Dennis Lehane: Shutter Island

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Dennis Lehane: Shutter Island
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Shutter Island
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783548261942

Informationen zum Buch

Seiten
363

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Seit vielen Jahren habe ich die Insel nicht mehr gesehen.

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Handlungsort

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Im Sommer 1954 wird US-Marshall Teddy Daniels nach Shutter Island zum Ashecliffe Hospital für geisteskranke Verbrecher gerufen. Er soll eine angeblich geflohene Mörderin aufspüren - doch bald erweist sich die Insel als gefährlicher Albtraum. Wird er sie überhaupt je wieder verlassen?

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Der erste Satz:

„Seit vielen Jahren habe ich die Insel nicht mehr gesehen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ein sehr spannendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Teddy Daniels ist eine sehr starke Romanfigur, die den Leser gleich auf seine Seite zieht. Man erlebt die Geschichte größtenteils durch Teddys Augen und erfährt auch viele Details aus seiner Vergangenheit. Teddy erscheint mir als ein gebrochener Charakter, der sehr viel erleben musste: in seiner Jugend, im zweiten Weltkrieg, in seiner Zeit als Polizist bis zum noch nicht lange zurück liegenden Tod seiner Ehefrau. Doch das machte ihn für mich sehr glaubwürdig. Sein Partner Chuck ist der unbeschwerte Gegenpol, der leicht Kontakt zu den Angestellten des Hospitals und den Patienten herstellen kann. Die beiden Figuren ergänzen sich ideal.

Die Spannung in der Geschichte steigert sich langsam und hält sich dann aber auf einem sehr hohen Niveau, so dass ich das Buch relativ schnell ausgelesen habe – ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Ich hatte zwar schon die Verfilmung des Buches gesehen und erinnerte mich so halbwegs an das Ende, aber die Geschichte zog mich dann doch wieder so in ihren Bann, dass mir das völlig egal war. Die düstere Atmosphäre auf der Gefängnisinsel, die im Buch ganz hervorragend beschrieben war, hat dies noch unterstützt.

Zum Ende der Geschichte möchte ich nicht viel verraten, nur: es ist für mich eine riesen Überraschung gewesen.

Die filmische Umsetzung hält sich sehr dicht an das Buch und ist in meinen Augen sehr gelungen – ich kann sowohl das Buch als auch den Film sehr empfehlen.

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1954 setzt US-Marshal Teddy Daniels mit seinem Kollegen Chuck zu einer Insel vor der amerikanischen Ostküste über, auf der sich eine streng bewachte Irrenanstalt befindet, in der psychisch gestörte Gewalttäter untergebracht sind. Eine Patientin ist trotz der strikten Sicherheitsvorkehrungen verschwunden.

Während sich Unheil in Form eines Wirbelsturms zusammenbraut, versuchen Teddy und Chuck fieberhaft, die Frau zu finden, befragen Insassen und Personal, doch gerade bei den Ärzten stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Eine Patientin stellt den beiden ein merkwürdiges Zahlenrätsel - was verbirgt sich hinter dem Code? Und wer ist Patient Nr. 67?

Von diesem Buch hatte ich mir intelligente Hochspannung versprochen, doch zunächst läuft die Geschichte sehr langsam an, von den Personen war mir bis auf Chuck niemand sympathisch, und je weiter die Handlung voranschreitet, umso verworrener wird das Ganze. Nichts ist, wie es scheint, was in Thrillern grundsätzlich nichts Schlechtes ist, aber in diesem Fall eher nervt als der Spannung dient.

Die Auflösung mag man originell finden, für mich war sie eher an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig.

Aber vielleicht lag es auch an mir - denn ansonsten scheint wirklich jeder Rezensent das Buch gemocht zu haben ...

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Wahnsinn - Ein Buch, das mich so sehr erschüttert hat, wie schon lange keines mehr.

Zunächst beginnt alles als "normale" Ermittlung und die Suche nach einer entflohenen Patientin auf der Insel Shutter Island an der amerikanischen Ostküste. Doch bald zeigt sich, dass die Patientin gar nicht ohne fremde Hilfe hätte fliehen können, und warum ist sie geflohen? Die Ermittler werden bei ihrer Suche auch nur zögerlich unterstützt, und was hat es mit dem mysteriösen Leuchtturm auf sich? Werden dort geheime Experimente durchgeführt?

Vor dem Hintergrund eines gewaltigen Sturmes kämpfen die beiden Bundesbeamten gegen scheinbar verschworene Wärter und verlogene Ärzte, die mit ihren "geistig gestörten" Patienten verbotene und fragwürdige Experimente durchführen. Jeder auf der Insel wird manipuliert, durch drogenversetztes Wasser, behandeltes Essen, ja sogar die Zigaretten scheinen mit Haluzinogenen versehen. Und dann bricht die Verbindung zum Festland ab.

Doch die Ermittler erhalten Unterstützung von den Patienten: da ist ein mysteriöses Schreiben, das die Entflohene hinterlassen hat, die Hinweise eines Patienten aus dem Geschlossenen-Trakt, und die Ärztin, die sich vor ihren Kollegen versteckt, aber die Insel nicht verlassen kann.

Können die Beamten die Insel nun auch nicht mehr verlassen, werden sie nun dort ebenfalls festgehalten?

Ein sehr intelligent gelöster Psychothriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Therorien, die der Leser im Verlauf des Lesens anstellt, sind im Nachhinen lächerlich im Vergleich zu dem "wahren" Ende.

Die rasant fortschreitende Handlung wird durch die vielen teilweise recht amüsanten Dialoge unterstützt.

Einziges Manko: der Autor hat kein Mitleid mit dem Leser.

Es kommen keine blutig-ekligen Szenen vor, die Handlung spielt auf einer subtilen Ebene, die tief sitzende Nerven kitzelt.

Am spannenden Ende wird der Leser praktisch allein gelassen, ein überwältigendes Ende, ohne Zweifel.

Dennoch vergebe ich volle Punktzahl. Das Buch werde ich in jedem Fall weitermpfehlen. Der Autor hat mich mit diesem Buch so sehr gefesselt, dass ich eigentlich nicht mehr umhin kann, weitere Bücher von ihm zu kaufen/lesen.

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Dadurch, dass ich den Film gesehen habe bevor ich das Buch las, war ich befangen was die Vorstellung der einzelnen Personen betraf, deren Beschreibungen im Buch teilweise nich mit derer im Film übereinstimmten. Dies soll aber keine Kritik sein.vEin sehr fesselndes Buch, noch besser als der Film, umfangreicher und erklärender.

Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können bis ich es schließlich durchgelesen hatte. Das Ende ist der absolute Wahnsinn, lässt sich aber auch schon teilweise absehen durch diverse Hinweise im Buch.Sehr gefallen haben mir auch die detaillierten Beschreibungen der Wahnvorstellungen und Träume vom Marshal Teddy Daniels, sowohl ein wenig krank als auch faszinierend.vEin sehr gutes Buch, dass ich Fans von Thrillern auf jeden Fall ans Herz lege.

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