Sophie Hannah: Der offene Sarg

 
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Sophie Hannah: Der offene Sarg
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Closed Casket
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783455600537

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Michael Gahtercole starrte die geschlossene Tür an und versuchte sich einzureden, der Augenblick zu klopfen sei gekommen, während unten in der Halle die betagte Standuhr stotternd die Stunde bekannt gab.

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Die 70-jährige Lady Athelinda Playford, Witwe und Herrin von Lillieoak, lädt zu einem großen Dinner in ihr irisches Gutshaus ein. Die Zusammensetzung der Gäste ist so illuster wie kurios. Neben ihren Kindern mit Anhang und ihrem Sekretär sind auch zwei Anwälte, ein Gerichtsmediziner sowie Hercule Poirot und sein Kollege von Scotland Yard, Edward Catchpool, geladen. Als die Runde komplett ist, legt die alte Dame die Karten auf den Tisch: Sie wird ihr Testament ändern, ihre Kinder enterben und alles ihrem todkranken Sekretär vermachen. Unter den Familienmitgliedern bricht ein Sturm der Entrüstung los. Als man den Sekretär am nächsten Morgen ermordet auffindet, scheint der Fall für alle klar. Nicht aber für Poirot.

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Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
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Eine Enttäuschung

Der Kriminalfall an und für sich war ganz unterhaltsam, wirkte teiweise jedoch zu kompliziert und dann geradezu wieder plump im Gegensatz dazu.

Es gelang der Autorin trotz ausgührlicher Beschreibungen ihren Charakteren tiefe zu geben. Man konnte weder im positivem noch negativen Sinne eine Bindung zu ihnen aufbauen, sie blieben einem schlichtweg gleichgültig.

Der Schreibstil war durchaus eloquent. Die Geschichte las sich besonders im Mittelteil jedoch nur mühsam und auch gegen Ende vermochte sie es nicht, einem in ihren Bann zu ziehen.

Fazit: Der Roman ist nicht vergleichbar mit jenen brillanten von Agatha Christie und auch ohne Vergleich mit anderen Werken würde ich den Roman nicht weiterempfehlen.

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Hercule Poirot ermittelt

Sophie Hannah lässt in ihren Büchern den belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot wieder auferstehen. Schon einmal durfte der „neue“ Poirot ermitteln und zwar in dem Band „Die Monogramm-Morde“.
Lady Athelinda Playford ist eine bekannte Autorin. Sie schreibt Detektivgeschichten für Kinder. Nun hat sie zu einem Dinner in ihr Gutshaus eingeladen. Doch vorher beauftragt sie den Anwalt Michael Gathercole ihr Testament zu ändern. Nicht mehr ihre Kinder sollen erben, sondern ihr totkranker Sekretär Joseph Scotcher.
Es ist eine bunt gemischte Dinnergesellschaft, die da zusammenkommt. Lady Playfords Kinder Harry und Claudia mit Partner sind dabei, ihr Sekretär mit seiner PflegerinSophie Bourlet, die Anwälte Wolfe und Gatherole sowie Catchpool von Scotland Yard und Hercule Poirot. Die Ankündigung über die Testamentsänderung schlägt ein wie eine Bombe. Die Kinder sind entrüstet. Am nächsten Tag ist Joseph tot. Der Fall scheint klar zu sein, aber Hercule Poirot hat seine Zweifel.
Man kennt den egozentrischen Poirot aus den Büchern von Agatha Christie und weiß, das er stolz ist auf seine besondere Kombinationsgabe. Dagegen ist Catchpools Selbstvertrauen nach dem letzten gemeinsamen Fall etwas angeschlagen. Seither hatte er den Kontakt zu Hercule vermieden.
Aber auch die anderen Personen bis hin zum Dienstpersonal sind alle wundervoll originell gezeichnet. Jeder hat seine ganz persönliche Note.
Obwohl es lange her ist, dass ich meinen letzte Christie-Krimi mit Poirot gelesen habe, konnte ich doch feststellen, dass der Erzählstil von Sophie Hannah dem von Christie in nichts nachsteht. Alles ist sehr schön und atmosphärisch herausgearbeitet und passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt.
Der Fall an sich ist gut konstruiert und Hercule kann wieder seine ganze Brillanz zeigen. Da kann einem Catchpool manchmal wirklich leidtun. Er ist eigentlich ein fähiger Ermittler, vergleicht sich aber ständig mit Hercule Poirot und glaubt, bei diesem Vergleich nicht sehr gut auszusehen.
Jeder ist verdächtig in dieser Geschichte und Hinweise und Motive müssen gut bedacht werden. Wer könnte das besser als Poirot und so löst er natürlich auch diesen Fall wieder. Das Ende hat mich wirklich überrascht, denn das Motiv ist wirklich außergewöhnlich.
Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, das einen in eine andere Zeit versetzt.

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