Tim Pieper: Tiefe Havel

 
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Tim Pieper: Tiefe Havel
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783740802851

Informationen zum Buch

Seiten
284

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Schiffsführer Jürgen Seitz stand im Ruderhaus der MS "Beate" und hielt beide Hände auf dem Steuerrad.

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Handlungsort

Kontinent
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Ein Binnenfrachtschiff treibt im Havelkanal. An Bord liegt der Kapitän, hingerichtet in Profimanier. Erste Hinweise führen den Potsdamer Hauptkommissar Toni Sanftleben ins Berufsschiffermilieu. Doch der Täter hat bereits weiteres Blut an den Händen. Zu spät begreift Toni, dass es um alles geht, auch um seine eigene Zukunft.

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Spannender Krimi

„Tiefe Havel“ ist nun der dritte Fall für Toni Sanftleben oder zu mindestens der dritte Fall, den ich als Leser miterleben darf. Auf einem Binnenfrachter im Havelkanal wird der Kapitän Jürgen Seitz Tod aufgefunden. Er wurde ermordet. Alles deutet darauf hin, dass hier ein Profi am Werk war. Noch viel schlimmer für Toni, es war keine Einzeltat. Der Hauptkommissar beginnt mit den Ermittlungen. Aber es geht nicht nur noch darum, den Mord aufzuklären, auch sein eigenes Leben, seine eigene Zukunft stehen auf dem Spiel.

Wie schon in den Vorgängern „Dunkle Havel“ und „Kalte Havel“ geht der Hauptkommissar Toni Sanftleben strukturiert an seine Fälle heran. Er ermittelt professionell und lässt sich von seiner eigenen privaten Lage nicht aus der Ruhe bringen. So scheint es zu nächst jedenfalls. Aber je weiter der Fall voranschreitet, umso mehr wird klar, hier geht es an die Substanz des Ermittlers. Dies ist wohl sein emotionalster Fall.

Dieser Krimi war nicht einfach nur spannend, sondern neigt dazu, süchtig zu machen. Eigentlich ist es kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen, ich musste einfach immer weiter lesen, um zu erfahren, was Toni herausbekommen hat, oder wie es in seinem Privatleben weitergeht. Tim Pieper hat es geschickt verstanden, die Krimihandlung mit dem Privatleben von Toni, in Einklang zu bringen und beides miteinander zu verbinden. Herausgekommen ist dabei ein wirklich packender Krimi, der mich gut unterhalten hat.

Der Erzählstil ist dabei wie gewohnt, angenehm zu lesen. Die Handlung logisch aufgebaut und die Spuren so gelegt, dass nicht sofort klar wurde, um was es eigentlich geht, beziehungsweise wer hier Täter ist. Die Informationen zur Aufklärung des Falles bekommt man als Leser erst so nach und nach. Gerade das macht das Buch so spannend. Auch wenn dies ein dritter Band ist, man könnte ihn auch einzeln lesen, der Fall an sich ist abgeschlossen, nur würde man vermutlich Toni nicht so gut verstehen, würde man als Leser seine Vorgeschichte nicht kennen. Ich empfehle daher, doch die beiden Vorgänger zu lesen.

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superspannender Krimi aus dem Havelland

*Inhalt*
Mit wem hat sich Kapitän Jürgen Seitz angelegt? Er liegt ermordet auf seinem Frachtschiff, welchen durchsucht wurde, alles sieht so professionell aus. Bei den Ermittlungen finden Kommissar Toni Sanftleben und sein Team heraus, dass er dringend Geld für eine lebensnotwendige Operation für seine Enkelin braucht.
Außerdem tritt bei Toni eine Situation im privaten Leben ein, die eine Entscheidung von ihm verlangt.
Eigentlich hat er zurzeit keinen Kopf für seine Privatangelegenheiten hat, denn der Täter scheint nicht das gefunden zu haben, was er suchte… die Zeit drängt.

*Meine Meinung*
Auch mit "Tiefe Havel", dem dritten Teil der Toni-Sanftleben-Reihe hat der Autor Tim Pieper mich in den Bann gezogen. Sein Schreibstil ist extrem spannend und flüssig, kaum hat man angefangen zu lesen, ist man auch schon am Ende. Die Spannung ist von Anfang an präsent, steigert sich im Laufe der Zeit und endet mit einem grandiosen Finale. In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte von Sandro Ehmke erzählt. Mit seinem Freund Herm scheint er ein krummes Ding zu drehen. Nach und nach erfährt der Leser wie beide Handlungen zusammengehören.
Zwischendurch lenkt uns der Autor auf falsche Fährten oder baut unvorhergesehene Wendungen ein, was mich ungemein fesselt.

Tim Piepers Charaktere sind lebendig und sehr realistisch. Tonis Liebe zu seiner Frau und die damit verbundenen Seelenqualen werden sehr anschaulich beschrieben, ich kann die Traurigkeit förmlich spüren. Mit Sandro Ehmke hat der Autor einen vielschichtigen Charakter ins Leben gerufen. In der Vergangenheit hat dieser Schlimmes erlebt, sein Temperament hat ihn auch schon ins Gefängnis gebracht. Sandro arbeitet auf einem Gestüt und hat die Stute Bonita aufgepäppelt, hier kann man genau sehen, wie liebevoll er mit Tieren umgeht. Dagegen ist sein Umgang mit Menschen auch schon mal brutal. Trotzdem wünsche ich mir, dass seine neue Liebe halten wird und er endlich auf den rechten Pfad kommt.

Was mir auch wieder in diesem Teil gut gefällt, sind die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und die bildhaftbeschriebenen einzelnen Schauplätze. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mittendrin zu sein. Das Havelland muss wunderschön sein und ist bestimmt eine Reise wert.

*Fazit*
Wer spannende Ermittlungsarbeit gepaart mit privaten Problemen der Ermittler mag, ist hier genau richtig. Ein spannender Fall, sympathische Ermittler, wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, unvorhergesehene Wendungen sind weitere Gründe, diesen fesselnden Krimi zu lesen. Also von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Nun freue ich mich auf den nächsten Fall, auch wenn ich etwas warten muss.

Ich bedanke mich bei dem Autor Tim Pieper, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dieses beeinflusst aber nicht meine Meinung.

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