Tanja Noy: Todesruhe

 
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Tanja Noy: Todesruhe
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783956490927

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Es war 3:34 Uhr, als Dr. Michael Jöst im Klinikum Hannover angepiepst wurde.

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"Schalldämpfer." "Wie zum Teufel sollten die Herrschaften hier an einen Schalldämpfer gelangen?" "Gegenfrage: Wie zum Teufel sind die Herrschaften hier an eine Pistole gelangt?" Wer hat den Patienten der Nervenheilanstalt "Mönchshof" erschossen und ihm die Augen herausgerissen? Julia Wagner und Zander, ihr ehemaliger Partner aus Polizeitagen, sind auf der Suche nach einem Mörder in der geschlossenen Psychiatrie. Während die beiden drinnen dunklen Geheimnissen auf die Spur kommen, rüstet sich außerhalb der Mauern ein mächtiger Feind aus Julias Vergangenheit für seinen nächsten Schlag - denn die Jagd auf Julia ist nun eröffnet ...

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(Aktualisiert: 01 Februar 2015)
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Todesruhe

In einer Nervenheilanstalt wird ein Patient getötet. Er wurde erschossen und ihm wurden die Augen herausgenommen. Von dem Täter fehlt jede Spur. Da der Mord in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie geschah, ist die Anzahl der in Frage kommenden Täter jedoch begrenzt. Dennoch fällt es der Kommissarin Charlotte Gärtner schwer, dem Täter auf die Spur zu kommen.

Mein Leseeindruck:

"Todesruhe" ist bereits der zweite Teil einer fünfteiligen Reihe um die Polizistin Julia Wagner. Ich habe den ersten Band leider nicht gelesen, konnte mich in diesem zweiten Band aber dennoch gut zurechtfinden. Trotzdem würde ich empfehlen, zuerst "Teufelsmord" zu lesen.

Mir hat "Todesruhe" sehr, sehr gut gefallen! Auf den ersten Seiten war ich noch etwas verwirrt, da so viele Namen auftauchen, aber das hat sich schnell gelegt. Bald konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und musste einfach immer weiterlesen.

Es ist sehr packend geschrieben, dabei aber auch - auf eine positive Art! - verwirrend. Für mich war bald jeder verdächtig, und ich habe die ganze Zeit gerätselt, was und wer hinter dem Mord stecken könnte.

Auch die Geschichte der Kommissarin Julia Wagner, die in diesem Buch selbst Patientin der Klinik ist, ist sehr spannend.

Am liebsten würde ich jetzt sofort den dritten Band der Reihe lesen! Ich freue mich auf "Höllenfrost", der im Juli 2015 erscheinen soll.

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Todesruhe

In „Todesruhe“ setzt die Autorin Tanja Noy die Geschichte ihrer Protagonistin Julia Wagner, die im Vorgängerband „Teufelsmord“ begann, fort. Julia Wagner hat sich in eine psychiatrische Anstalt einweisen lassen um dort das zuvor Erlebte zu verarbeiten. Allerdings kommt sie nicht zur Ruhe, denn in der Nervenheilanstalt „Mönchshof“ kommt es zu einem Mord. Der Patient Weinfried Tämmerer wird erschossen aufgefunden. Ihm fehlen die Augen. Die Polizei und damit Kommissarin Charlotte Gärtner nimmt die Ermittlungen auf. Allerdings gestalten die Untersuchungen und Befragungen sich nicht gerade leicht, denn die in der Psychiatrie lebenden Patienten haben allesamt ihre ganz eigenen Tücken und Geheimnisse und auch das Pflegepersonal scheint auf den ersten Blick einiges verbergen zu wollen. Nur eigentlich kann niemand sonst hinter dem Mord stecken, denn man kommt nicht so leicht in die Klinik hinein und auch nicht aus ihr heraus.

Julias alter Kollege Zander macht sich Sorgen um die junge Frau und sucht daher deren Nähe. Julia aber blockt ab, doch Zander bleibt hartnäckig. Letztendlich unterstützt er Charlotte Gärtner bei den Ermittlungen und auch wenn diese ihm zunächst ablehnend gegenübersteht, findet sie sich ganz bald damit ab. Ganz nebenher bleibt aber auch eine Bedrohung für Julia spürbar. Jemand ist ihr weiterhin auf den Fersen und will etwas von ihr, nur warum? Welche Bedrohung geht für ihn oder für sie von Julia aus bzw. welche außergewöhnliche Vergangenheit hat Julia?

„Todesruhe“ ist eine höchst spannende und auch leicht gruselige Geschichte, die dem Leser zwar etwas mehr kleinere Details aus Julias jungem Leben näherbringt, aber dennoch nicht viel zur Aufklärung des ganz großen Geheimnisses rund um Julia und ihre Familie beiträgt. Dafür muss der Leser wohl noch weiterlesen, denn weitere drei Bücher dieser Reihe werden folgen. In jedem Fall aber gibt es hier einen interessanten und schlüssigen Kriminalfall, den es zu lesen lohnt.

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Teil 2 der Jagd auf Julia Wagner

Nachdem Julia Wagner knapp den Anschlag in der Kapelle in Wittenrode überlebt hat, läßt sie sich in die geschlossene Psychiatrie „Mönchshof“ einweisen lassen, um ihre schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten. Wenige Wochen nach ihrer Ankunft wird ein Mitpatient erschossen und ihm die Augen entfernt. Wie kam der Mörder und die Waffe in die geschlossene Klinik? Während Kommissarin Charlotte Gärtner ermittelt und dabei Unterstützung von Zander, Julias ehemaligem Kollegen, bekommt, bereitet außerhalb der Klinik ein alter Feind Julias alles dafür vor, daß sie ihm nicht gefährlich werden kann. Die Spuren reichen weit in Julias Vergangenheit.

Dieses Buch knüpft nahtlos an den Cliffhanger aus dem ersten Band an, zusätzlich erhält der Leser eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse aus „Teufelsmord“, die von der Autorin sehr geschickt in die Handlung eingebunden ist. Endlich erfahren wir, wer überlebt hat und wer nicht.
Spannend geht es dann direkt weiter, als in der psychiatrischen Klinik „Mönchshof“, in der Julia Patient ist, ein Mord geschieht. Als Leser fragt man sich direkt, ob es Zufall ist, daß dieser Mord ausgerechnet in der Klinik geschieht, in der sich auch Julia befindet.

Unterstützung bekommt Julia diesmal von ihrem ehemaligen Partner Zander, der hartnäckig bei der Klinik ausharrt, auch wenn sie ihn zu seinem eigenen Schutz immer wieder wegschickt. Zander hat mir mit seiner besonnenen und intelligenten Art sehr gut gefallen.

Die Morde in der Klinik sind unheimlich und unerklärlich, und erhalten durch alte Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert zusätzlich eine schaurige Note. Bei der Aufklärung läßt die Autorin sich kaum in die Karten sehen, selten ist es mir passiert, daß ich so gar keine Anhaltspunkte hatte, nur vage Vermutungen, die ich nicht mal richtig begründen konnte. Die Lösung ist aber rational, logisch und nachvollziehbar. Und spannend sowieso.

Wie auch im ersten Band betritt wieder viel Personal die Bühne, am Anfang hat man Mühe, die vielen Personen auseinanderzuhalten, aber da sie immer wieder einen Auftritt haben, hat sich die Verwirrung bei mir schnell gelegt. Die vielen Figuren machen das Rätselraten um den Täter natürlich nicht einfacher. Spannend auch, die vielen Patienten kennenzulernen mit ihren unterschiedlichen Krankheiten und Problemen, wegen denen sie in Behandlung sind.

Und dann Julias Verfolger: der Leser – und Julia – erfahren diesmal neue und verblüffende Details zum Tod von Julias Vater, es wird immer deutlicher, daß sich alles um die Vergangenheit und um ihren Vater dreht. Es wird klar, daß die Geschehnisse aus dem ersten Band lediglich das Vorspiel waren, Julias Gegner rüstet sich zum ganz großen Schlag. Da es insgesamt fünf Bände um Julia Wagner geben wird, gibt es im Teil Zwei natürlich keine Auflösung, aber eines ist klar: die Jagd hat begonnen.

Es kann sein, daß man dieses Buch auch ohne den Vorgänger lesen kann, aber ich würde den ersten Teil in jedem Fall empfehlen, da die Geschehnisse um Julia aufeinander aufbauen – und außerdem würde man einen spannenden Thriller verpassen. .

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