Simo Hiltunen: Die Stunde des Wolfs

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Simo Hiltunen: Die Stunde des Wolfs
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Lampaan vaatteissa
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783352009044

Informationen zum Buch

Seiten
496

Sonstiges

Originalsprache
finnisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Wolf wühlte in dem Elch und knurrte.

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Es ist mehr als eine Schlagzeile: Ein Polizist ermordet seine Familie und schließlich sich selbst. Lauri Kivi, ein Reporter, der sich auf Verbrechen spezialisiert hat, ist entsetzt. Zu Gewalt hat er eine besondere Einstellung – in seiner Jugend wurde er von seinem Vater so misshandelt, dass er auf einem Ohr taub ist. Je mehr er recherchiert, desto genauer erkennt er ein Muster. Jemand scheint hinter diesen Morden zu stecken und sie den Familienvätern in die Schuhe zu schieben. Da ihm niemand glaubt, versucht Lauri, den Täter zu provozieren, um selbst ins Fadenkreuz zu geraten. Doch der Mörder nimmt jemand anderen ins Visier: das Mädchen Aava, Lauris heimliche Tochter.

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Harter Tobak und düstere Atmosphäre !!

Es ist mehr als eine Schlagzeile: Ein Polizist ermordet seine Familie und schließlich sich selbst. Lauri Kivi, ein Reporter, der sich auf Verbrechen spezialisiert hat, ist entsetzt. Zu Gewalt hat er eine besondere Einstellung – in seiner Jugend wurde er von seinem Vater so misshandelt, dass er auf einem Ohr taub ist. Je mehr er recherchiert, desto genauer erkennt er ein Muster. Jemand scheint hinter diesen Morden zu stecken und sie den Familienvätern in die Schuhe zu schieben. Da ihm niemand glaubt, versucht Lauri, den Täter zu provozieren, um selbst ins Fadenkreuz zu geraten. Doch der Mörder nimmt jemand anderen ins Visier: das Mädchen Aava, Lauris heimliche Tochter.

Meine Meinung:
"Die Stunde des Wolfs" ist ein Bestseller, der in Finnland gefeiert wurde und für mich gleichzeitig das erste Werk, welches ich vom Autor gelesen habe. Da mir viele Thriller und Krimis nordischer Autoren sehr zusagen, war ich von Beginn an neugierig auf "Die Stunde des Wolfs". Erzählt wird uns die Handlung größtenteils aus Sicht von Lauri, dem Protagonisten des Buchs. Der Autor hat hierfür die Perspektive aus Sicht der dritten Person gewählt, in diesem Fall empfinde ich die Wahl als sehr gut. Lauri ist ein interessanter und facettenreicher Charakter, der seiner Arbeit gerne nachgeht und schon einiges in seinem Leben hat mitmachen müssen. Er ist definitiv kein Mensch, den ich sofort in mein Herz schließen kann, aber nachdem man stückchenweise etwas über seine Vergangenheit erfährt, hatte ich wirklich Mitleid mit ihm. Es ist kein Wunder, dass er sich nach außen hin eine sehr harte Schale angeeignet hat. Simo Hiltunen startet im Prolog wahnsinnig bildlich und das Szenario blieb mir lange Zeit im Gedächtnis. Umso mehr habe ich es als schade empfunden, dass er nicht dauerhaft daran ansetzen kann. Mich störten weniger die Namen, die ich tatsächlich recht bald zuordnen konnte, als viel mehr die häufigen Zeitwechsel. Sie waren nicht offensichtlich direkt erkennbar und so musste ich immer wieder zurückblättern, was den Lesefluss stark beeinflusste. Im Laufe des Buchs konnte sich bei mir so nicht die erwartete Spannung einstellen. Der Schreibstil ist sehr bildlich und beschreibt viele Szenen detailliert. Das hat mir gut gefallen. Ebenso mag ich die wahnsinnig düstere Atmosphäre, die hier über allen Ereignissen schwebt.Trotz einiger Kritik ist es kein Werk, von dem ich jetzt total abraten würde. Man braucht aber ein wenig Ausdauer und Ruhe, um sich voll und ganz auf die Ereignisse einzulassen.

Ich gebe 3,5 von 5 Punkte.

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Die Sünden der Väter

Lauri Kivi ist Polizeireporter. Er erfährt von einem Mordfall, bei dem die ganze Familie getötet wurde. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann, der Polizist war, erst seine Frau und Kinder tötete und danach sich selbst. Dies ist aber nicht der erste Fall dieser Art. Lauri geht der Sache nach. Er ist überzeugt, dass der Mörder es so hindreht, dass die Familienväter als die Schuldigen gelten. Doch niemand glaubt ihm. Als er den Mörder provoziert, gerät seine Tochter Aava in Gefahr.

Das Cover des Buches und die Leseprobe hatten mich neugierig gemacht auf dieses Buch. Es sah so aus, als wäre es sehr spannend. Doch wurde ich ein wenig enttäuscht, denn zwischendurch war es etwas langatmig.

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, wenn man sich an die doch sehr fremden Namen gewöhnt hat. Es gibt viele Zeitensprünge, die nicht immer gleich zu erkennen sind.

Lauri Kivi ist nicht gerade ein Sympathieträger, aber er ist ein guter Reporter. Er weiß, dass Böses in ihm steckt und hat einen Weg gefunden, damit klar zu kommen. Wenn man so nach und nach seine Geschichte kennenlernt, ist man erschüttert, denn sein Vater hat ihn misshandelt. Dadurch wurde er auf einem Ohr taub. Sein Hörgerät nutzt er nur, wenn es ihm behagt. Lauri gibt sich hart und kompromisslos, aber tief im Innern ist ein weicher Kern vorhanden. Er wollte eine Familie haben, aber es musste scheitern, seine Vergangenheit stand ihm im Weg. Seine Tochter wuchs in dem Glauben auf, dass ihr Vater tot ist. Lauris Vater lebt in einem Pflegeheim und es kostet Lauri Überwindung, ihn zu besuchen. Dann zeigen die Gespräche, dass auch sein eigener Vater ein schlimme Kindheit gehabt hat. So versteht man, wie die Männer so werden konnten, auch wenn es nicht zu entschuldigen ist.

Lauris Geschichte nimmt einen großen Raum ein, so dass der Kriminalfall oft ins Hintertreffen gerät. Es geht manchmal recht brutal zu.

Ich lese sehr gerne skandinavische Krimis, aber dieser konnte mich nicht so richtig packen.

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Leider etwas spannungsarm und langatmig...

Über das Buch habe ich im Vorfeld viel gehört: Vor allem, dass es ein Bestseller in Finnland war. Da auch der Klappentext mich angesprochen hatte, war ich sehr gespannt auf das Buch. Doch leider konnte es mich nicht so begeistern, wie ich das anfangs gedacht habe. Der Prolog hat mich zwar mitgerissen, aber danach plätscherte es auch teilweise etwas dahin, was ich schade fand.

Die Story dreht sich um die Hauptfigur Lauri Kivi, der früher von seinem eigenen Vater misshandelt wurde, es aber jetzt als Polizeireporter zu einem gewissen Ansehen geschafft hat. Nun wird er auf einige Fälle eingesetzt, bei denen Familienmorde geschehen sind und die Väter des Mordes bezichtigt wurden. Bald schon erkennt er, dass es sich bei den Morden um ein Muster handelt und er begibt sich selbst in die Schusslinie. Doch leider geht dein Plan schief und statt ihm trifft es seine heimliche Tochter…

Der Schreibstil war in meinen Augen ok. Kurze, knappe Sätze, die zu dem Genre passen. Doch ich mag es auch bei Krimis etwas bildgewaltiger, was hier aber nicht gegeben war. Sehr schlimm war das nun nicht für mich, aber der Schreibstil hat mein Lesevergnügen etwas gehemmt sowie auch die Story, die leider teilweise etwas schleppend war und die Spannung nie richtig aufbauen konnte. Die Grundstimmung ist sehr düster und das Thema Missbrauch hat mich an einigen Stellen hart schlucken lassen, aber das passt auch gut zu dem Buch.

Zu der Hauptfigur Lauri konnte ich ebenfalls keinen wirklichen Draht aufbauen. Der Autor hat mir zwar einen recht guten Eindruck über ihn vermittelt, aber durch seine kühle und distanzierte Art blieb er mir auch sehr farblos und ich wurde nie richtig warm mit der Figur.

Das Ende war zwar recht überraschend und dort wurde die Spannungsschraube etwas angezogen, aber leider war die Story davor zu langatmig, so dass ich mich teilweise dazu zwingen musste, weiterzulesen. Teilweise war ich sogar etwas verwirrt. Deshalb kann ich nur 3 von 5 Sternen geben!

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