Andreas Eschbach: Todesengel

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Andreas Eschbach: Todesengel
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785724811

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wir Menschen sind sensibler, als die meisten von uns ahnen.

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Handlungsort

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Ein strahlend weißer Racheengel geht um in der Stadt, heißt es, der überall dort auftaucht, wo Unschuldige in Gefahr sind, und diejenigen, die ihnen Gewalt antun, brutal bestraft: Ist das wirklich nur die Schutzbehauptung eines alten Mannes, der Selbstjustiz geübt hat? Ein Journalist deckt auf: Es gibt diese Gestalt tatsächlich - er kann es beweisen. Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

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Meine Gefühle fahren Achterbahn

Andreas Eschbach hatte schon immer ein Händchen für brisante Themen in seinen Büchern. Auch hier hat er ein Thema gewählt, das hochaktuell ist und für viele Diskussionen sorgen wird. Das Buch polarisiert von Anfang an. Gibt es eine Rechtfertigung für das Töten? Darf mir so jemand wie der Todesengel sympathisch sein? Ich war hin- und hergerissen und meine Gedanken spielten verrückt. Andreas Eschbach hat mich von Anfang gefesselt und mit meinen Emotionen gespielt.

Dann kamen die Geschichten der Opfer und ich war ehrlich gesagt schockiert. Dominik Brunner ist mir ein Begriff, ich habe damals die Nachrichten über diese schlimme Tat mit angehaltenem Atem verfolgt. Aber mir war nicht bewusst, wie viele Opfer es gibt, was mit ihnen passiert, wie sie nach so einem schlimmen Erlebnis weiter leben können und wie wenig Hilfe sie bekommen. Andreas Eschbach hat nicht nur Dominik Brunner sondern auch vielen anderen Opfern in seinem Buch ein Denkmal gesetzt, in dem er fiktive Strassen und Plätze nach ihnen benannt hat und auf ihre Geschichten aufmerksam gemacht hat. Das macht mir immer noch Gänsehaut.

Es ist eine fiktive Geschichte, das musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen beim Lesen, aber es steckt so viel Wahrheit zwischen den Zeilen. Andreas Eschbach hat seinen Thriller gewohnt intelligent aufgebaut. Mehrere Stränge wechseln sich ab, viele Personen erscheinen nacheinander auf der Bildfläche. Viele Abschnitte enden mit einem Cliffhanger, die es mir fast unmöglich machten, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Andreas Eschbach hat einen guten Erzählstil, spannend und sehr dicht, flüssig, aufrüttelnd, am Puls der Zeit. Die Dialoge sind authentisch und glaubhaft. Und deshalb waren auch die Figuren in diesem Roman so „wirklich“, so greifbar nah, so vielschichtig wie im wirklichen Leben.

Ich habe so viele Dinge erfahren, die mich sehr erschüttert haben. Dabei rückte die Frage „Wer ist der Todesengel“ sogar manchmal in den Hintergrund. Ich bin lange im Dunkeln getappt, habe mich fesseln lassen von der spannenden Story und den Ungeheuerlichkeiten, die dort passieren. Ich hatte Herzklopfen, ich wurde wütend und auch traurig. Und manchmal habe ich mich gefreut über Dinge, die eigentlich kein Anlass zu Freude sind. Dieser Roman ist mir wirklich an die Nerven gegangen. Ich hatte ständig das Bedürfnis, über das Gelesene zu reden und selbst einige Tage, nachdem ich es beendet habe, ist es immer noch in meinem Kopf.

Fazit: Ein wichtiges Buch, das aufrüttelt und dem ich sehr viele Leser wünsche. Vielleicht ändert sich dadurch ja etwas!

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