Sofie Sarenbrant: Das Mädchen und die Fremde

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Sofie Sarenbrant: Das Mädchen und die Fremde
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Avdelning73
ISBN-13
9783352009006

Informationen zum Buch

Seiten
335

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Eine fremde Frau nimmt das Baby hoch und verschwindet.

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Handlungsort

Kontinent
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Als Kriminalkommissarin Emma Sköld im Krankenhaus erwacht, hat sie zunächst keine Ahnung, was geschehen ist. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ist, dass sie zum Pferdestall aufgebrochen ist und ihre vier Wochen alte Tochter bei ihrem Lebensgefährten Kristoffer zurückgelassen hat. Nun erfährt sie, dass sie nach einem Reitunfall fünf Monate im Koma gelegen hat. Doch war es wirklich ein Unfall? Und warum hat Kristoffer seine Exfreundin Hillevi ins Haus geholt, die sich rührend um die kleine Ines kümmert? Einzig ein Kollege von der Polizei steht ihr bei – er hat ebenfalls Zweifel an der Unfalltheorie.

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Spannender zweiter Roman mit Emma Sköld

Inhaltsangabe:

Die Kriminalkommissarin Emma Sköld erwacht im Krankenhaus und hat keine Ahnung, was mit ihr geschehen ist. Sie kann sich nur noch daran erinnern, dass sie ihre vier Wochen alte Tochter bei ihrem Lebensgefährten Kristoffer gelassen hat, um zum Reitstall zu fahren. Sie erfährt, dass sie durch einen Reitunfall fünf Monate im Koma gelegen hat. Kristoffer verhält sich ihr gegenüber merkwürdig und Emma hat ihre Zweifel daran, ob der Unfall wirklich einer war. Was hat Kristoffer zu verbergen? Ans Bett gefesselt ist sie auf Hilfe angewiesen, doch bis auf ihren Arbeitskollegen glaubt ihr niemand.

Meine Meinung:

Mit grossen Erwartungen ging ich an die Geschichte heran, da mir der erste Teil der Reihe sehr gut gefallen hat. Der Anfang war spannend, doch gleich danach flachte es für meinen Geschmack etwas ab und es gab einige Wiederholungen, die man hätte vermeiden können. Trotzdem liest sich die Geschichte leicht und schnell, denn man möchte wissen, was hinter den vielen kleinen Ungereimtheiten steckt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, die kurzen Kapitel laden dazu ein, immer noch eines mehr lesen zu wollen. Auch der häufige Perspektivenwechsel, bei dem man Einblicke in die Gefühlswelt der verschiedenen Personen bekommt, trägt zur Spannung bei.

Das Erzähltempo ist eher ruhig, wer einen klassischen Thriller erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Die Autorin lässt den Leser tief in die Gedankenwelt der Protagonisten hinblicken und spinnt die Geschichte des ersten Buches weiter. Trotzdem kann man diesen Teil alleine für sich auch gut lesen, da alles wichtige rekapituliert wird. Richtig spannend wird es dann nochmal kurz vor dem Ende, wo eine für mich nicht vorhersehbare Wendung eintrat und nochmal alles auf den Kopf stellte.

Die Charaktere sind gut dargestellt, auch wenn ich nicht alle Handlungsweisen nachvollziehen konnte. Das Ende ist relativ offen und lässt mich etwas unzufrieden zurück. Ich vermute, wenn man die Bücher direkt nacheinander lesen würde, wäre alles schlüssiger. So aber hatte ich das Gefühl von Unvollständigkeit, denn ich vermute, dass da noch viel mehr dahinter steckt, weil viele Fragen unbeantwortet geblieben sind. Da bleibt dem interessierten Leser nichts weiter, als zu warten und sich auf das nächste Buch aus der Reihe zu freuen.

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Spannender zweiter Roman mit Emma Sköld

Inhaltsangabe:

Die Kriminalkommissarin Emma Sköld erwacht im Krankenhaus und hat keine Ahnung, was mit ihr geschehen ist. Sie kann sich nur noch daran erinnern, dass sie ihre vier Wochen alte Tochter bei ihrem Lebensgefährten Kristoffer gelassen hat, um zum Reitstall zu fahren. Sie erfährt, dass sie durch einen Reitunfall fünf Monate im Koma gelegen hat. Kristoffer verhält sich ihr gegenüber merkwürdig und Emma hat ihre Zweifel daran, ob der Unfall wirklich einer war. Was hat Kristoffer zu verbergen? Ans Bett gefesselt ist sie auf Hilfe angewiesen, doch bis auf ihren Arbeitskollegen glaubt ihr niemand.

Meine Meinung:

Mit grossen Erwartungen ging ich an die Geschichte heran, da mir der erste Teil der Reihe sehr gut gefallen hat. Der Anfang war spannend, doch gleich danach flachte es für meinen Geschmack etwas ab und es gab einige Wiederholungen, die man hätte vermeiden können. Trotzdem liest sich die Geschichte leicht und schnell, denn man möchte wissen, was hinter den vielen kleinen Ungereimtheiten steckt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, die kurzen Kapitel laden dazu ein, immer noch eines mehr lesen zu wollen. Auch der häufige Perspektivenwechsel, bei dem man Einblicke in die Gefühlswelt der verschiedenen Personen bekommt, trägt zur Spannung bei.

Das Erzähltempo ist eher ruhig, wer einen klassischen Thriller erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Die Autorin lässt den Leser tief in die Gedankenwelt der Protagonisten hinblicken und spinnt die Geschichte des ersten Buches weiter. Trotzdem kann man diesen Teil alleine für sich auch gut lesen, da alles wichtige rekapituliert wird. Richtig spannend wird es dann nochmal kurz vor dem Ende, wo eine für mich nicht vorhersehbare Wendung eintrat und nochmal alles auf den Kopf stellte.

Die Charaktere sind gut dargestellt, auch wenn ich nicht alle Handlungsweisen nachvollziehen konnte. Das Ende ist relativ offen und lässt mich etwas unzufrieden zurück. Ich vermute, wenn man die Bücher direkt nacheinander lesen würde, wäre alles schlüssiger. So aber hatte ich das Gefühl von Unvollständigkeit, denn ich vermute, dass da noch viel mehr dahinter steckt, weil viele Fragen unbeantwortet geblieben sind. Da bleibt dem interessierten Leser nichts weiter, als zu warten und sich auf das nächste Buch aus der Reihe zu freuen.

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Kein Thrill

Nach einem Reitunfall lag Kriminalkommissarin Emma Sköld fünf Monate lang im Koma. Nun wird sie wach und kann sich nicht erinnern, was passiert ist. Doch sie ist überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Familie hatte sich die ganze Zeit große Sorgen gemacht, aber nun reagiert ihr Lebensgefährte Kristoffer etwas seltsam.

Ich durfte Emma Sköld bereits in dem Vorgängerband „Der Mörder und das Mädchen“ kennenlernen. Die Kapitel sind wieder kurz und es gibt viele Perspektivwechsel, was für Spannung sorgt, aber Thrill gibt es für mich nicht.
Emma tut mir leid. Sie hat einen Baby und lässt es in der Obhut ihres Lebensgefährten, als sie ausreiten will. Dann passiert dieser Reitunfall und sie wacht fünf Monate später auf. Damit hat sie eine wichtige Zeit mit Ihrem Kind verpasst. Ich war ja schon vorher der Meinung, dass Kristoffer der falsche Partner für Emma ist, aber nun verhält er sich noch seltsamer. Er hat seine Ex-Freundin Hillevi mit der Betreuung der kleinen Ines beauftragt.

Es ist schon merkwürdig, wie Emma darauf kommt, dass es kein Unfall war, obwohl sie sich nicht erinnert, was genau passiert ist. Daher ist es auch kein Wunder, dass ihr niemand glaubt. Auch ihr Kollege Nyhlen hat Zweifel, aber er ist ein guter Freund und lässt er sich von Emma überreden, der Sache nachzugehen. Warum hat aber Emmas Vater, der ehemalige Leiter der Polizei, damit so ein Problem?

Auch dieses Mal gibt es wieder ausführliche Beschreibungen aus dem Privatleben der Charaktere. Das hemmt ein wenig die Spannung. Auch scheint mir einiges nicht so recht logisch, zum Beispiel überlässt Kristoffer sein Kind einer Frau mit psychischen Problemen. Wer tut so etwas? Er versucht auch alles, um zu verheimlichen, dass er sich nicht ständig um seine Tochter kümmert.

Diese Geschichte ist für mich ein typischer Skandinavien-Krimi mit gedrosselten Emotionen und einer etwas düsteren Atmosphäre. Am Ende gibt es dann noch böse Überraschungen und einige offene Fragen.

Ein ungewöhnlicher Thriller mit kleinen Schwächen.

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