Tammy Cohen: Während du stirbst

Tammy Cohen: Während du stirbst

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Tammy Cohen: Während du stirbst
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Dying for Christmas
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783734102196

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es kann gut sein, dass ich schon tot bin, wenn Sie das hier zu Ende gelesen haben.

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Handlungsort

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Drei Dinge gibt es über Jessica Gold zu wissen: Sie ist neunundzwanzig Jahre alt, sie hat eine Knopfphobie, und sie wurde entführt. Von einem Fremden, der sie zwölf Tage lang in seiner Wohnung gefangen hält, sie mit perfiden Grausamkeiten quält, sie angekettet in einer Hundehütte am Fuß seines Bettes schlafen lässt. Und jeden Tag überreicht er seinem Opfer ein Geschenk – eines grausamer als das nächste –, bis Jessica am zwölften Tag sicher weiß: Der Mann wird sie töten. Doch Jessica hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt …

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Entführungsdrama mit überraschenden Wendungen

"Während du stirbst" von Tammy Cohen erzählt die Geschichte von Jessica Gold, einer jungen, optisch durchschnittlichen Frau mit psychischen Problemen, die von einem attraktiven Fremden namens Dominic im Café angesprochen wird. Nachdem sie ihn in seine Wohnung begleitet hat, will er sie nicht mehr gehen lassen. Zwölf Tagen von Weihnachten bis zum 6. Januar soll sie bei ihm verbringen - und diese Tage sollen für sie die Hölle werden. Jeden Tag quält er sie, überreicht er ihr ein Geschenk und enthüllt dabei immer mehr von seiner eigenen Vergangenheit...

Schon der erste Satz des Buches "Es kann gut sein, dass ich schon tot bin, wenn Sie das hier zu Ende gelesen haben" stimmt den Leser auf das ein, was noch kommen wird. Ob Jessica stirbt oder ihr Martyrium überlebt, verrate ich hier natürlich nicht. Allerdings war die Spannung in dem Buch sehr hoch - man konnte sich nicht sicher sein, was nach Ablauf der zwölf Tage passieren würde.

Ich muss jedoch sagen, dass ich am Anfang nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin. Wortwahl, Satzbau, alles hat gepasst, aber die ersten 100 Seiten vergingen für mich sehr schleppend und das obwohl (oder vielleicht gerade weil?) die Handlung direkt begann und die Autorin sich nicht mit langen Vorgeschichten aufgehalten hat.

Danach ging es aber steil bergauf. Ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen und wollte wissen, wie es ausgeht. Das Buch selbst besteht aus zwei Teilen, der erste spielt kurz vor und während Jessicas Gefangenschaft; der zweite erzählt, wie es danach weiterging. Und ohne zu viel zu verraten, kann ich nur sagen: Die Geschichte hält einige überraschende und unerwartete Wendungen bereit. Dinge, die zunächst unlogisch oder konstruiert wirkten, werden noch aufgelöst und am Ende passt alles zusammen. Manche Details waren vorhersehbar, aber auch das kann ja den Reiz eines Buches ausmachen.

Jessica als Protagonistin wirkt oft sehr naiv und unüberlegt. Auch das fügt sich später allerdings in das Gesamtbild ein. Ihre im Klappentext erwähnte Knopfphobie spielt übrigens absolut keine Rolle in dem Buch (darauf konnte ich auch gut verzichten).

Alles in allem ein spannender Thriller, den man entgegen des englischen Originaltitels "Dying for Christmas" das ganze Jahr über lesen kann. Auch wenn der deutsche Titel weniger aussagt, finde ich die Entscheidung, Weihnachten daraus zu verbannen sinnvoll. Besinnliche Stimmung kommt beim Lesen jedenfalls nicht auf. Nach einem schwachen Anfang hat mich das Buch durch seine unerwarteten Wendungen überrascht und begeistert, dafür gibt eine klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans.

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gelungenes Debüt

Ein gelungenes Debüt von einem Psychothriller, der auch wirklich PSYCHO ist und diesen Namen verdient hat.
Ich finde Tammy Cohen hat mit ihrem ersten Buch einen tollen Start hingelegt, der trotz kleiner schwächen, wirklich lust zum lesen macht. Die Charaktere sind lebensecht getroffen und machen die Geschichte wirklich von der ersten Seite an lebendig. Einzig Kim ist mir ein bisschen zu blass vorgekommen, ihre Geschichte hätte ein bisschen mehr Farbe vertragen und etwas mehr Gefühl. Denn die Geschichte um einen Ermittler herum, das macht für mich schon einen großen Teil des ganzen aus. Dafür war die eigentliche Story wiederum von Anfang an so Spannungsgeladen, das es nicht ganz so aufgefallen ist, das Kim zu kurz weggekommen ist.

Das Buch ist in zwei völlig unterschiedliche Teile eingeteilt und im ersten Teil erfährt man als Leser die ganze Situation aus Jessicas Sicht, ihre Entführung und die ganze Gefangenschaft. Sie erzählt es in der Ich-Form und ihr ist es wirklich gut gelungen die ganze Lage sehr beklemmend zu erzählen. In dieser Ich-Form zu schreiben und dann diese Spannung aufzubauen, einfach Großartig.
Der zweite Teil ist dann ganz anders als erwartet und alle im ersten Teil gelesene Dinge werden noch mal auf den Kopf gestellt und es gibt so viele Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren und eben auch ein paar winzige Logikfehler, die der ein oder andere vielleicht gar nicht merkt.

Der Schreibstil konnte mich wirklich überzeugen und ich würde mich freuen noch mehr von Tammy Cohen zu lesen. Dieser Weihnachts -Thriller macht wirklich Lust auf mehr und ich gebe eine klare Leseempfehlung, für alle die ein spannendes fesselndes Buch lieben.

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Psycho Thriller deluxe

Nach vier Kapiteln war ich voll genervt von der lieben Jessica Gold. Sie verhält sich im Buch zu Beginn nicht wie ein erwachsener Mensch sondern wie ein dummer Teenager. Obwohl sie in einer Beziehung ist, flirtet sie mit einem anderen Mann und geht dann auch noch in dessen Wohnung mit ohne jemanden Bescheid zu sagen wo sie ist. Wie bescheuert kann man eigentlich sein?
Als der Mann, Dominic, dann aber beginnt sie zu quälen, ihr Geschenke zu machen die teils wirklich grausam sind, und sie als Vegetarierin dann auch noch zwingt Fleisch zu essen, was ihr ständig wieder hoch kommt, tat sie mir zunehmend leid.

Der Beginn schleppt sich trotz allem aber dahin, erst als fünf oder sechs Tage vergangen sind wird es spannender. Immerhin fiebert man selbst schon dem Ende der zwölf Tage entgegen. Wird sie entkommen? Und wenn ja, wie. Was passiert im Rest des Buches? Denn immerhin ist man nach den zwölf Tagen gerade mal bei der Hälfte angelangt.

Dann beginnt der zweite Teil des Buches und ich muss gestehen: Ich bin vor Überraschung fast vom Hocker gefallen. Mit dieser Wendung hätte ich nicht gerechnet und sie blieb nicht die einzige im Buch, die ich so nie und nimmer erwartet hätte.

Mit einer Person bin ich allerdings im ganzen Buch nicht warm geworden: der Polizistin Kim. Vielleicht vor allem deshalb weil ihre Ansichten und meine meilenweit voneinander entfernt sind. Um ihre Karriere voran zu treiben stellt sie ihre Kinder und Familie hinten an. Selbst zu Weihnachten nimmt sie keine Rücksicht und geht jeden Tag arbeiten. Als sich ihr Sohn die Hand bricht rast sie nicht sofort ins Krankenhaus, sondern geht zuerst einen Verdächtigen befragen. Sie ist aber nicht gefühlskalt oder so, sondern sie sieht eben nicht ein warum immer nur die Frau beruflich zurück stecken muss. Diese Art zu denken ist mir aber dennoch fremd, von daher bin ich mit ihr nicht klar gekommen. Als Figur hat sie ihre Sache aber sehr gut gemacht.

Alles in allem ein wahnsinnig spannender Thriller, der vor allem im zweiten Teil noch einmal alles über den Haufen wirft was man zu wissen glaubt.

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