Sofie Sarenbrant: Der Mörder und das Mädchen

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Sofie Sarenbrant: Der Mörder und das Mädchen
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Visning pågår
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783352008931

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Sie liegt ganz still unter dem Betthimmel.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Noch einen Tag noch – dann, glaubt Cornelia, hat ihr Martyrium ein Ende, dann zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter, aus ihrem Haus aus und kann Hans, ihren gewalttätigen Mann, endlich verlassen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig, übernimmt den Fall: Für sie ist Cornelia die erste Verdächtige, doch es gibt auch eine andere Spur: Die kleine Astrid will in der Nacht einen Mann neben ihrem Bett gesehen haben, der sie gestreichelt hat.

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Ungewöhnliches Ende

Cornelia will sich von ihrem gewalttätigen Mann Hans scheiden lassen und mit ihrer kleinen Tochter Astrid ausziehen. Endlich hat sie eine Wohnung gefunden und ihr Martyrium scheint ein Ende zu haben. Doch am Morgen ihres Auszuges findet sie Hans ermordet im Gästezimmer vor. Astrid will nachts einen Mann in ihrem Zimmer gesehen haben, doch ist die Sechsjährige eine glaubwürdige Zeugin?
Die Kommissarin Emma ist nicht überzeugt von der Geschichte über einen Fremden, hatte doch Cornelia ganz offensichtlich sowohl ein Motiv als auch die Möglichkeit, den Mord zu begehen.
Die Ermittlungen haben für Emma aber auch eine persönliche Note, da ihre Schwester Josefin die beste Freundin von Cornelia ist.

Das Buch ist als Thriller ausgezeichnet, ich fand es allerdings nur mäßig spannend.

Alle 3 Frauen haben ziemliche Probleme, vom autistischen Kind und gewalttätigen Ehemann über einen stalkenden Exfreund und Schwangerschaft bis hin zum fremdgehenden Partner. Alles durchaus glaubwürdige, weil leider alltägliche Geschehnisse, doch in der geballten Art und Weise, wie es hier im Buch präsentiert wird, war es mir teilweise doch etwas zu viel. Die Männer kommen hier wirklich nicht gut weg, die weiblichen Charaktere sind aber auch nicht gerade sympathisch und so fällt es schwer, hier mit irgendjemandem mitzufühlen, ich blieb als Leser eher distanziert und war auch nicht wirklich motiviert, mitzurätseln, wer denn nun tatsächlich der Mörder ist und warum.

Der Schreibstil der Autorin liest sich gut und so habe ich es trotz fehlenden Nervenkitzels doch recht schnell gelesen. An einer Stelle der Handlung gibt es dann eine Überraschung, die der Geschichte eine neue Richtung gibt. Auch das Ende fand ich gelungen, da es durchaus ungewöhnlich ist.

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Mehr "Drama" als Krimi

Inhalt
Endlich erhält Cornelia den Schlüssel zu ihrer neuen Wohnung und kann mit ihrer Tochter aus der Villa ausziehen, in der sie Jahre voller Gewalt erlebt hatte, bevor sie sich nun zur Scheidung von ihrem prügelnden Ehemann Hans durchgerungen hat. Makler kümmern sich um den Verkauf der Villa, ihre letzte Nacht dort hat sie hinter sich und hofft nur noch, dass sie auf dem Weg nach draußen nicht mehr von ihrem Mann aufgehalten wird. Doch der steht ihr nicht mehr im Weg, denn ihre Tochter Astrid findet ihn grausam ermordet in seinem Gästebett.

Schnell fällt der Verdacht auf Cornelia, die von seinem Tod profitiert, auch finanziell. Doch Tochter Astrid will einen fremden Mann in der Nacht in ihrem Zimmer gesehen haben, der sie sogar zärtlich gestreichelt hat, bevor er wieder ihr Zimmer verließ. Sollte tatsächlich ein Fremder in die Villa eingedrungen sein, der eine eigene Abrechnung mit Hans hatte? Für die junge Ermittlerin Emma, im dritten Monat schwanger, ist der Fall eigentlich klar und schnell gelöst, doch ein paar Zweifel bleiben...

Meine Meinung
Schade, dass dieser Krimi bereits der dritte über die Ermittlerin Emma ist, so fängt man leider nicht am Anfang an und weiß nicht, was eventuell vorher schon Interessantes über die vorhandenen Protagonisten erzählt wurde. Wir lernen hier Emma als junge schwangere Ermittlerin kennen, die eine nach meinem Empfinden etwas seltsam unterkühlte Beziehung zur dem Vater ihres Kindes führt. Sexuell scheint alles ok zu sein, aber ich spüre hier keine besondere Nähe und Wärme. Kristoffer erscheint mir etwas egoistisch und wenig an Emmas Wünschen interessiert. Ihr Exfreund Hugo dagegen ist derart besessen von seiner Liebe zu ihr, dass er sie ständig verfolgt und davon überzeugt ist, sie wieder für sich zu gewinnen. Emma selbst kämpft bei diesem Fall mehr mit ihrer Übelkeit, ihren Kreislaufproblemen und ihrer Gesamtsituation als werdende Mutter, sich ungeliebt fühlenden Partnerin und vom Exfreund Verfolgte, als mit der Lösung des Mordfalles. So kommt es mir zumindest vor. Vielleicht ist es ihrer fehlenden Energie zuzuschreiben, dass sie es sich so einfach macht und den Fall so schnell als gelöst sieht mit Cornelia als perfekter Täterin. Von einem besonderen Spürsinn oder Ehrgeiz war für mich jedenfalls nichts zu spüren. Und auch ihr Partner sowie der Rest der Ermittler machten auf mich einen sehr lahmen Eindruck, während sie fast dankbar alle vom Täter gelegten Spuren aufgriffen. Das hat mir nicht gefallen, da war keinerlei Biss zu spüren.

Für mich als Leserin war es aber dagegen recht spannend gemacht, die vielen Puzzleteile nach und nach zusammenzusuchen und so auf die Spur des Täters zu kommen. Da man auch zwischendrin immer wieder ein paar kurze Abschnitte aus der Sicht des Täters lesen konnte, war es möglich, dessen Motivation und auch ihn selbst zu überführen, auch wenn es einige Verdachtsmomente anderen gegenüber gab. Und auch wenn ich den Täter erkannte, bot das Ende noch eine überraschende Wendung und sorgte dafür, dass man nun den nächsten Fall lesen möchte, der hoffentlich ebenfalls noch übersetzt wird.

Während die Ermittlungen etwas enttäuschend verliefen und fast nebensächlich wurden, lag fast mehr Gewicht auf den persönlichen Dramen der unterschiedlichen Protagonisten. Neben Emmas Gefühlswelt bot Cornelias Schicksal viel Stoff für Überlegungen und Spekulationen. Ihre große Angst vor Ehemann Hans war greifbar und ihre Panik, nun als Verdächtige im Gefängnis zu sitzen war, sehr gut beschrieben. Doch warum sah niemand, auch ihre Freundin Josefine nicht, auch nur eine einzige sichtbare Verletzung? Warum behauptet ein Freund von Hans, Cornelia sei eine Gefahr? Warum ist die Tochter Astrid in ihrem Verhalten auffällig, wurde sie auch missbraucht? Auch bei Freundin Josefine, gleichzeitig die Schwester von Emma, zeichnete sich ein persönliches Drama ab, das für emotionale Szenen sorgte. Hinter den Fassaden von reichen Familien in schönen Villen bröckelt so einiges. So las sich das Buch weniger wie ein Thriller, sondern mehr wie Familiendrama, gewürzt mit Morden.

Auch wenn ich aufgrund der Beschreibung also eigentlich einen spannenden Ermittlungskrimi erwartet hatte, hat mich dieses Buch auch so recht gut unterhalten. Es war mir zwar keiner wirklich sympathisch, aber ich wollte bei allen immer wissen, wie es ihnen weiter ergeht. Die kurzen Kapitel und die Perspektivwechsel ließen die Geschichte dabei schnell und kurzweilig lesen. Ich habe auch kein Problem mit offenen Enden, wenn sie überraschen oder Stoff zum Nachdenken bieten. Was den Kriminalfall betrifft, kann ich hier also gut damit leben, aber es blieb für mich leider zu vieles offen, was Cornelias und Astrids Erzählstrang betraf, was mit dem Krimi selbst zwar nichts (mehr) zu tun hat, aber was mich mindestens ebenso viel beschäftigt hatte. Das finde ich etwas schade.

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Nicht so gut wie erwartet

Cornelia bereitet ihren Auszug aus dem gemeinsamen Haus vor. Nach ihrer letzten Nacht im Haus will sie mit ihrer Tochter Astrid eben dieses verlassen, als sie ihren Mann tot im Gästezimmer findet. Emma Sköld übernimmt diesen Fall und ihre erste Spur führt sie direkt zu Cornelia. Andere Spuren sind zwar vorhanden, werden aber erst mal ignoriert.

Eigentlich hatte ich hier einen spannenden Thriller erwartet, leider wurden diese Erwartungen nicht erfühlt. Es fing schon damit an, dass auf dem Buchrücken steht: Zitat: “Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig“, nur um dann auf Seite 21 zu lesen, dass die Ermittlerin noch nicht mal in der 12. Woche ist. Na gut, könnte ein Übersetzungsfehler gewesen sein. Das Original erschien ja schließlich in schwedischer Sprache (oder Frau ist dort schon so früh hochschwanger).
Leider kam ich dann mit dem etwas holprigen Erzählstil nicht wirklich zurecht. Vielleicht lag es aber auch hier an der Übersetzung. Spannung habe ich aber trotzdem vergeblich gesucht.

Hans, das Mordopfer wurde kurz als gewalttätiger Ehemann beschrieben. Cornelia, seine Frau hat die Trennung vorbereitet und den Hausverkauf bereits gestartet. Die Makler haben schon Termine mit Interessenten vereinbart, als dann dieser Mord geschah. So weit, so gut. Astrid, die kleine Tochter hat nur kurz einen fremden Mann in der Tatnacht im Haus gesehen, das war auch schon ihre ganze Verbindung mit dieser Tat. Bis zum Schluss habe ich den Zusammenhang des Titels mit der Geschichte nicht verstanden. Für mich gab es keinen, es sei denn man betitelt Emma Sköld als Mädchen, was eigentlich keinen Sinn ergibt, sie ist ja die ermittelnde Beamtin.

Liest man die Geschichte aufmerksam, wird man feststellen irgendwie kennen sich die Protagonisten alle untereinander. Vermutlich auch nicht weiter wichtig, schließlich bewegen sich die verdächtigen Personen alle im Umfeld des Maklergeschehens. Entweder sind sie selber Makler oder sie haben ein Haus zu verkaufen. Mir kam das trotzdem alles etwas seltsam vor. Die ganze Geschichte war verwirrend, irgendwie so als würde ein gewisses Vorwissen fehlen. Nach dem Lesen habe ich dann festgestellt, dass dieses Buch der dritte Band einer Krimireihe ist. Emma Sköld ist die Hauptprotagonisten dieser Reihe. Warum wird ein dritter Band als Erstes ins Deutsche übersetzt? Vermutlich wäre alles viel schlüssiger gewesen, hätte man die Reihe am Anfang beginnen können. Mir hat das endgültig die Lust an dieser Reihe verdorben. Was schade ist, denn eigentlich hat es sich gut lesen lassen und Sofie Sarenbrant hat geschickt ihre Spuren gelegt und die Leser in falsche Richtungen gelockt. Der Schluss ist allerdings offen geblieben. Der Leser geht zwar mit dem Wissen aus der Geschichte den Mörder zu kennen, für das Ermittlerteam gilt dies aber nicht. Hier ist klar, man soll einen nächsten Teil lesen.

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Durchschnittliches Krimi-Debüt

Cornelia hat nach Jahren in einer gewalttätigen Ehe endlich den nötigen Mut, sich von ihrem Noch-Ehemann zu trennen. Nur noch eine Nacht - dann zieht sie mit ihrer kleinen Tochter aus der Villa in eine eigene kleine Wohnung.
Doch am darauffolgenden Morgen findet die sechsjährige Astrid ihren Vater ermordet im Gästezimmer...

Emma Sköld ist die engagierte Ermittlerin, die sich mit dem "Besichtigungsmord", wie er schnell genannt wird, beschäftigt und gleichzeitig die Schwester von Cornelias Freundin Josefin.

Der Krimi ist kein Pageturner, sondern er lebt von einer ruhigen Erzählweise. Durch häufigen Perspektivwechsel kann man nicht nur die Geschichte rund um Cornelia verfolgen, sondern auch die der anderen Charaktere. Auffällig ist dabei, dass alle drei relevanten Frauen keine einfache Lebenssituation haben - für mich in dieser konzentrierten Form leider etwas zu viel Dramatik.
Da überrascht es auch nicht weiter, dass die endlich von ihrem brutalen Ehemann befreite Cornelia fast nahtlos zur einzigen Verdächtigen der Polizei wird. Immerhin waren die beiden noch verheiratet und somit ist die Witwe Alleinerbin und Nutznießerin einer üppigen und erst vor kurzem abgeschlossenen Lebensversicherung.
Doch die Autorin versucht weiterhin, die Verdachtsmomente auch in andere Richtungen lenken - dabei bedient sie sich der üblichen Kniffe und kann mich somit wenig überraschen. Die größte Frage dabei ist die nach dem Motiv. Und dann geschehen weitere Morde und alles ist auf den Kopf gestellt...

Der Krimi ist nicht schlecht, aber er konnte mich auch nicht fesseln. Hinzu kommt, dass ich während der Lektüre das Gefühl nicht los wurde, dass ich solch ein Konstrukt so oder so ähnlich schon hundertmal gelesen habe. Verständlicherweise funktioniert nicht jeder Krimi oder Thriller phänomenal anders, aber hier überzeugt mich auch der Rest nicht: einige Figuren, zudem allesamt Frauen, sind mir einen Tick zu dramatisch, und die Ermittlungsarbeit scheint stellenweise aufgrund der privaten Probleme Emmas beinahe nebensächlich zu werden.

Alles in allem ist dieser Krimi für mich lesbar, aber mehr auch nicht.

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Spannend und tiefgründig

Inhaltsangabe:

Cornelia und Hans leben in Scheidung, das Haus soll verkauft werden und die ersten Besichtigungstermine der Villa finden statt. In der Nacht, bevor Cornelia endlich ausziehen und ihren gewalttätigen Mann verlassen kann, wird dieser ermordet. Astrid, die kleine Tochter von Cornelia, hat nachts einen fremden Mann in ihrem Zimmer gesehen, der ihr Gesicht gestreichelt hat. Der Fall landet auf dem Schreibtisch von der jungen und ergeizigen Ermittlerin Emma Skölt.

Meine Meinung:

Wir geraten hier in eine Geschichte, deren Protagonisten alle ihr Päckchen zu tragen haben. Das hat sie mir sympathisch gemacht. Es geht nicht nur um den Fall, sondern um sehr viel Beziehungskram und Gefühle, mit denen sie fertig werden müssen. Es ist kein üblicher Thriller, der rasant voran schreitet, sondern eher eine ruhige Geschichte, die von den Gefühlen der Protagonisten getragen wird. Wer hier einen Hochspannungs-Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Trotzdem bin ich bis zum letzten Abschnitt nicht darauf gekommen, wer denn nun der Täter ist. Verdächtigt habe ich einige, aber keiner von denen schien ein Motiv zu haben.

Die Geschichte beginnt sehr ruhig und so bleibt auch das Tempo bis zum Schluss. Dennoch macht es Spass, den Protagonisten zu folgen und ihre Charaktere zu studieren. Diese sind sehr tiefgründig gezeichnet, deshalb bleibt es trotzdem spannend. Man will wissen, was mit ihnen geschieht, auch wenn der Fall daneben etwas vor sich hindümpelt. Die Ermittlungsmethoden liessen meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig und einige Handlungen konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen. Es wirkte, als wollten die Ermittler den Fall einfach möglichst schnell irgendwie abhandeln.

Zu der Hauptprotagonistin Emma möchte ich noch sagen, dass sie keineswegs Hochschwanger ist, wie auf der Rückseite des Buches erzählt wird, sondern erst ungefähr in der zehnten Woche. Allerdings leidet sie gesundheitlich ziemlich darunter, ihr ist oft übel und schwindelig. Das erklärt wahrscheinlich auch, warum sie den Fall möglichst rasch gelöst haben möchte. Das Ende hat mich nicht so ganz zufrieden gestellt, auch wenn es in sich recht schlüssig ist. Ich hätte mir da einfach etwas mehr Tiefgang bei den Ermittlungen gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir jedoch sehr gut gefallen und liess sich flüssig lesen. Die kurzen Kapitel laden dazu ein, immer noch eines lesen zu wollen. Da ich es gerne mag, wenn bei Krimis und Thrillern nicht nur der Fall im Mittelpunkt steht, sondern auch die Personen, die darin mitwirken, hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf mehr von dieser Autorin.

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Als das Martyrium zu Ende ging

Ein überzeugender, packender und rätselhafter Schwedenkrimi mit einer neuen Ermittlerin.
Cornelia Göransson glaubt sich schon aus den Fängen ihres gewalttätigen Mannes, der sie jahrelang physisch und psychisch missbraucht hat. Endlich will sie dem allen entfliehen und hat sich dafür eine eigene Wohnung gesucht und die Scheidung beantragt. Doch da findet sie ihren Mann Hans brutal ermordet im Gästezimmer vor. In ihrer Hysterie ruft sie ihre Freundin Josephin an, diese rät ihr die Polizei zu verständigen. Emma Sköld, Ermittlerin und Josephins Schwester befasst sich trotz Schwangerschaft mit dem Fall. Auffällig ist das der Tote zuvor eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen hat und Cornelia so immer mehr in den Fokus der Ermittler kommt. Doch Astrid die Tochter behauptet in der Nacht den Täter gesehen zu haben, ist das wirklich so oder hat sie das nur geträumt? Außerdem hat es die schwangere Emma noch mit ihrem Exmann Hugo zu tun, dieser kann noch immer nicht überwinden das Emma sich getrennt hat. Er stalkt sie und Emma versucht ihn von sich und ihrem jetzigen Partner fernzuhalten. Doch dann gibt es zwei neue Opfer, werden diese Emma in dem Fall weiterbringen?

Meine Meinung:
Ein Thriller, der so ganz anders ist, wie man ihn vielleicht sonst gewohnt ist. Dieser Debütroman besticht durch seine sehr guten Ermittlungsarbeiten, die Schilderungen der Nebenpersonen und den Verdächtigen. Über das ganze Buch hinweg rätselt der Leser, wer der Täter sein könnte, um am Ende dann einen fulminanten Showdown zu erleben. Jedoch endet dieser ganz anders, als der Leser vielleicht erwartet den hier wird, schon der Weg für die Fortsetzung bereitet. Die Erzähl- und Schreibweise der Autorin ist sehr interessant und es macht Spaß Seite für Seite zu verschlingen. Durch die kurzen Kapitel ist es auch gar kein Problem an diesem Buch dran zu bleiben. Vielleicht hätte man für einen Thriller, den Spannungsbogen noch etwas höher halten können. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall Filmreif. Mich konnte die Autorin auf ganzer Linie überzeugen und so freue ich mich schon auf den nächsten Band von ihr. Chapeau Sofie Sarenbrant, von mir 5 von 5 Sterne für ihr Debüt.

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Spannung und ein überraschendes Ende

Nachdem ich den Thriller „Der Mörder und das Mädchen“ nun zu Ende gelesen habe, muss ich sagen, dass mir die Story recht gut gefallen hat. Hier darf man zwar nicht absolute Hochspannung erwarten und es erinnert mich auch eher an eine Mischung zwischen „Desperate Housewives“ und „CSI“ – aber trotzdem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

Die Geschichte dreht sich um Cornelia, die hofft, dass ihr Leben mit ihrem gewalttätigen Mann Hans endlich ein Ende hat, denn sie will ihn nun verlassen und zusammen mit ihrer Tochter Astrid endlich aus dem Haus in eine nette Wohnung ziehen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Wer hat ihn umgebracht? Und wer ist der Mann, den ihre Tochter in der Mordnacht in ihrem Zimmer gesehen hat? Die schwangere Ermittlerin Emma Sköld übernimmt den Fall. Wird sie den Mörder dingfest machen?

Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir der flüssige Schreibstil sehr gut gefällt. Auch dass die Kapitel sehr kurz gehalten sind, sagt mir sehr zu. Das sind also schon einmal tolle Voraussetzungen. Anfangs hatte ich zwar ein paar Probleme, die verschiedenen Figuren zuzuordnen, da jedes Kapitel aus einer anderen Sicht erzählt wird, aber nach und nach fiel es mir leichter und danach war ich völlig gefesselt von der Geschichte.

Auch dass es sich hier nicht um einen knallharten Thriller handelt, sondern eher um „CSI“ meets „Desperate Housewives“ war erst einmal gewöhnungsbedürftig. Alle drei Frauen des Romans haben so ihre Probleme mit den Männern. Das war etwas zu viel privates Drama, das den eigentlichen Fall etwas in den Hintergrund gedrängt hat. Doch nach und nach wurden die Zusammenhänge der Figuren klarer – bis zum überraschenden Ende, das regelrecht nach einer Fortsetzung schreit.

Fazit:
Ich finde das Erstlingswerk wirklich gelungen, denn es beinhaltet überraschende Wendungen, interessante Charaktere und einen spannenden Plot. Von mir gibt es vier von fünf Sternen.

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Bald ist es zu Ende

Cornelia will mit ihrer Tochter Astrid in eine eigene Wohnung ziehen. Sie hofft, dass ihr Mann Hans es nicht bemerkt, wenn sie das Haus verlassen, denn Hans ist gewalttätig. Schon viele Jahre hat er sie misshandelt. Doch am Morgen finden Astrid und Cornelia Hans tot in seinem Arbeitszimmer. Die Ermittlung wird von Emma Sköld geführt, die schwanger ist und sich mit Übelkeitsanfällen herumschlagen muss. Vieles deutet auf Cornelia als Täterin hin, aber es gibt auch andere Spuren.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich alle Personen und ihre Verbindungen untereinander sortiert bekam. Wir erleben das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven, die abwechselnd erzählt werden. Zwischendurch kam auch der Täter zu Wort. Seine Motivation wurde mit der Zeit zwar immer klarer, aber erst am Ende wurde klar, wer er war.
Das Privatleben von allen Personen wird sehr ausführlich beschrieben und alle haben ihre ganz persönlichen Probleme. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir vorstellen konnte, aber wirklich sympathisch war mir niemand. Hans lernen wir ja nur aus den Gedankengängen von Cornelia kennen, aber er ist ein sehr unangenehmer Mann. Cornelia hat ihren Mann lange ertragen, aber nun will sie weg. Ihre Angst, dass Hans merken könnte wie sie das Haus verlässt, ist spürbar. Aber warum haben sie Einigkeit bewiesen beim Verkauf des Hauses? Denn es gibt Maklertermine für die Hausbesichtigung. Auch Astrid verhält sich manchmal seltsam und ich konnte das bis zum Ende nicht richtig zuordnen. Ist es Realität oder Fantasie, dass sie will in der Mordnacht einen Mann in ihrem Zimmer gesehen haben will?
Emma wird von ihrem Ex Hugo gestalkt und mit ihrem jetzigen Partner Kristoffer läuft es auch nicht wirklich rund, denn er hat kaum Zeit für sie.
Josefin ist die Freundin von Cornelia und die Schwester von Emma. Obwohl sie sich in ihrer Familie überfordert fühlt, hilft sie Cornelia, wann immer diese Hilfe braucht.
Dieser Thriller bietet eine Menge Wendungen, die dazu führen, dass man sich nicht sicher sein kann, wer denn nun der Täter ist. Doch das sorgt nicht unbedingt für einen starken Spannungsbogen. Allerdings bleibt man so im Ungewissen über den Täter und seine Motivation, dass man bei der Stange gehalten wird. Aber seine Motivation ist für mich nicht so ganz überzeugend.
Ein ungewöhnlicher Thriller mit kleinen Schwächen.

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Der Mörder und das Mädchen

Zum Buch:

"Noch einen Tag noch – dann, glaubt Cornelia, hat ihr Martyrium ein Ende, dann zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter, aus ihrem Haus aus und kann Hans, ihren gewalttätigen Mann, endlich verlassen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig, übernimmt den Fall: Für sie ist Cornelia die erste Verdächtige, doch es gibt auch eine andere Spur: Die kleine Astrid will in der Nacht einen Mann neben ihrem Bett gesehen haben, der sie gestreichelt hat."
(Quelle: Aufbau-Verlag)

Meine Meinung:

Mit "Der Mörder und das Mädchen" hat uns Sofie Sarenbrant einen soliden Thriller vorgelegt, mit ein paar kleinen Schwächen, aber die aber am Ende auch nur mich gestört haben können.

Der Schreibstil ist flüssig, man kommt gut voran, auch wenn es anfangs etwas holprig losging, hat sich die Autorin gefangen und es ging gut voran.

Nach einer kurzen Sortierphase konnte ich jede Person richtig einordnen und die meisten der handelnden Personen sind allgemein gut getroffen.

Sehr gut gefallen haben mir die Wechsel der Perspektiven, so dass wir die Geschichte aus dem Blickwinkel verschiedener Personen erleben konnten, ob uns alle sympathisch sind, ist die andere Sache, aber ich finde, Perspektivwechsel verleihen einem Roman immer etwas besonders.
Ich fand es auch sehr schön, dass auch der Täter seine Kapitel bekam, diese fand ich Teil durchaus gelungen, weil sie ihm/ihr etwas mysteriöses verleihen, obwohl sich relativ früh abzeichnet, weshalb er mordet, aber es bleibt bis zum Ende offen, wer der oder die Täter/in ist.

Wobei ich sagen muss, mich hat die Offenbarung des Täters etwas ratlos zurückgelassen, nicht das Ende ansich, das fand ich grundsätzlich gut, aber wer uns als Täter/in präsentiert wurde, fand ich ein wenig zu gestellt, als versuchte die Autorin, die Fäden zusammenzuführen.

Ein weiteres Manko meines Erachtens ist, dass die Ermittlungen teils gar nicht so recht vorankommen und auch von den privaten Problemen der Personen überschattet worden und mich ehrlich gesagt im Zusammenhang zur Haupthandlung eher gestört haben und zum Teil auch gar nicht interessiert haben. Es hat mich schon ein wenig genervt, dass ich ständig vor Augen gehalten bekam, dass eine Randfigur möglicherweise eine Geliebte hat und das letztendlich offen gelassen worde, derartige Belanglosigkeiten hätte ich nicht gebraucht.

Und dann der Titel "Der Mörder und das Mädchen", ich kenne zwar den Originaltitel nicht, aber auf die Beziehung Täter-Astrid wurde ja gar nicht intensiv eingegangen, gut, er/sie soll sie gestreichelt haben, aber das ist ja auch nur die Ausgangssituation, daher bin ich mit der Titelwahl nicht unbedingt zufrieden, aber ich finde, deutsche Übersetzer haben nicht unbedingt in jedem Falle ein gutes Händchen für Buchtitel-Übersetzungen.

Aber alles in allem wird dem Leser ein solider Thriller geboten, der Spannung bietet, aber auch mit unnützen Szenen aufgefüllt wurde. Aber er bietet ein Ende, dass sich eine Fortsetzung offen hält und in meinen Augen gar nicht mal so übel umgesetzt wurde, trotz dass es nicht neu ist.

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Nichts ist, wie es zu sein scheint

Zum Inhalt:

Noch einen Tag noch – dann, glaubt Cornelia, hat ihr Martyrium ein Ende, dann zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter, aus ihrem Haus aus und kann Hans, ihren gewalttätigen Mann, endlich verlassen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig, übernimmt den Fall: Für sie ist Cornelia die erste Verdächtige, doch es gibt auch eine andere Spur: Die kleine Astrid will in der Nacht einen Mann neben ihrem Bett gesehen haben, der sie gestreichelt hat.



Über die Autorin:

Sofie Sarenbrant, Jahrgang 1978, hat als Journalistin gearbeitet und gilt als der neue Star der Krimiszene in Schweden. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bromma, einem Stadtteil von Stockholm. Mehr Informationen zur Autorin unter www.sofiesarenbrant.se



Mein Fazit und meine Rezension:

Ja, ich wollte mal wieder einen Thriller lesen, der mich fesselt und unterhält wie schon seit langem nicht mehr. Doch das ist hier nicht ganz gelungen.

Sofie Sarenbrant erzählt die Geschichte rund um Cornelia. Diese wohnt mit ihrer kleinen Tochter Astrid und ihrem Mann Hans in einer wunderschönen Villa, doch die idyllische Atmosphäre trügt, denn Cornelia wird von Hans misshandelt und hat die Scheidung eingereicht. Tagtäglich und auch nachts über, lebt sie mit der Angst, dass er ihr wieder etwas antun könnte. Eines morgens ist es dann soweit: Cornelia soll endlich den Schlüssel für ihre eigene Wohnung erhalten, dort wird sie mit Astrid wohnen, bis sie ihr Geld für den Verkauf es Hauses erhält. Doch noch ehe Cornelia und Astrid sich aus dem Haus schleichen können, wird die Stille von dem ohrenbetäubenden Lärm des Weckers zerrissen ... kurz darauf findet Astrid ihren Vater tot im Gästezimmer vor. Er wurde eindeutig ermordet. Für Emma Sköld, Kriminalkommissarin, fällt der Verdacht ziemlich schnell auf die scheinbar misshandelte Ehefrau des Toten, immerhin hat niemand ihre Misshandlungen gesehen, zu einem Arzt war sie nie und Anzeige hat sie auch nicht erstattet. Dass der jetzt gewaltsame Ehemann tot ist und ihr mit seinem Tod nicht nur das gesamte Geld für die Villa, sondern auch noch eine hohe Summe von dessen Lebensversicherung hinterlässt, spielt Cornelia gut in die Karten. Oder etwa nicht? Was verbirgt sie hinter der scheinbar verhuschten Fassade? Was genau weiß Astrid? Was hat sie von all dem mitbekommen? Und wer ist dieser Mann, der Astrids Wange in der Nacht gestreichelt hat und dann wieder auf leisen Sohlen aus dem Zimmer geschlichen ist? Fragen über Fragen, die das Ermittlungsteam lösen muss!

Als Leser kommt man recht schnell in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, die Kapitel kurz gehalten. Zunächst wird man aber eher überfordert, denn binnen kürzester Zeit werden viele Charaktere vorgestellt, allen voran natürlich die Hauptverdächtige Cornelia.

Cornelia wird seit mehreren Jahren von ihrem Mann misshandelt. Ihr einstiges Heim zeugt von diesen grausamen Momenten, deswegen muss es weg und auch, weil endlich die erlösende Scheidung ansteht. Doch dass ihr Ehemann Hans das so einfach hinnehmen wird, damit kann auch der Leser nicht wirklich rechnen. Allerdings bekommt der keine Chance mehr, sich in irgendeiner Art und Weise zu äußern, denn im nächsten Moment ist er schon tot, ein Opfer eines blutrünstigen Mordes aus Rache - so scheinbar das Motiv.

Doch das Ermittlungsteam rund um Emma Sköld tappt stets im Dunklen. Zu allem Übel hat Emma selbst auch eigene Probleme, die ihr immer wieder dazwischen kommen, denn Emma ist schwanger, hat jetzt einen wunderbaren Partner, allerdings auch einen sehr anhängigen Expartner, dem das Wort "Stalker" eindeutig auf die Stirn tätowiert wurde. Auch hier finden wir ein Drama in der Beziehung, ein Kind, das sehnsüchtig erwartet wird und doch immer wieder der Beruf, der beiden dazwischen fährt .

Weiter mit involviert ist Josefin, Emmas Schwester, verheiratet, mit drei Kindern. Sie ist Cornelias beste Freundin und auch einzige Freundin, den Cornelia ist eine Einzelgängerin. Sie springt öfter mal in die Presche, wenn es darum geht, auf Astrid aufzupassen oder sie abzufangen, wenn Cornelia bei Verhören ist. Dabei hat auch sie einiges zu tun, einen untreuen Ehemann und ein Familienleben, das ihr über den Kopf wächst.

Dann ist da noch Kristoffer, der smarte Makler und Freund von Emma sowie werdender Vater. Nur benimmt er sich weder wie das eine, noch wie das andere. Kristoffer ist ziemlich undurchsichtig, in meinen Augen erst mal ein Frauenheld und auch er verbirgt was, nur was?

Der Leser wird also binnen kürzester Zeit mit sämtlichen Personen konfrontiert und auch mit deren Problemen. Dass dabei die Spannung etwas abhanden kommt, ist klar, doch trotz allem muss man einfach weiter lesen. Auch mich hat interessiert, wer der wahre Täter oder die wahre Täterin ist, die Auflösung kam wirklich überraschend und ganz zum Schluss, doch trotz allem viel zu schnell! Dafür, dass zuerst ein Spannungsbogen versucht wurde aufzubauen und Cornelia immer wieder mit Astrid ins Visier rückte, läuft diese Episode gegen Ende ins Leere! Nicht sehr glücklich gewählt.

Auch der "Thrill" an dem Thriller hat mir gefehlt. Es war schon fesselnd, aber nicht so spannend, dass es mir eiskalt den Rücken runter läuft und ich mich gar nicht mehr loseisen kann, an nichts anderes mehr danken kann, außer daran, einfach weiter zu lesen. Für mich ist es eher ein Krimi, nur das mir dieser abrupte Schluss es etwas verhagelt hat (ganz zu schweige von dem roten Faden, der sämtliche Fragen von Beginn auch noch am Ende offen gelassen hat!).

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