Stefan Keller: Das Ende aller Geheimnisse

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Stefan Keller: Das Ende aller Geheimnisse
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499272493

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Er blickte in die Mündung der Pistole.

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Heidi Kamemba ist neu bei der Kripo Düsseldorf, und sie fällt auf: Sie ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Ginge es nach ihr, wäre ihre Hautfarbe kein Thema, doch leider sehen die meisten das anders. Als an ihrem ersten Arbeitstag in einem Waldstück eine verkohlte Leiche gefunden wird, nimmt sie die Ermittlungen auf, aber nicht alle im Team unterstützen sie. Während der Mörder noch gesucht wird, geben Kamembas Kollegen ihr zunehmend Rätsel auf. Es heißt, ihr Vorgänger habe sich mit seiner Dienstwaffe erschossen. Doch war es wirklich Suizid?

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Ein vielversprechendes Krimi-Debüt

Heidi Kamemba ist die neue Kollegin bei der Kripo Düsseldorf. Und nicht nur das, denn sie ist auch Deutschlands erste schwarze Kriminalkommissarin, was für einigen Rummel sorgt. Besonders ihr Vorgesetzter mag die Aufmerksamkeit für seine neue Mitarbeiterin nicht und übersieht dabei gerne, dass es der Betroffenen selbst nicht anders geht.

Man könnte also fast von glücklicher Fügung sprechen, als gleich an ihrem ersten Arbeitstag eine Leiche gefunden wird. Heidi möchte sich direkt auf ihre Arbeit stürzen und darf auch prompt mit einem Kollegen an den Tatort. Doch nicht nur die verkohlte männliche Leiche nahe eines Prostituiertentreffs an einem abgelegenen Parkplatz im Wald gibt der engagierten Polizistin Rätsel auf - auch ihr Team verwirrt sie zunehmend. Was ist mit ihrem Vorgänger geschehen? Hat er tatsächlich mit seiner Dienstwaffe Selbstmord begangen? Und was meint eine Kollegin Heidis, als sie "Wir haben ihn umgebracht" vor sich hin murmelt?

Heidi Kamemba ist eine tolle Ermittlerin: klug, überlegt und darauf bedacht, ein Teamplayer zu sein. Doch ihr neues Team macht es ihr beileibe nicht leicht - Westphalen, ihrem Vorgesetzter scheint nicht nur Eigeninitiative zuwider zu sein, sondern auch im Rampenlicht stehende Mitarbeiter. Dabei interessiert es ihn nicht weiter, ob dies ungewollt oder gewollt vonstatten geht. Zudem ist das angespannte Schweigen zu Heidis Vorgänger Becker fast mit den Händen zu greifen... Wahrlich keine leichte Situation für eine neue Kollegin.
Zum Glück gibt es aber auch Menschen bei der Kripo, die Heidis Talent als Ermittlerin erkennen und zu schätzen wissen. Diesen Rückhalt kann sie gut gebrauchen, vor allem da ihr Freund für einen beruflichen Auftrag für einige Zeit ins Ausland musste.

Nicht nur der Fall an sich ist sehr spannend. Mir haben auch die vielschichtigen zwischenmenschlichen Beziehungen gefallen, die realistisch und ehrlich daherkamen. Zu den gesellschaftlichen Aspekten, die der Autor hier gekonnt verwoben hat und damit zum Beispiel zeigt, mit welchen Widerständen Heidi zu kämpfen hat, hat mir gerade die Ausgewogenheit zwischen gut beleuchteter Ermittlungsarbeit und Problemen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen.

Für mich ein vielversprechendes Debüt, das in meinen Augen viel Potential für weitere Fälle hat. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen!

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Das Ende aller Geheimnisse

Heidi Kamemba tritt ihren Job bei der Kripo Düsseldorf an. Bereits bevor sie ihre Arbeit aufnehmen kann, ist sie in Düsseldorf und natürlich auch unter den neuen Kollegen und Kolleginnen bekannt wie ein bunter Hund. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Heidi Kamemba ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Sie selbst ist, ebenso wie ihr neuer Chef Hauptkommisar Westphalen vom KK 12, und die übrigen Kollegen vom Presserummel nicht begeistert, aber diesem kann sie nun einmal nicht entkommen.

Kaum im Dienst erwartet Heidi auch schon der erste Fall. In einem Waldstück wird eine verkohlte Leiche entdeckt. Der Mann wurde erschossen, dann verbrannt und die Fingerkuppen wurden abgehackt. Der Schädel wurde zertrümmert, so dass das Gesicht nicht mehr erkennbar ist. Eine Identifizierung scheint fast ausgeschlossen. Heidi aber ist eine Spürnase. Sie entdeckt Hinweise, versteckte Details und mehr und bringt so das Team des KK 12 bei den Ermittlungen voran. Damit aber macht sie sich nicht nur Freunde unter den Kollegen.

Ohnehin ist das Team insgesamt etwas sonderbar. Heidi fragt sich, ob das mit dem Tod Ihres Vorgängers zu tun haben könnte und ermittelt auf eigene Faust auch in diesem Fall, der eigentlich gar keiner ist oder sein soll.

„Das Ende aller Geheimnisse“ bedeutet für Heidi Kamemba den Einstieg in die Arbeit bei der Kripo in Düsseldorf. Mir als Leserin hat sie damit einige interessante und spannende Lesestunden bereitet. Sie ist eine tolle Person, über die man hier auch einige wenige private Dinge erfährt. Von ihr erhoffe ich mir mehr weitere und interessante Fälle.

Während die ersten zwei Drittel des Buches gemächlich aber spannend voranschreiten, überschlagen sich gegen Ende die Ereignisse. In der Schlussphase des Romans liegt für mich auch ein kleiner Kritikpunkt, denn die Auflösung bleibt insgesamt etwas zu oberflächlich und kommt mir zu forsch und schnell daher. Hier wären noch weitere Ausführungen für mich wünschenswert gewesen.

Insgesamt aber ist „Das Ende aller Geheimnisse“ ein solider Krimi und ein schöner Auftakt für Heidi Kamemba, die erste schwarze Kriminalkommissarin Deutschlands.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Heidi Kamembas erster Fall

Heidi Kamemba ist nun endlich Kriminalkommissarin und tritt ihre Dienst beim KK12 in Düsseldorf an. Sie trifft auf Kollegen, die sie nicht gerade mit offenen Armen aufnehmen, dafür steht die Presse bereit, um über die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland zu berichten. Da gibt es auch schon den ersten Fall für sie. Eine verkohlte Leiche wurde in einem Waldstück gefunden. Am Tatort kann sie schon zeigen, was in ihr steckt. Aber noch etwas anderes bereitet ihr Kopfzerbrechen: Was ist mit ihrem Vorgänger geschehen?
Die sympathische Heidi Kamemba ist eine ehrgeizige Frau. Sie weiß, was sie kann und will keinen Rummel um ihre Person. Daher gefällt ihr überhauptr nicht, dass der Polizeichef einen solchen Medienrummel angeleiert hat. Auch den Kollegen gefällt das nicht. Ihr direkter Vorgesetzter Hauptkommissar Bruno Westphalen mag keine Eigeninitiative und ist auch nicht sehr auskunftsfreudig. Heidi stößt nur auf Schweigen, als sie mehr über ihren Vorgänger Becker wissen will. Durch die angespannte Atmosphäre im Team lässt sie sich aber nicht beirren.
Dass Heidi einiges bei den Ermittlungen entdeckt, was andere übersehen haben, könnte man ja als Anfängerglück bezeichnen, aber das ist es ganz und gar nicht. Sie ist eine gute Polizistin, die wachen Auges durch die Welt geht. Ihre Kollegen machen es ihr nicht leicht, aber zum Glück gibt es auch Menschen, die sie unterstützen.
Eigentlich hatte Heidi gehofft, dass ihr Freund Manuel ihr moralische Unterstützung geben könnte, nur hat der gerade einen Auftrag im Ausland angenommen.
Die Charaktere sind alle sehr individuell und glaubhaft ausgearbeitet.
Dieser Krimis ist von Anfang an sehr spannend. Es kommen immer wieder Aspekte dazu, die dafür sorgen, dass es spannend bleibt, weil man nicht absehen kann, was wirklich hinter dem Fall steckt. Die Geschichte ist vielschichtig und das Ende überraschend. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Heidi Kamemba.
Es ist ein sehr abwechslungsreicher und spannender Krimi.

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(Aktualisiert: 05 Februar 2017)
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Neu in Düsseldorf

und auch in der KK12 ist Kriminalkommissarin Heidi Kamemba - aber schon bekannt wie ein bunter Hund! Nicht, weil sie so eine Rampensau ist oder anderweitig das Bad in der Menge sucht, sondern schlicht und ergreifend deswegen, weil sie die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland ist. Was ihr besondere Beachtung bringt - sogar der Polizeipräsident lässt sich mit ihr fotografieren - und sie vor eine persönliche Herausforderung stellt: sie muss ganz besonders gut, ja perfekt sein - so sieht sie das jedenfalls selbst. Bei den neuen Kollegen kommt das nicht so gut an, außerdem haben sie einen wunden Punkt - den Freitod von Heidis Vorgänger Becker, über den niemand gerne spricht. Heidi dagegen findet, dass sie erst beifreit aufatmen bzw. -arbeiten kann, wenn sie die Hintergründe kennt - und hat damit gleich zwei Baustellen. Denn gleich an ihrem ersten Tag im KK12 wird eine verkohlte Leiche im Wald gefunden - Heidi legt fleißig los, sieht sich jedoch durchaus dem ein oder anderen Neider gegenüber.

Ein neuer Arbeitsplatz, an dem man es aus dem ein oder anderen Grund nicht leicht hat: das ist beileibe kein neuer Plot für den Start einer Krimireihe, auch wenn Heidi Kamemba auch innerhalb der deutschen Krimiliteratur insgesamt eine durchaus schillernde Persönlichkeit ist. Daher ist die ganze Sache jetzt auch nicht so originell, wie sie zu werden verspricht.

Dennoch hat mir dieser Fall, den ich unter der Sparte "solide Krimiliteratur" ablegen würde, durchaus gefallen, ich habe sogar die ein oder andere Nähe zu großen skandinavischen Autoren wie Arne Dahl oder Helene Tursten entdecken können. Diese innere Zerrissenheit der Protagonisten beispielsweise (ich habe absichtlich den Plural gewählt, weil das nicht nur Heidi betrifft). Und das ist mit Sicherheit eine Leistung! Die allerdings in den Nachfolgebänden noch ein wenig stärker ausgearbeitet werden könnte. Überhaupt hat mir dieser erste Band schon fast zu viel Seriencharakter - vieles wird nur angedeutet, wie bspw. Heidis überaus anhänglicher Vater, der nur per SMS und Anruf in Erscheinung tritt.

Ich freue mich also schon auf den nächsten Fall, denn ich bin ganz schön neugierig geworden!

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Heidi Kamembas erster Fall

Zum Inhalt:

"Erschossen. Verbrannt. Versteckt.

Heidi Kamemba ist neu bei der Kripo Düsseldorf, und sie fällt auf: Sie ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Ginge es nach ihr, wäre ihre Hautfarbe kein Thema, doch leider sehen die meisten das anders. Als an ihrem ersten Arbeitstag in einem Waldstück eine verkohlte Leiche gefunden wird, nimmt sie die Ermittlungen auf, aber nicht alle im Team unterstützen sie. Während der Mörder noch gesucht wird, geben Kamembas Kollegen ihr zunehmend Rätsel auf. Es heißt, ihr Vorgänger habe sich mit seiner Dienstwaffe erschossen. Doch war es wirklich Suizid?"

Quelle: www.buchhandel.de

Meine Meinung:

Mit "Das Ende aller Geheimnisse" hat Stefan Keller einen spannenden und guten Start der Heidi-Kamemba-Reihe vorgelegt.

Heidi Kamemba ist Deutschlands erste schwarze Kommissarin und nicht jedem scheint das zu gefallen, aber Heidi Kamemba ist eine ehrgeizige Ermittlerin, die nicht locker lässt, wenn sie sich einmal in einen Fall verbissen hat.

Der Autor schafft es, den Leser in eine falsche Richtung zu locken, doch nach und nach lässt er durchblicken, in welche Richtung es geht bzw. wer darin alles verstrickt ist.

Und man merkt, dass Heidi und Kollegen auch innerlich zerrissen sind, vor allem, was den Tod von Heidis Vorgänger Rolf Becker angeht. Und man spekuliert, inwieweit dessen Tod ins Bild passt.

Alles in allem ein guter Krimi, der Freude auf die Fortsetzung macht.

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Gelungener Reihenauftakt - Der 1. Fall für Kommissarin Heidi Kamemba

Einen guten Start hat die junge Kriminalkommissarin Heidi Kamemba nicht, als sie ihren Dienst im Düsseldorfer Kriminaloberkommissariat antritt. Ihre neuen Kollegen sind zurückhaltend bis garstig und schüren eine unangenehme Stimmung im Team. Alle scheinen etwas zu verbergen und geben sich äußerst wortkarg. Niemand von ihnen will über Heidi Kamembas Vorgänger sprechen, der sich Gerüchten zufolge mit seiner Dienstwaffe erschossen haben soll.

Unfreiwillig gerät Heidi Kamemba in einen Medienrummel um ihre Person, da sie die erste schwarze Kommissarin in Deutschland ist und das ist ein weiterer Punkt, den ihr die Kollegen verübeln.

An ihrem ersten Tag nimmt die Kommissarin die Ermittlungen zu einer in einem Waldstück aufgefundenen, verkohlten Leiche auf, doch Unterstützung findet sie im neuen Team kaum. Während man Heidi Kamemba genauestens auf die Finger schaut, lässt sie sich in ihren Ermittlungen nicht beirren und stößt bald auf hoch brisante Spuren.

Der Autor:

Stefan Keller, geb. 1967 in Aachen, ist Schriftsteller und Dozent. Nach seinem Studium der Germanistik und Betriebswirtschaft arbeitete er als freier Mitarbeiter für die Wirtschaftsredaktion der Deutschen Welle, als Dramaturg und als Autor und Lektor – vornehmlich für Filmproduktionen und TV-Sender. Daneben lehrt er an der Universität zu Köln kreatives Schreiben. Stefan Keller lebt in Düsseldorf. (Quelle: Rowohlt Verlag)

Reflektionen:

Der Kriminalroman Das Ende aller Geheimnisse wird, kaum auf dem Markt, schon als Geheimtipp gehandelt und ich kann dies nur bestätigen. In sehr angenehmer Sprache und mit einem klaren Ausdruck lässt Stefan Keller den Leser flüssig durch die Seiten gleiten. Sein Blick nach rechts und links rundet ein Kapitel nach dem anderen harmonisch ab und damit zaubert er ein interessantes Gesamtpaket und schreibt sich in mein Leserherz. Blumige Sprache oder Detailverliebtheit sucht man vergebens und dennoch ist das Geschriebene des Drumherums besonders ansehnlich.

Die Geschichte der dunkelhäutigen Heidi Kamemba berührt maßvoll das Thema ethnische Minderheit, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Heidi besitzt kongolesische Wurzeln. Sie leidet zwar etwas unter diesen teils rassistischen Anfeindungen, doch glücklicherweise ist sie eine starke Persönlichkeit, die taff ihren Weg geht und dem Thema emotional nicht viel Beachtung schenkt.

Sie knuspert mehr daran, dass ihre neuen Kollegen nicht offen mit ihr über die Umstände des Todes ihres verstorbenen Vorgängers reden. Also beginnt Heidi auf eigene Faust zu ermitteln und das tut sie kompetent, obwohl sie noch eine blutige, wenn auch schon mit Auszeichnungen geehrte, Anfängerin ist.

Die Konflikte die hinsichtlich Heidis Hautfarbe in diesem Kriminalroman ausgetragen werden, hat Stefan Keller gut gezeichnet, ohne sie zum Aufhänger des Buchs zu machen. Als Leser wäre ich hier gern noch tiefer in die brennend aktuelle Thematik eingetaucht, doch Stefan Keller stellt die kriminalistische Handlung in den Vordergrund, dessen Spannung und Tempo sich immer mehr steigert. Des Weiteren widmet er sich deutlich der Entwicklung des Teams und der Integration von Heidi Kamemba. Überraschende Wendungen runden diesen facettenreichen Kriminalroman ab, doch nicht alle offenen Fragen werden aufgelöst.

Die Charaktere der Polizisten, die Heidi scheinbar nicht in ihrem Team akzeptieren wollen sind fein ausgearbeitet. Es präsentieren sich interessante, glaubhafte Lebensläufe, aber die Figuren geben zunächst viele geheimnisvolle Rätsel auf. Erst mit der Entwicklung der Handlung, erfährt der Leser, wer harmlos ist oder wer ein gefährliches Spiel spielt.

Ganz ohne Zwischenmenschliches kommt dieser Kriminalroman nicht aus, denn Heidi ist leiert, vorübergehend Strohwitwe und doch ergibt sich eine unerwartete Liaison.

Fazit und Bewertung:

Das Ende aller Geheimnisse ist ein gelungener Krimi-Reihenauftakt. Stefan Kellers schriftstellerisches Talent hat einiges an Potenzial zu bieten und lässt auf einen spannenden zweiten Teil um die Kommissarin Heidi Kamemba hoffen.

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