Ule Hansen: Neuntöter

 
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Ule Hansen: Neuntöter
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783453438040

Informationen zum Buch

Seiten
496

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Sie hielt das Päckchen in der Hand.

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Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

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3.3  (3)
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3.0  (3)
Sprache & Stil 
 
2.7  (3)
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Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
4.0

der etwas andere Thriller

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.



Die Grundidee war doch etwas anders als bei anderen Thrillern. "Anders" trifft eigentlich auf das ganze Buch zu...

Die Idee mutet etwas skurril und abgefahren an, passt im Endeffekt dann aber doch perfekt in die Gesamtgeschichte (mehr wird hier aus Spoilergründen nicht verraten ;-)).

Der Verlauf der Geschichte ist wirklich spannend gestaltet und hat mich gefesselt.

Extrem interessant sind aber die Protagonisten: Allen voran Emma. Sie ist vom Charakter her sehr außergewöhnlich. Sie ist eine ganz besondere Protagonistin und nicht immer einfach. Sie ist nicht die typische Heldin eines Buches, hat auch negative Seiten, was aber vor allem an ihrer Vergangenheit liegt. Auch interessant gestaltet sind die Beziehungen zu anderen Figuren und Personen, wie bspw. zur Chefin, zu weiteren Kollegen, etc.

Der Schreibstil ist sehr speziell. Da muss man sich wirklich dran gewöhnen, sonst ist das Buch nicht gut lesbar.

Die volle Punktzahl gibt es nicht, weil es dann im Endeffekt nicht den Knalleffekt hat. Es ist solide und gut geschrieben, hat aber an manchen Stellen auch noch Luft nach oben.



Fazit: Spannend und sehr ungewöhnlich. Vor allem die Protagonistin Emma ist sehr interessant. Gerade auch die Verknüpfungen zwischen Gegenwart und dem, was in ihrer Vergangenheit passiert ist, können überzeugen. Definitiv aber auch kein Buch für jeden...

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Sprache & Stil 
 
2.0

Wettlauf gegen die Zeit

Ein Junge, der verbotenerweise auf einem Baugerüst am Potsdamer Platz in Berlin herumklettert, entdeckt etwas, das aussieht wie Mumien. Doch es sind drei Leichen, die bis auf das Gesicht komplett in Panzertape eingewickelt sind, in großer Höhe am Gerüst hängen und in die gleiche Richtung blicken. Die Fallanalystin Emma Carow wird auf den Fall angesetzt.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird sehr detailliert erzählt und lässt den Leser das Grauen spüren.
Dort oben am Gerüst sterben drei Menschen langsam und qualvoll – was verbindet die drei, die scheinbar nichts gemeinsam haben und auch nicht gleichzeitig dort sterben? Emma ist sich sicher, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit wird. Sie erwartet weitere Tote und ist sich sicher, dass hier kein Einzeltäter am Werk ist.
Zehn Jahre zuvor musste Emma Carow eine brutale Vergewaltigung über sich ergehen lassen. Sie ist schwer traumatisiert, menschenscheu und liebt ihre Arbeit, vor allem weil sie nicht an den Tatorten ihrer Fälle ermitteln muss. Ihr Vergewaltiger hat seine Strafe hinter sich und sein Buch über seine Sichtweise zu der Vergewaltigung kommt auf den Markt. Eine schwierige Zeit für Emma. Doch ihre Vorgesetzte Karen Brennemann ist schwanger und sucht eine Vertretung und Emma macht sich Hoffnungen auf den Job. Daher verbeißt sie sich ganz besonders in diesen Fall. Aber sie hat auch einen Konkurrenten. Felix Schreiner, neu im Team, will ebenfalls unbedingt diesen Job und ist auch nicht gerade zimperlich. Emmas Mentor Bogner unterstützt Emma immer wieder. In dieser Konstellation bleiben Reibereien im Team nicht aus.
Die Charaktere sind höchst unterschiedlich. Obwohl ich Emmas Rolle schlüssig finde, ist sie mir nicht sympathisch. Sie ist gut in ihrem Job und sie weiß das, aber sie ist kein bisschen teamfähig. Keine gute Voraussetzung für eine Führungsposition. Auch hält sie sich nicht an die Vorschriften und bringt sich selbst in Gefahr. Bezüglich ihrer Person bin ich ständig im Zwiespalt. Einerseits fühle ich mit ihr, andererseits geht sie mir oft auf die Nerven.
Über die Darstellung von Emmas Problemen gerät manchmal der bizarre Fall etwas in den Hintergrund. Wenn man über manche Längen hinwegsieht, ist die Geschichte spannend bis zum überraschenden Schluss.
Ein spannender Thriller mit einer etwas nervigen Protagonistin.

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Neutöter

„Neuntöter“ ist ein Debüt des Autoren Ule Hansen, wobei der Autorenname ein Pseudonym ist und für das Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen steht.

Inhalt:

Auf dem Potsdamer Platz in Berlin werden 3 Leichen gefunden, sie sehen aus wie Mumien. Die traumatisierte und menschenscheue Fallanalytikerin Emma Carow wird mit dem Fall betraut. Nebenbei liefert sie sich noch einen Machtkampf mit ihren Kollegen, die beide um eine Vertretungsstelle kämpfen. Dies bewegt Emma zusätzlich immer wieder zu Alleingängen, die sie in Gefahr bringen.

Meinung:

Die Story kling vielversprechend, hat aber viele Ecken und Kanten, die Autoren schreiben sehr detailliert, greifen viele Informationen auf, es gibt viel Sprünge, viele Entscheidung, viele Personen die das Ganze zu sehr überladen. Es wirkt bei dieser Vielzahl sehr konfus und das eigentliche Thema trat schnell in den Hintergrund. Die Autoren haben sich einfach zu sehr in Nebensächlichkeiten verzettelt. Für meinen Geschmack war es von jedem etwas zu viel.

Der Einstieg fiel mir bereits auf Grund des Schreibstils schwer, es gibt viele abgehackte Sätze, alles wirkt sehr holprig und erschwert das lesen.

Auch mit der Hauptprotagonistin Emma Carow bin ich nicht warm geworden und zum Schluss war sie mir einfach nur noch nervig. Ihre Handlungen und Gedanken wirkten sehr unrealistisch, teilweise nicht nachvollziehbar, teilweise naiv und verworren und stellenweise sogar arrogant.

In Kürze:

Schreibstil:

gewöhnungsbedürftig, sehr detailliert

Charaktere:

entwickelten sich sehr schnell zum nervig

Inhalt:

zu detailgetreu, stellenweise nicht nachvollziehbar und verworren

Fazit:
vielversprechende Story, die leider an vielen Nebensächlichkeiten und nervigen Hauptprotagonisten scheitert

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