Ulrich Brandt: Die schwarzen Rosen von Cartagena

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Ulrich Brandt: Die schwarzen Rosen von Cartagena
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783746633848

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
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Handlungsort

Kontinent
Handlungsorte
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Dolf Tschirner fühlt sich, gestrandet im spanischen Cartagena, eigentlich als Hahn im Korb. In einer Feriensiedlung lautet sein offizieller Titel „Sicherheitschef“. Viel gibt es hier nichts zu tun – außer sich um Millionärswitwen zu kümmern. Dann wird eine Amerikanerin, mit der Dolf sich auf einer Party vergnügt hat, plötzlich ermordet. Und auf einmal ist er der erste Tatverdächtige. Doch Dolf weiß Rat: Er geht selbst auf Mörderjagd.

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2.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Kann man lesen, muss man aber nicht

Inhalt:
Dolf Tschirner lebt als Frührentner im spanischen Cartagena. In einer Feriensiedlung für die „Reichen und Schönen“ fungiert er als „Sicherheitschef“. Tatsächlich gibt es hier jedoch wenig zu tun.
Auf einem rauschenden Sommerfest schaut er zu tief ins Glas und „kümmert sich“ um eine alleinstehende Frau. Leider erinnert er sich nicht mehr an den weiteren Verlauf der Nacht. Dumm, dass gerade diese Dame am nächsten Tag tot aufgefunden wird. Dolf ist der letzte, der sie lebend gesehen hat und außerdem der erste und vorerst einzige Tatverdächtige. Als er auf freien Fuß gesetzt wird, geht er selber auf Mörderjagd.

Meine Meinung:
Das Buch ließ sich ganz gut und flüssig lesen, das ist aber auch alles. Ich hatte Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Der Anfang ist leidlich spannend. Dann folgt ein Rückblick auf die Zeit fünf Monate vor dem Mord. Dolf erledigt seine Arbeit in der Siedlung, deckt noch einige Ungereimtheiten auf. Für mich plätschert alles so dahin, streckenweise ist es schlicht langweilig. Am Ende nimmt die Geschichte nochmal ein bisschen Fahrt auf, das kann den Gesamteindruck aber nicht mehr revidieren. Dolf als Hauptprotagonist ist mir auch nicht wirklich sympathisch. Vieles, was er sagt und tut bzw nicht tut, konnte ich nicht nachvollziehen.

Fazit:
Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Furchtbar enttäuscht...

Teil 1. Dolf Tschirner – offizieller Titel Sicherheitschef in der Siedlung, doch eigentlich für alles einschließlich Lynn sehr persönlich zuständig- wird im letzten Moment mit dem Einbau einer Eismaschine eben bei LynnWhellby fertig…
Lynn gab eine an diesem Abend eine Party und signalisiert Dolf, dass sie ihn eventuell später noch brauche… Dolf konnte sich denken, wofür….
Doch Dolf trank aus verschiedenen Gründen an diesem Abend zu viel…
So ging er doch früher, und kam auf dem Heimweg bei Rose Tucker vorbei…
Am nächsten Morgen war Rose Tucker tot… Und Dolf konnte sich nicht mehr erinnern…...
Im zweiten Teil kann man lesen, was Dolf bei seiner Arbeit in der Siedlung alles herausfand…
Und dann gab es da noch den Gründer der Siedlung….
Schaffte Dolf es noch, die Eismaschine rechtzeitig zu installieren? Was wollte Lynn am späten Abend eventuell noch von Dolf? Sex, wie Dolf es sich wohl dachte? War es nicht immer so, wenn sie ihn unbedingt brauchte? Warum trank Dolf an diesem Abend zu viel? Wer animierte ihn zum Trinken? Ging er früher, weil er zu viel intus hatte? Was geschah, als er an Roses Haus vorbeikam? Ließ er sich von ihr zu neuerlichem Trinken einladen? Und noch zu mehr? Wieso war Rose Tucker tot? Hat Dolf sie umgebracht? Doch warum? Konnte er sich wirklich nicht mehr erinnern? Was fand Dolf bei seinen arbeiten heraus? Und was hatte das mit dem Gründer der Siedlung zu tun? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Um es gleich zu sagen: Ich war maßlos enttäuscht von diesem Buch! Zwar konnte ich es ganz gut lesen, aber zum ersten kam ich erst gegen Ende des Buches wirklich in die Geschichte hinein. Der Anfang war nicht unbedingt schlecht, aber trotzdem irgendwie langweilig geschrieben, auch wenn ein Mord passierte. Das war der erste Teil. Im zweiten Teil ging es dann um die Zeit ab fünf Monate vor dem Mord. Dolfs Leben in der Siedlung seine Aufgaben, was er tat und was anderen nicht passte. Doch auch hier muss ich bemängeln, dass die Schreibweise langweilig war, so aneinandergereiht. Zwar blitzte ab und zu etwas Interessantes auf, aber selbst das war nicht so geschrieben, dass es spannend gewesen wäre. Bis zum Ende des zweiten Teils war das Buch für mich absolut nicht spannend. Der dritte Teil spielt vierundzwanzig Stunden später, also ab ein Tag nach dem Mord. Hier kam dann endlich mal etwas Spannung auf. Aber auch hier war mir das Ganze zu aneinandergereiht, so hingeklatscht, heruntergeleiert. Auch wenn Dolfs Nachforschungen für das Ende des Buches durchaus wichtig waren. Für mich war dieses Buch jedenfalls eine maßlose Enttäuschung, ich hatte wesentlich mehr erwartet. Daher bekommt es von mir – und das noch mit viel gutem Willen – zwei von fünf Sternen. Tut mir leid, mehr geht einfach nicht.

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