Charlaine Harris: Tod in Shakespeare

Charlaine Harris: Tod in Shakespeare

Hot
 
4.0
 
0.0 (0)
1262   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Charlaine Harris: Tod in Shakespeare
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Shakespeare's Landlord
ET (Original)
1996
ISBN-13
9783434531258

Informationen zum Buch

Seiten
248

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Ich sammelte mich, die bloßen Füße in den Dielenboden gekrallt, die Oberschenkelmuskeln für den Angriff gestählt.

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)
Ein Fall für Lily Bard: Lily ist 31 Jahre alt, wohnt im kleinen, scheinbar harmlosen Ort Shakespeare in Amerikas verschlafenem Süden und verdient ihr Geld mit Putzen. Ihr Hobby ist Karate. Sie ist Einzelgängerin und achtet streng auf ihre Unabhängigkeit. Denn sie hat große Angst davor, dass irgend jemand die Geheimnisse in ihrer Vergangenheit entdeckt.

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0  (1)
Charaktere 
 
4.0  (1)
Sprache & Stil 
 
4.0  (1)
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Ich hasse putzen! Warum ich mir einen Krimi mit einer Putzfrau als Heldin gekauft habe, kann ich mir also wirklich nicht erklären. Lily Bard ist Anfang 30 und arbeitet als selbstständige Raumpflegerin in dem kleinen Südstaatenstädtchen Shakespeare. Nach einem traumatischen Erlebnis (über das der Leser nach ca. 100 Seiten aufgeklärt wird) führt sie in zurückgezogenes Leben und verbringt ihre freie Zeit hauptsächlich beim Karatetraining. Als sie eines Nachts mal wieder nicht schlafen kann und durch die dunklen Straßen stromert, beobachtet sie, wie eine Leiche im Park abgeladen wird. Der Tote stellt sich als Nachbar heraus und so steckt Lily plötzlich mitten in den Ermittlungen und versucht auf eigene Faust herauszubekommen, wer der Mörder in ihrer Nachbarschaft ist. Davon können sie weder subtile Drohungen noch ein neu erwachendes Beziehungsleben abhalten.

Die Heldin gefällt mir. Es wird sehr schön geschildert, wie sie sich im Verlauf des Buches langsam aus ihrer selbst gewählten Isolation befreit und neue soziale Kontakte knüpft. Ihre Reaktion auf ihre traumatische Vergangenheit wird realistisch dargestellt und wirkt nicht übertrieben. Dank ihrer Karatestunden weiß Lily sich zu wehren, ist dabei aber keine Superheldin, sondern muss durchaus einstecken, so wirkt das Ganze dann auch in dieser Beziehung lebensnah. Der Kriminalfall entpuppt sich als längst nicht so zentral wie man zunächst vermutet hätte, bietet aber genügend Anknüpfungspunkte, um Lilys Leben eine neue Wendung zu geben. Die Autorin pflegt dabei einen leicht ironischen Stil, und gönnt sich bzw. ihrer Heldin durchaus boshafte Seitenhiebe auf die Gesellschaft mit all ihren kleinstädtischen Attitüden. Insgesamt betrachtet ist „Tod in Shakespeare“ ein ordentlich gemachter Krimi mit einer sympathischen Heldin und einem angenehmen, relativ ausgewogenen Verhältnis zwischen Krimihandlung und Privatleben der Figuren.

Leider ist auf deutsch nur der erste Band erscheinen, die Folgebände in der Originalversion habe ich mir aber notiert und zumindest Band 2 wird demnächst in meinem Einkaufskorb landen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

In dieser Liste gibt es noch keine Bewertungen.
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

 

Affiliate-Programm von LCHoice (lokaler Buchhandel) und Amazon. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue