Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache

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Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Hard Rain
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783596164233

Informationen zum Buch

Seiten
384

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Hatte man die zugrunde liegende Ironie der Situation erst einmal verkraftet, wurde einem klar, dass einiges dafür sprach, jemanden in seinem eigenen Fitnessclub umzubringen.

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Nach dem Mord an einem hohen CIA-Beamten plant John Rain, Auftragskiller und Spezialist für natürliche Tode, seinen Ausstieg aus dem Geschäft. Aber sein Auftraggeber vom Japanischen FBI spürt Rain in Osaka auf und bittet ihn um einen letzten großen "Gefallen". Murakami, ein wichtiger Handlanger der japanischen Mafia, soll unauffällig aus dem Weg geräumt werden.

Mit falscher Identität in Tokios Unterwelt, bemerkt John Rain schnell, dass er sich auf ein höchst gefährliches Spiel auf Leben und Tod eingelassen hat. Gerade will er sich aus dem Auftrag zurückziehen, da kommt sein engster Mitarbeiter und Freund Harry durch einen Mord ums Leben, der Murakamis Handschrift trägt.

John Rain kennt nur noch eins: gnadenlose Rache ...

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Eigentlich hatte Profikiller John Rain seinen vermeintlichen Tod am Ende des letzten Buches dafür nutzen wollen, sich zur Ruhe zur setzen, doch leider haben mehrere Personen die Vermutung, dass er noch leben könnte und so dauert es nicht lange bis er wieder mit einem Mord beauftragt wird. Sein alter Bekannter und fast schon Freund, Tatsu von der Tokioter Polizei, hat ihn aufgespürt und bittet ihn um einen Gefallen. Da es sich beim geplanten Opfer um einen Yakuza handelt, birgt dieser Mord zwar keine moralischen Probleme für Rain, aber der Auftrag zeigt ihm, dass es womöglich unmöglich für ihn ist, in Japan unentdeckt und ungestört zu bleiben. Rain muss zum Teil erneut alten Feinden ausweichen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, aber zu alten Freunden gesellen sich auch neue Verbündete und John Rain wird tiefer in den Sumpf aus Verbrechen gezogen, als er es sich wünscht.

Wenn mir der erste Teil einer Serie gefallen hat, schwanke ich bei der Fortsetzung immer zwischen Misstrauen und Vorfreude, da es nicht jedem Autor gelingt, die Balance zwischen alten und neuen Elementen zu finden. Barry Eisler ist dies hier hervorragend gelungen, „Die Rache“ zu lesen hat genauso viel Spaß gemacht wie die Lektüre des ersten Teils der John-Rain-Reihe.

Stärker noch als im ersten Band wird hier die Bedeutung der Korruption im japanischen Wirtschaftssystem deutlich gemacht, die mir bislang nicht im Geringsten bewusst war und mich, sofern sie der Wahrheit entspricht, in ihrem Ausmaß ziemlich schockiert. John Rain wird sehr sensibel geschildert und die Action ist intensiv dargestellt. Rain zeichnet sich trotz seines mörderischen Berufs unter anderem dadurch aus, dass er praktisch keine Waffen benutzt. Dies ist zwar logisch, weil seine Morde größtenteils als normale Todesursache durchgehen sollen, dass er aber auch als Rückversicherung keine Schusswaffe besitzt, erscheint trotz der Verweise auf die strengen japanischen Waffengesetze ein wenig komisch. Irgendwie finde ich Profikiller und auch Yakuzas, die eigentlich nur mit bloßen Händen und maximal noch Messern oder Schlagstöcken arbeiten, ein wenig obskur. Die detaillierte Ablaufbeschreibung der Kämpfe, die Rain durchstehen muss, ist allerdings interessant und dürfte für Leser mit Kenntnissen in Kampfsportarten vielleicht noch faszinierender sein, da für sie die Logik hinter den Bewegungsabläufen offensichtlicher sein dürfte. Die Begegnungen mit alten Feinden und vor allem Freunden finde ich sehr schön beschrieben und auch wenn Rain selbst der Meinung sein dürfte, dass er es nicht nötig hat, mischt sich in meine Gefühle für ihn immer ein bisschen Mitleid, da seine Situation schon recht ausweglos ist und er für ein normales Leben für immer verdorben sein dürfte, so sehr er es sich manchmal auch wünscht.

Da die Fortsetzung bereits erschienen ist, dürfte klar sein, dass Rains Rückzugspläne wieder nicht so funktionieren werden, wie er es sich erhofft hat. Das tut mir zwar herzlich leid für den armen John, aber als Leser freue ich ungemein auf „Tokio-Killer - der Verrat“

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