zur letzten Seite wirklich spannungsgeladen. Wer zuvor „Die Blutschule“ gelesen hat, wird erkennen, wie nah dieses Buch an Max Rhodes eigenes Leben und das seines Bruders Cosmo herankommt. Aber ist das alleine schon der Schlüssel zur Lösung des Falles?

Wird Max tatsächlich zum Täter? Wird er seine Pflegetochter wiederfinden und welche Rolle spielt sein Bruder Cosmo? Fragen über Fragen stellen sich dem Leser dieser Geschichte und lassen ihn so schnell nicht los. Auch kurz vor dem Ende der Geschichte ist lange nicht alles klar.

„Das Joshua Profil“ ist ein echter Fitzek. Lesenswert und nervenaufreibend!

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Routinierter Pageturner

Max Rhode ist Schriftsteller. Sein Debütroman „Die Blutschule“ war ein Bestseller, doch seitdem kann er beruflich nicht mehr an den Erfolg anknüpfen. Sein Bruder ist ein verurteilter Sexualstraftäter. Die Ehe mit seiner Frau Kim steht kurz vor dem Aus. Alles in allem kein besonders toller Zustand. Aber da ist noch seine Pflegetochter Jola, die ihm mit ihrer Intelligenz und Aufgewecktheit immer große Freude bereitet. Umso schlimmer wird es für Max, als Jola angeblich durch sein Verschulden zu Schaden kommt und noch dazu das Jugendamt auftaucht und vorhat, Jola wieder zu ihren leiblichen Eltern zurückzugeben.

Was haben all diese Ereignisse mit dem mysteriösen Selbstmörder zu tun, der Max zu sich ans Sterbebett gerufen hat und ihn eindringlich davor gewarnt hat, nicht straffällig zu werden? Wer oder was ist Joshua, vor dem der Sterbende Max gewarnt hat?

Nachdem ich eine Woche zuvor „Die Blutschule“ gelesen habe und von diesem Fitzek unter Pseudonym eher enttäuscht war, war ich nun natürlich umso neugieriger auf „Das Joshua-Profil“. Und hier wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht, schon der Einstieg gestaltet sich rasant und rätselhaft und genauso geht es auch weiter. Das Tempo ist von Anfang an hoch und wird immer wieder weiter gesteigert. Es werden viele spannende und teilweise erschreckende Themen angeschnitten, über die man nachdenken und diskutieren kann. Im Nachwort geht der Autor hier auch noch auf einiges im Detail ein und auch die Danksagungen sind bei Fitzek immer äußerst unterhaltsam.

Ob die Story an sich aber nun glaubwürdig und bis ins letzte Details logisch ist, kann man sicher ebenfalls diskutieren. Aufgrund des rasanten Tempos der Handlung bleibt meist nicht viel Zeit zum Hinterfragen. Im Nachhinein gab es für mich schon die eine oder andere Logiklücke, wo ich mir noch etwas mehr Erklärung und Beschreibung gewünscht hätte, aber während der Lektüre selbst wollte ich einfach immer nur wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert und habe mich daher nicht mit solch kleinen Kritikpunkten aufgehalten und auch über eher unwahrscheinliche Zufälle hinweggesehen.

Insgesamt für mich ein spannender Pageturner, aber auch ein relativ routinierter Fitzek und daher kein absolutes Highlight.
Die Marketingmaßnahmen in Zusammenhang mit „Die Blutschule“ fand ich amüsant. Man muss das unter Max Rhode veröffentlichte Buch nicht zwingend lesen, wer es doch tun will, dem empfehle ich, es vor dem Joshua-Profil zu lesen, dann greifen die Bücher besser ineinander.

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Wenn du plötzlich zum Gejagten wirst, was dann?

Bevor ich zu meiner eigentlichen Rezension komme, möchte ich darauf hinweisen, dass ich vor der Lektüre "Die Blutschule" gelesen habe und dass jeder andere Leser dies auch tun sollte, wenn er noch Freude beim Lesen der Blutschule haben möchte, denn im Joshua- Profil befinden sich zahlreiche Spoiler zur Blutschule.

In der hier geschilderten Geschichte geht es um den erfolglosen Thrillerautor Max Rhode, der einen ominösen Anruf erhält. Er soll sich nicht strafbar machen. Als unbescholtener Bürger hat er das auch gar nicht vor, doch wenn plötzlich jemand hinter dir her ist, dann ist es gar nicht mehr so leicht straffrei zu bleiben. Und was hat eigentlich Max sein Bruder Cosmo mit der ganzen Sache zu tun?

Anders als "Die Blutschule" beginnt dieser Thriller gleich mit einer gehörigen Portion Spannung. Die ersten Seiten lesen sich weg wie nichts.

Fitzek hat keine Mühen gescheut die neusten Themen in seinem aktuellen Buch unterzubringen, in dem es nicht nur um pädophile Straftäter geht, sondern auch um illegales Datensammeln und Leute überwachen.

Im Buch hat mir am besten die Protagonistin Jola gefallen, die Pflegetochter von Schriftsteller Max. Sie muss so einiges durchleben und tut das mit einer Stärke, die fast übermenschlich für ein Kind wirkt, aber gerade Kinder können in Gefahrensituationen über sich hinauswachsen, denn nur sie handeln rein intuitiv ohne vorher Gefahren oder ähnliches abzuschätzen.

Das Brudergespann Max und Cosmo war unheimlich interessant. Wie unterschiedlich sich doch Kinder trotz eines gewalttätigen Vaters entwickeln können. Die Parallelen zu "Die Blutschule" haben mir gut gefallen, jedoch wäre das Abdrucken von Auszügen aus dem Buch in meinen Augen absolut nicht nötig gewesen, um alles verstehen zu können.

Nicht so gut gefallen hat mir, dass Fitzek Elemente in seinem Roman eingestreut hat, die es im wahren Leben noch nicht gibt bzw. noch nicht richtig ausgereift sind wie z.B. Waffen mit Sensoren, so dass diese nur von deren Besitzern abgefeuert werden können und ähnliches, denn wir lesen hier ja keinen Science Fiction Roman, sondern einen Thriller, in dem nach Möglichkeit nur real existierende Gegenstände Platz finden sollten.

Fazit: Mich hat der Thriller gut unterhalten, allerdings gibt es bessere Bücher von Herrn Fitzek. Ich empfehle das Buch gern weiter, könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass der ein oder andere Fitzek- Fan ein wenig enttäuscht sein könnte.

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Ein spannender Fitzek

"Das Joshua-Profil" erzählt die Geschichte von Max Rhode, einem Berliner Thrillerautor, dessen Leben schlagartig aus den Fugen geraten wird. Viel mehr kann ich eigentlich nicht verraten, am besten man lässt sich selbst von dem Buch überraschen. Sebastian Fitzek widmet sich hier heiklen Themen wie Pädophilie und Kindesmisshandlung und aktuellen Themen wie Big Data und Überwachung.

In seinem gewohnt angenehmen und packenden Schreibstil gelingt es Fitzek schnell, Spannung aufzubauen. Oft weiß man nicht, wem man als Leser vertrauen kann und was wohl als nächstes passieren wird. Die Charaktere sind durchweg liebevoll gestaltet und jeder auf seine eigene Art interessant. Gerade Cosmo, Max' krimineller Bruder und Jola, Max' intelligente, 10jährige Pflegetochter können durchaus polarisieren. Die Kapitel werden aus wechselnden Perspektiven erzählt, sie sind jedoch stets mit dem Namen der erzählenden Person gekennzeichnet, so dass man sich leicht orientieren kann.

Die Themen, mit denen sich Fitzek hier beschäftigt, werden im Anschluss in seinem Nachwort mit Fakten unterlegt und regen den Leser im Nachhinein zum Nachdenken an. Im Buch selbst wird manches etwas zu kurz abgehandelt oder Handlungsstränge sehr schnell aufgelöst. Auch Max' Reaktionen sind nicht immer nachvollziehbar.

Zwischenzeitlich ging mir das "Fitzek-Feeling" etwas verloren. Vor lauter Handlung und Action blieb etwas weniger Zeit zum Nachdenken und für die psychologischen Feinheiten, die ich sonst an seinen Büchern sehr schätze. Dennoch ein spannender Thriller, der mit unerwarteten Wendungen gespickt ist.
Dafür gibt es von mir eine Leseempfehlung besonders für Fitzek-Fans und 4 Sterne.

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Rasant und klug, aber kein 5 Sterne Niveau

Mit "Das Joshua Profil" hat Sebastian Fitzek wieder einen Pageturner geschrieben. Das Buch ist mit 432 Seiten am 26.10.15 im Lübbe Verlag erschienen.

Cover: Das Cover gefällt mir gut. Durch die ähnliche Farbwahl passt es auch gut zur "Vorgeschichte" die Blutschule. Deuten würde ich, dass die Fäden in  den Händen symbolisieren, dass irgendjemand oder -etwas die Fäden für ein Leben in den Händen hält.

Charaktere: In "Das Joshua Profil"hat Fitzek eine vielzahl von interessanten Charakteren erschaffen. Allen voraus geht Max Rhode, die Hauptperson in diesem Buch (und zugleich "Autor" des Buches "Die Blutschule"). Max  Rhode ist ein soweit sympathischer Mann, der mit Freundin und Pflegekind Jola zusammenlebt. Er kämpft immer für seine Tochter, auch wenn sein eigenes Leben bedroht ist. Max hat eine schwierige Vergangenheit, die in dem Buch auch noch mehr beleuchtet wird. Jola, Max's Pflegekind, kommt im Laufe des Buches in mehrere Schwierigkeiten, dabei ist sie nur ein 10 Jahre altes Kind und muss somit mehr erleben, als ihr lieb ist.

Dann ist da auch noch Cosmo, ein verurteilter Pädophiler und zugleich der Bruder von Max Rhode. Lange nicht gesehen, begegenen sich die beiden, da Cosmo Freigang hat, aber trotzdem noch mit Medikamenten gegen seine Pädophilie behandelt wird. Die anderen Charaktere wurden auch gut und authentisch dargestellt und die Personendarstellung hat mir somit gut gefallen.

Meine Meinung: Da mich "Die Blutschule" nicht vollends begeistern konnte, freute ich mich erstmal nicht so sehr auf ,,das Joshua Profil". Komischerweise sind  die beiden Bücher ziemlich unterschiedlich. So erinnert "Die Blutschule" kaum an den normalen Fitzek, man könnte fast sagen, es hätte eine andere Person geschrieben. Mir wäre zumindest nicht eingefallen, dass hinter dem Max Rhode Fitzek steckt, wenn da nicht der Kleber mit der Aufschrift "Fitzek" drauf gewesen wäre. Zum Glück hat mir sein neuestes Buch besser gefallen.

Mit dem gewohnten Fitzek-Schreibstil schafft er eine ordentliche Portion Spannung, und das sogar bei den ersten Seiten. Es sind wohl auch die Themen, die dazu beitragen, dass das Buch so spannend zu lesen ist. Big Data und Predictive Policing sind nur zwei von vielen spannenden bzw. brisanten Themen, die Fitzek auch gut 
ausleuchtet, sodass man seine Gedanken zu dem Thema versteht. Schade fand ich allerdings, dass es später vermehrt darum ging, Jola zu retten,  als das Fitzek auf die technologischen Themen eingeht. Für mich hätten diese brisanten Themen mehr Tiefe haben können, gerade auch, weil es uns  alle betrifft.

"Fast jedes große Unternehmen sammelt Daten über seine Kunden. [...] Mit jeder Tiefkühlpizza, die in Ihrem  Einkaufswagen landet, hinterlassen Sie beim bargeldlosen Bezahlen oder bei der Benutzung einer Kundenkarte eine digitale Datenspur, die für sich alleine genommen noch nicht sehr aufschlussreich ist. Doch wenn Sie  regelmäßig Fertiggerichte konsumiere, müssen sie sich nicht wundern, wenn demnächst Werbung für Fastfood in ihrem Briefkasten liegt." S. 232

Interessant fand ich, wie Fitzek die ganzen Themen miteinander verwerbt. So werden auch die eher nicht so schönen Themen wie Missbrauch, Vergewaltigung oder Pädophilie behandelt, aber nicht zu nah beschrieben. In dem Buch lernt man auch vieles dazu, nicht nur über die schon oben genannten Themen zur Überwachung, sondern auch ganz nebensächliches, z.B dass es in Berlin 34 Inseln gibt (was ich nicht wusste) und z.B, dass es Schusswaffen mit biometrischer Sicherheit gibt, sodass nur der Besitzer mit der Waffe schießen kann.Ich mag es immer unheimlich gerne, wenn man bei einem guten Buch - wenn auch etwas Nebensächliches - dazulernt.

Nun wurden wir zumindest in diesem Buch aufgeklärt, was es mit Max Rhode auf sich hat. Die PR-Idee war vielleicht nicht die beste, weil "Die Blutschule" nicht so überzeugen konnte, aber trotzdem interessant, da der Leser in "Das Joshua Profil" die Hintergründe zu Max Rhode erfährt. 

"Der Mensch verdrängt. In jeder Stunde seines Daseins. Sonst wäre er nicht überlebensfähig. Würden wir uns dem Grauen stellen, das sich jeden Morgen allein auf den Startseiten der Nachrichtenportale vor uns ausbreitet, wären wir nicht mehr in der Lage, ein normales Leben zu führen. Wie könnten wir lachen, lieben, arbeiten, essen, in den Urlaub fahre in dem ständigen Bewusstsein zum Beispiel, dass allein in Deutschland jährlich zweihunderttausend Kinder brutal misshandelt werden?" S. 281

Ein Pluspunkt war auch, dass Fitzek im Nachwort auf sein Werk eingeht und seine Sichtweisen dazu erklärt. Ich mag es immer sehr gerne, wenn ein Autor dies macht, denn wenn ich von so brisanten Geschehen lese, möchte ich gerne den Standpunkt des Autors kennenlernen.

Letztendlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein typischer Fitzek mit vielen brisanten Themen. Für mich hätten diese aber noch mehr behandelt werden können. Ein gutes, typisches Buch von ihm, das überzeugt, jedoch nicht auf ganzer Linie. Wer überlegt "Das Joshua Profil" und "Die Blutschule" zu lesen, sollte 
unbedingt mit letzterem anfangen, denn der Lesespaß könnte sonst verdorben sein, denn in "Das Joshua Profil" wird relativ viel gespoilert.

Ich möchte gerne 4,5 Sterne geben.

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sehr, sehr spannend, mit aktuellem Hintergrund

Max Rhode - der Autor von "Die Blutschule" - gerät durch ungünstige Zusammenhänge in die Fänge des Joshua Profils.
Das Besondere hierbei, das sollte man vielleicht erst erwähnen ist: Das das Buch von Max Rohde auch veröffentlicht wurde - natürlich geschrieben von Sebastian Fitzek! Es ist der Bestseller, den der besagt Max Rhode im "Joshua-Profil" geschrieben hatte.
Man muss "die Blutschule" jedoch nicht gelesen haben um "Das Joshua-Profil" zu verstehen, aber in kleinen Teilen, greifen die Bücher schon ineinander über. Im allgemeinen finde ich es auf jeden Fall eine geniale Idee.
Aber hier geht es ja nun um "Das Joshua-Profil"!

Also Max Rhode - landete mit "Die Blutschule" einen Bestseller, doch leider blieb der Erfolg bei den nachfolgenden Büchern aus, die Ehe ist am Ende, sein Bruder ist ein pädophiler Sexualstraftäter und auch ansonsten steht das Leben von Max ziemlich Kopf!
Als dann das Jugendamt auftaucht und Jola - seine Pflegetochter - zurück zu ihrem leiblichen Eltern führen will, sieht Max rot!
Doch was hat das alles mit dem Joshua-Profil zu tun?
Und warum wird Max davor gewarnt, dass er sich unter keinen Umständen strafbar machen darf???

Um nicht allzuviel zu spoilern mach ich hier auch einen Schnitt... Ich bin absolut begeistert von dem Buch, welches meine Erwartungen vollkommen erfüllt hat. Ein "echter Fitzek" eben!
Die Spannung war stellenweise nicht mehr zu übertreffen! Und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen!
Schon die Einführung in das Buch war sehr rätselhaft und spannend. Gleich zu Anfang kam es zu Verwirrungen und man wusste irgendwann gar nicht mehr welche Person nun auf welcher Seite stand.
In dem Buch werden viele aktuelle Themen angesprochen und dargestellt... Und auch im Nachwort kann man noch einiges über die Gedankengänge des Autors erfahren.

Insgesamt ein spannender Thriller, nach den "typischen Fitzek Merkmalen".

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Wie weit bist du bereit zu gehen?

Zum Inhalt:

Max Rohde, ein mehr oder weniger erfolgreicher Schrifsteller, dessen Ehe am Ende scheint und eine Pflegetochter namens Jola aufgenommen hat, ist bisher nicht straffällig geworden, im Gegensatz zu seinem Cosmo, der in der psychiatrischen Anstalt einsitzt.
Aber es gibt jemanden, der ihm warnt, kein Verbrechen zu begehen, denn dann würden sich Joshuas Vorhersagen bestätigen.

Meine Meinung:

Mit "Das Joshua Profil" hat uns Sebastian Fitzek wieder einen spannenden Thriller vorgelegt.

Die Figuren haben mir allesamt zugesagt, allen voran Max Rohdes' Pflegetochter Jola, die hier Stärke bewiesen hat und wie auch andere Figuren des Romans eine dramatische Kindheit hinter sich hat. Nur Max' Ehefrau Kim wirkte auf mich ein wenig blass.

Fitzeks Stil war wieder flüssig und rasant, er konnte wieder schnell Spannung aufbauen und bis zum Ende halten. Und durch das Tempo kam man nicht so oft zum Durchatmen.

In einem ausführlichen Nachwort widmet sich Sebastian Fitzek seinen angesprochenen Themen und legt uns seine Meinung bzw. Beweggründe dar, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, dadurch wird der Leser nochmals zum Nachdenken angeregt, um sich seine Meinung über das Thema zu bilden.

Wenn man über den einen oder anderen Logikfehler hinwegsieht, war es alles in allem ein toller Thriller, der begeistert. Nachdem "Blutschule" bei mir durchgefallen ist, bin ich von diesem Roman begeistert.

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