Remy Eyssen: Tödlicher Lavendel

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Remy Eyssen: Tödlicher Lavendel
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783548286990

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Unter den Bäumen war es so dunkel.

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Handlungsort

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Eigentlich hatte sich Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter auf einen entspannten Job in der Sonne gefreut. Doch kaum im Örtchen Lavandou angekommen, liegt schon sein erster Fall auf dem Tisch. Ein Mädchenmörder geht in der Provence um. Zwei weitere Mädchen sterben, und alle Spuren laufen scheinbar ins Leere. Ritter kämpft nicht nur gegen einen perfiden Mörder, sondern auch mit dem Laisserfaire der südfranzösischen Behörden. Als plötzlich die Tochter seiner Kollegin Isabell Morell entführt wird, wird es heiß in Lavandou, sehr heiß sogar. Und Ritter merkt, dass sogar sein eigenes Urteilsvermögen getrübt ist.

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Spannend wie ein Psychothriller

Dr. Leon Ritter freut sich auf einen entspannten Posten als Gerichtsmediziner in der Provence, den er neu antritt. Nach einem schweren Schicksalsschlag hofft er, im Örtchen Lavandou seine Ruhe zu finden. Schon das Cover mit den Lavendelfeldern sieht entspannend aus, aber der Schein trügt.

Ein junges Mädchen wird bestialisch ermordet und weitere Opfer folgen. Leon Ritter beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und sticht im wahrsten Sinne des Wortes dabei in ein Wespennest. Es kommt zu dramatischen Szenen und zwei Frauen treten in sein Leben, was zu privaten Verwicklungen führt. Immer wieder scheint Leon Ritter vor einer Wand zu stehen und an dem Unverständnis seiner Kollegen bei der Polizei zu scheitern.

Nun wird auch noch die Tochter seiner Kollegin entführt und es kommt zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Polizei scheint mit einem falschen Verdächtigen zufrieden zu sein, aber selbst Leon Ritter ahnt nicht, wie sehr er auf dem Holzweg ist. Ich werde den wahren Täter natürlich an dieser Stelle nicht verraten, aber Leon Ritter kommt nur durch eine glückliche Fügung auf den richtigen Täter.

Ich hoffe, dass Tödlicher Lavendel der geglückte Auftakt zu einer weiteren Serie und weiteren Fällen mit dem sehr symphatischen Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist. Remy Eyssen ist es gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

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Auch Tote erzählen eine Geschichte – man muss ihnen nur zuhören

Nach dem Tod seiner Ehefrau möchte Dr. Leon Ritter die Vergangenheit hinter sich lassen. Deswegen hat er in der Provence, in einem kleinen Ort namens Lavandou, einen Job als Gerichtsmediziner angenommen. Durch einen Patzer in der Terminplanung der Klinik ist sein Zimmer erst für die nächste Woche gebucht und er mietet sich in einem Privatzimmer ein. Seine Pensionswirtin Isabelle Morelle ist gleichzeitig die stellvertretende Dienststellenleiterin der Polizei in Lavandou.

Kaum hat Leon die Koffer ausgepackt und sich in seinem Zimmer eingerichtet wird er beruflich gefordert. Ein Wanderer entdeckt die Leiche eines Mädchens.

Während für Leon alles dafür spricht, dass die kleine Carla ermordet wurde, ist Polizeiinspektor Zerna fest davon überzeugt, dass es sich nur um einen Unfall handele und möchte den Fall so schnell es geht zu den Akten legen. Hat sein vehementes Festhalten an dieser Unfalltheorie damit zu tun, dass die 100-Jahr-Feier vor der Türe steht, die Honoratioren eingeladen sind und die Hotels/Pensionen sowie die Touristenattraktionen alle ausgebucht sind?

Polizeichef Zerna macht Dr. Ritter mehrmals klar, dass er „nur“ der Gerichtsmediziner ist und die Polizeiarbeit doch bitte den Profis überlassen solle. Trotzdem beginnt Leon seine eigene Theorie zu verfolgen. Dann verschwindet erneut ein kleines Mädchen.

Meine Meinung:

Ich hoffe, dass „Tödlicher Lavendel“ nicht nur ein Einzelband ist – ich hoffe, dass dieses Buch der Beginn einer Reihe um Dr. Ritter ist.

Dr. Leon Ritter ist ein überaus sympathischer Mann. Sein Beruf ist für ihn Berufung. Er sagt die Toten haben so viel zu erzählen – und er hört ihnen zu. Er lässt sich nicht verbiegen, auch nicht von Polizeichef Zerna, und er verfolgt eine Spur wenn er sie als solche erkannt hat.

Dr. Ritter ist auf angenehme Art und Weise zurückhaltend aber keinesfalls kontaktscheu. Selbst Jean-Claude Suchon, der sich seiner eigenen Aussage nach geschworen hatte niemals etwas mit einem Deutschen zu tun haben zu wollen, kann er mit seiner wirklich netten Art für sich gewinnen. Sein Auftreten öffnet ihm Türen, die normalerweise verschlossen bleiben würden.

Isabelle Morelle, alleinerziehende Mutter, Pensionswirtin und stellvertretende Polizei-Dienststellenleiterin, ist ebenfalls ein sehr sympathischer Charakter. Sie macht ihren Job als Polizistin gewissenhaft und mit Leib und Seele – der Beruf dient nicht nur dem Broterwerb.

Sie ist Mutter einer 15jährigen Tochter und so kann sie sich in die Eltern der ermordeten Mädchen hineinversetzen. Wie uns der Klappentext verrät, befindet sich auch ihre Tochter Lilou irgendwann in der Hand des Mörders. Der Alptraum schlechthin.

Leider lässt Dr. Ritter sich vom Täter in die Irre führen bevor er auf der richtigen Fährte landet – und die Auflösung des Falles ist sowohl für ihn als auch für den Leser eine absolute Überraschung.

Der Schreibstil von Remy Eyssen ist angenehm und ohne viele Schnörkel. Die Charaktere, auch die Nebencharaktere, sind außerordentlich gut beschrieben und die wunderbare Beschreibung der Landschaft lässt einen denken man wäre direkt vor Ort.

Nach einem neuen Krimi von Remy Eyssen werde ich auf jeden Fall die Augen aufhalten.

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Spannend und mitreißend

Kurzbeschreibung:
Eigentlich hatte sich Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter auf einen entspannten Job in der Sonne gefreut. Doch kaum im Örtchen Lavandou angekommen, liegt schon sein erster Fall auf dem Tisch. Ein Mädchenmörder geht in der Provence um. Zwei weitere Mädchen sterben, und alle Spuren laufen scheinbar ins Leere. Ritter kämpft nicht nur gegen einen perfiden Mörder, sondern auch mit dem Laisserfaire der südfranzösischen Behörden. Als plötzlich die Tochter seiner Kollegin Isabell Morell entführt wird, wird es heiß in Lavandou, sehr heiß sogar. Und Ritter merkt, dass sogar sein eigenes Urteilsvermögen getrübt ist.



Spannend und mitreißend

Mit „Tödlicher Lavendel“ erstrahlt ein heller, neuer Stern am Spannungshimmel.
Ich bin absolut überzeugt davon, dass dieser Krimi weitaus mehr Leser und Leserinnen verdient hat, als er bisher bekam. Denn dass es sich lohnt, das Buch nicht unbeachtet zur Seite zu legen, das bestätigte mir bisher jeder, der das Buch gelesen hat.

Es ist spannend und mitreißend und immer wieder für eine Überraschung zu haben. Natürlich macht man sich zwischendurch Gedanken, aber die gänzliche Lösung blieb mir bis kurz vor Schluss verborgen.

Der Protagonist ist eine interessante neue Ermittlerfigur, der allerdings für meinen Geschmack ein Mal ein wenig merkwürdig handelt.
Die angesprochene Handlungsweise erschließt sich eher einem eingeweihten Leser und ohne jetzt hier zu spoilern, kann ich auch nicht deutlicher über diesen Eindruck sprechen.
Doch eventuell liegt das auch in der eigenen Auffassung, wenn man die Umstände der Situation mit einbezieht, in der auf einem Berg an einem Felsen plötzlich mehr passiert. Das ist aber auch wirklich der einzige Kniff, den ich gefühllos fand.
Seine persönlichen Hintergründe werden nur angeschnitten, da bin ich aber guter Hoffnung, dass es in eventuellen weiteren Büchern noch ausschweifender dargelegt wird.

Remy Eyssen gelingt es außerdem, äußerst unsympathische Figuren zu erschaffen. Unklare Charaktere, die man schlecht einschätzen kann. Und liebenswerte Figuren, die man bald ins Herz schließt.
Er beweist eine gute Bandbreite, der ich schnell verfallen bin.

Desweiteren hat Remy Eyssen eine unglaublich bildgewaltige und opulente Sprache.
Ihm gelingt es, mit Worten Fantasien zu kreieren und Welten zu erschaffen. Zwischen der Spannung und den Ermittlungen schafft er eine unglaublich vollmundige Welt allein durch seine Sprache. Seine Beschreibungen von Natur und Umgebung haben mich völlig gefesselt und ich bin begeistert, dass der Autor mit seinem Debüt eine so wundervolle Vielfalt beweisen konnte.

Wenn ein neues Buch von Remy Eyssen erscheint, dann bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei. Und bevor es soweit ist, muss ich euch inständig ans Herz legen, in diese Geschichte einzutauchen.

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