Shannon Crowley: Hillmoor Cross

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Shannon Crowley: Hillmoor Cross
ET (D)
2016
Ausgabe
E-Book
ISBN-13
9783958130418

Informationen zum Buch

Seiten
300

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die einsame Sackgasse, die am Ende der Ortschaft Hillmoor Cross lag, mündete in einen sandigen Fußweg.

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Der attraktive Jake aus Hillmoor Cross entführt, betäubt und missbraucht einen kleinen Jungen. Dabei wird er überrascht und muss improvisieren. Als er feststellt, dass der Junge die Tat nicht überlebt hat und dessen Leiche verschwinden lassen will, kommt ihm etwas in die Quere. Nach zweitägiger Bewusstlosigkeit, trifft er auf eine Situation, mit der er am allerwenigsten gerechnet hat und die Schlinge um ihn zieht sich immer enger …

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Ein Psychogramm über menschliche Abgründe

Ein kleiner Weg schlängelt sich durch den Wald. Der kleine Junge geht jeden Tag das kurze Stück von zu Hause zum Kindergarten. Er ahnt nicht, dass er seit einiger Zeit von dem attraktiven Jake aus Hillmoor Cross beobachtet wird. Doch schließlich kann Jake seinen Trieben nicht mehr widerstehen. Er entführt das Kind. Beträubt und missbraucht ihn. Als seine Oma ihn überrascht und er aus Versehen den Jungen tötet, beginnt eine Reihe von Ereignissen, gegen die Jake machtlos ist. Die Schlinge um seinen Hals zieht sich zu und er kann nichts dagegen tun.

Shannon Crowley ist das Pseudonym der Autorin Jacqueline Lochmüller. "Hillmoor Cross" ist ihr erster Thriller nach der Veröffentlichung von Krimis, erotischen Romanen und verschiedenen Kurzgeschichten.

Die geschilderten Taten könnten nicht schrecklicher sein und die Autorin schont ihre Leserinnen keineswegs. Den besonderen Reiz macht die Perspektive aus, denn wir erleben den größten Teil der Geschichte aus Jakes Sicht. Das ist oft verstörend, denn obwohl er fraglos ein sehr bösartiger Mensch ist, wird er nicht aus Boshaftigkeit getrieben. Oft wirkt er machtlos und manchmal scheint es, als ob er gegen seinen Drang ankämpfen will.

Auch die restlichen Figuren sind sehr gelungen. Allen voran die übereifrige Krankenschwester, die aus ihrer Einsamkeit heraus gewisse Stalking-Qualitäten beweist.

"Hillmoor Cross" ist ein grausames und leider sehr realistisches Buch, das ich trotz der Spannung nicht ohne Warnung empfehlen kann: Die geschilderten Missbrauchs-Szenen sind detailliert dargestellt und wirklich nichts für empfindliche Gemüter. Wer das erträgt, erhält mit dem Thriller ein feines Psychogramm in die Hand, das seinesgleichen sucht.

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Thriller mit Sogwirkung

Ich möchte meiner Rezension vorausschicken, dass es in dem Thriller „Hillmoor Cross“ um Gewalt gegen Kinder geht. Wer das nicht lesen/ertragen kann, der sollte bitte die Finger von diesem Buch lassen!

Wie aus dem rückseitigen Buchtext hervorgeht, entführt der attraktive Jake aus Hillmoor Cross einen kleinen Jungen. Er fängt ihn auf dem Weg zum Kindergarten ab, betäubt ihn und bringt ihn zu sich nach Hause – im Glauben, dass er dort ungestört seine Triebe ausleben kann. Nachdem er sich ausgetobt hat, möchte er den Jungen einfach wieder zurück in den Wald fahren und irgendwo in der Nähe seines Zuhause absetzen, so dass dieser nur nach Hause gehen muss …. als ob er nur mal kurz zum Spielen weg gewesen wäre.

Leider geht Jakes Plan nicht auf, denn gerade während er sich mit dem Jungen (dessen Namen der Leser am Anfang nicht erfährt) beschäftigt, taucht eine Person auf, mit deren Rückkehr Jake erst in einigen Tagen gerechnet hatte. Das ist der Super-Gau schlechthin und Jake muss sich schnellstens etwas einfallen lassen, um diese Person „mundtot“ zu machen. Was danach passiert, ist eine Aneinanderreihung von Zufällen und man könnte als Leser denken, dass Jake aufgrund dieser Verkettungen überhaupt nicht in den Fokus der Polizei-Ermittlungen rücken wird. Aber das ist nur ein Trugschluss, die Schlinge um Jakes Hals zieht sich langsam aber sicher zu.

Ich kann nicht mehr so genau sagen, ab welchem Zeitpunkt ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Leser wird direkt zu Anfang des Buches in das Geschehen hineingeworfen und aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine höchst verabscheuungswürdige Tat handelt, wünscht man Jake schon gleich die grausamsten Dinge an den Hals. Für wenige Seiten beruhigt sich die Handlung dann, da Jake (wie auch auf der Rückseite des Buches schon erwähnt) 2 Tage lang bewusstlos ist. Dann tritt die Krankenschwester Lacey Stone auf den Plan und die Geschichte nimmt wieder rasant Fahrt auf.

Die Hauptprotagonisten Jake und Lacey werden so gut beschrieben, dass man sich ein realistisches Bild von ihnen machen kann. Jake, ein gutaussehender junger Mann, der dem Aussehen nach wahrscheinlich eine Art „Schwiegermuttertraum“ ist. Er studiert und geht einem geregelten Leben nach. So einem hüschen Kerl traut man doch keine pädophilen Neugungen zu .. !? Im Gegensatz dazu Lacey, die vom Leben enttäuscht ist. Aufgrund ihres Vorlebens hat sie ein Helfersyndrom entwickelt, dass seinesgleichen sucht. Sie kann einem echt leid tun, aber irgendwann hab ich mir gedacht „Alter, wie geht die denn ab?“. Auf Seite 125 hatte ich eine Vorahnung, dass Lacey nicht mehr lange zu leben hat. Ob ich damit richtig lag und welches Indiz Jake letztendlich der Polizei ans Messer lieferte, verrate ich Euch natürlich nicht.

Das Buch wurde gerade in einer Blog-Tour vorgestellt und wer Interesse an den einzelnen Beiträgen hat, der darf gerne diesem Link folgen um zu meinem Beitrag über Pädophilie zu gelangen. Die Autorin Shannon Crowley hat aber in „Hillmoor Cross“ nicht nur das Thema Pädophilie aufgegriffen sondern es geht auch um Stalking und über das Verhalten der Mutter des kleinen Jungen möchte man sich einfach nur die Haare raufen.

Für mich war „Hillmoor Cross“ seit langem mal wieder ein Thriller, der mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat, bis ich am letzten Wort des Buches angekommen war.

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