Mark T. Sullivan: Toxic

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Mark T. Sullivan: Toxic
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Serpent's Kiss
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783596660964

Informationen zum Buch

Seiten
462

Sonstiges

Erster Satz
Der nackte Mann auf dem Bett lag im Sterben, und er hatte keine Ahnung, weshalb.

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Handlungsort

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Detective Sergeant Seamus Moynihan steht vor dem spektakulärsten Fall seiner Karriere. Er hat drei Mordfälle aufzuklären, Männer im besten Alter, die nackt ans Bett gefesselt wurden und am Gift einer der tödlichsten Schlangen der Welt starben. Was steckt dahinter? Der Killer hinterlässt jedes Mal eine Botschaft am Tatort. Die Schlange als Instrument der Verführung? Welches Feuer lodert in den Adern des Killers, dass er seine Opfer auf so archaische Weise brutal zu Tode foltert? Je mehr Moynihan hinter die wahren Beweggründe des Killers blickt, umso gefährlicher wird es auch für ihn selbst.

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Ich habe es tatsächlich geschafft – und habe „Toxic“ trotz meiner Angst vor Schlangen innerhalb weniger Tage durchgelesen. Wer Angst vor den beinlosen Reptilien hat, sollte vielleicht die Finger von diesem Buch lassen, denn sie sind neben Sergeant Moynihan die Stars dieses Romans.

Mambas, Vipern und Kobras werden dazu benutzt, unschuldige Männer zu foltern, zu quälen und anschließend sterben zu lassen. Ihr tödliches Gift soll als Bestrafung dienen.

Sergeant Moynihan braucht ziemlich lange, bis er den wahren Täter gefasst hat. Und auch sonst ist er ein sehr klischeehafter Ermittler. Er ist geschieden (!!), hat einen Sohn, den er natürlich nicht so oft sieht wie er gern würde, und fällt immer wieder auf die falschen Frauen hinein. Wer viele Thriller liest, erkennt, dass es sich bei diesen Tatsachen um etwas Gängiges und nichts Neues handelt.

Die anderen Figuren, Moynihans Kollegen, Randfiguren und der Täter, sind alle gut ausgearbeitet und geben tiefe Einblicke in die Welt des organisierten Verbrechens und der Reptilien.

In der „Ich“-Erzählform erzählt der Sergeant himself von diesem Fall und Mark T. Sullivan verschafft dem Roman somit eine sehr persönliche Note.

Fans von spannenden Thrillern mit einem unvorhersehbaren Ende sollten „Toxic“ lesen und danach zu weiteren Thrillern des Autors, wie „Panic“, „Limit“ oder „66095“ greifen.

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Ein Serienmörder tötet seine Opfer, indem er sie nackt ans Bett fesselt und eine Schlange auf sie loshetzt - vom ersten Moment an nimmt die Story ein hohes Tempo auf. Aus dieser Ausgangssituation strickt Sullivan einen absolut spannenden Thriller, der das Prädikat "Pageturner" verdient. Da beinahe jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet, konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen. Überraschende Wendungen und so manche falsche Spur machen den Ermittlern das Leben nicht gerade einfach und erhöhen die Spannung ungemein.

Trotzdem verzichtet Sullivan nicht darauf, ein genaues Charakterbild seiner Hauptfigur Seamus Moynihan zu zeichnen, der die Rolle des ausgebrannten Cops mit Familienproblemen spielt und außerdem ein großer Baseballfan ist. Seine inneren Konflikte ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze Handlung und erweisen sich letztendlich auch als Schlüssel zur Auflösung des Falles.

Besonders interessant fand ich die Beschreibung der Polizeiarbeit und des außergewöhnlichen Teams, das mit der Ermittlung der Mordfälle betraut ist. Auch die politische Seite der Polizeiarbeit und die internen Machtkämpfe werden nicht außer Acht gelassen. Außerdem beinhaltet das Buch eine faszinierende Lektion in Schlangenkunde und einen verstörenden Blick in eine von religiösem Wahn beherrschte Welt.

Gegen Ende lässt das Tempo etwas nach, da eine längere Rückblende erzählt wird, nur um dann zum endgültigen dramatischen Showdown zu kommen. Was mir besonders gut gefallen hat: nach dem eigentlichen Ende und der Auflösung geht es noch ein bisschen weiter; man erfährt, was aus den Protagonisten geworden ist und viele offene Fragen werden im nachhinein beantwortet.

Von mir gibt es für diese brillante Mischung aus Sex und Crime nicht weniger als die volle Punktzahl und ich werde sicher noch weitere Romane von Mark T. Sullivan lesen. Den Vergleich mit Dan Brown finde ich ein bisschen unglücklich; die beiden Autoren haben zwar gemeinsam, dass sie beide amerikanische Spannungliteratur liefern, aber ansonsten fand ich die Bücher (von Dan Brown kenne ich nur Sakrileg und Illuminati) doch sehr verschieden.

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