Tim Erzberg: Hell-Go-Land

 
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Tim Erzberg: Hell-Go-Land
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783959670463

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Das Meer lag vierzig Meter unter ihr.

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Handlungsort

Region
Kontinent
Handlungsorte
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Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort.

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Spannend, weist aber auch Längen auf

Inhalt:
Anna Krüger ist auf Helgoland aufgewachsen, bis sie schließlich von der Insel floh. Nach etlichen Jahren kehrt sie nun als Polizistin zurück, um den kleinen Polizeiposten zu verstärken. Sie ist kaum angekommen, als die Polizei auch schon ein makabres Päckchen erhält, an Anna persönlich adressiert. Treibt hier jemand ein böses Spiel mit ihr?

Meine Meinung:
Der Thriller beginnt für meinen Geschmack ein wenig zu langsam. Hier wird erst mal viel beschrieben, Personen eingeführt und immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass Anna damals auf Helgoland wohl etwas Schlimmes erlebt hat. Hier habe ich mir ständig gewünscht, dass der Autor entweder mal diese Andeutungen bleiben lässt, denn ich hatte es ja inzwischen kapiert, dass etwas vorgefallen sein musste, oder dass er endlich ausspuckt, was Sache ist.

Ein weiterer Punkt, der meine Nerven etwas strapazierte, ist Annas Migräne, die sie anscheinend über Wochen fest gepackt hat und die gefühlt auf jeder Seite mindestens zweimal erwähnt wird. Das war mir wirklich zu viel. Damit war es das aber auch schon an sanfter Kritik.

Erzählt wird hauptsächlich aus Annas Perspektive. Daneben gibt es aber auch Abschnitte, die sich um eine Putzfrau drehen, die im Haus ihres Arbeitgebers eine grausame Entdeckung macht.

Ab der Hälfte wird es dann richtig spannend. Auch wenn das Szenario, eine Insel im Orkan, abgeschnitten von der Welt, nicht unbedingt neu ist, erzeugt es doch immer wieder eine gruselige Atmosphäre. Diese hervorzurufen, ist Tim Erzberg sehr gut gelungen. Auch die Charakterisierung der Insulaner hat mir gut gefallen.

Interessant war, dass wir es hier mal nicht mit hochintelligenten und gut ausgerüsteten Kriminalkommissaren zu tun haben, sondern mit einfachen Dorfpolizisten, die zudem ganz auf sich gestellt sind. Das erschwert die Ermittlungen natürlich enorm.

Das letzte Viertel hat es dann so richtig in sich, obwohl oder vielleicht auch gerade weil ich da schon eine konkrete Vermutung hatte, wer hinter den Taten stehen könnte. Hier erlebt die Spannungskurve einen riesigen Aufschwung.

Fazit:
Nach einem etwas schleppenden Anfang dreht dieser Thriller richtig auf und bietet einige Stunden spannende Unterhaltung.

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