Ursula Großmann: Am Ende das Nichts

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Ursula Großmann: Am Ende das Nichts
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783936373721

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Isabel hat sich in ihrem gut situierten Hausfrauen- und Mutterdasein bequem eingerichtet. Alles ändert sich schlagartig, als sich Isabel entschließt, wieder als Lehrerin zu arbeiten ihre heile und überschaubare Welt gerät völlig ins Wanken. Auch ihre Gefühle spielen plötzlich verrückt, nachdem sie ihren charmanten Kollegen Jan näher kennen gelernt hat. Anonyme Anrufe und Drohbriefe lassen die Situation schließlich eskalieren. Für den Leser ist die von Isabel empfundene Gefahr zunächst nicht greifbar: Handelt es sich um eine reale Bedrohung oder dichtet sich die zunehmend gereizte und überarbeitete Frau die mysteriösen und immer komplexer werdenden Ereignisse zum Horror-Szenario zusammen? Ohne dass die Spannung je abflaut, kommt langsam Licht ins Dunkel.

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Wenn jemandem das Leben zur Hölle gemacht wird

„Am Ende das Nichts“ ist ein Psychothriller von Ursula Großmann, erschienen 2012.

Inhalt:
Isabel Seland lebt ein ruhiges und beschauliches Leben in München mit ihrem Ehemann und Sohn. Nach 9 Jahren zu Hause hat Isabel wieder Lust in ihren alten Beruf als Lehrerin einzusteigen. Der Einstieg ist schwieriger als gedacht, einige Schüler und Kollegen machen es Isabel nicht einfach. Ihr ehemals ruhiges Leben gerät in Unruhen, sie erhält Drohbriefe und anonyme Anrufe. Isabel fühlt sich immer mehr bedroht und muss um ihr Leben bangen.

Meine Meinung:
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Mir gefällt das gut, man bekommt einen guten Eindruck aus Isabels Leben sowie ihren Gefühlen und ihrer Verzweiflung, als sie den Horror erlebt.
Der Schreibstil der Autorin war auch flüssig und unkompliziert. Eine zunächst normale Alltagssituation steht hier im Mittelpunkt, der Wiedereintritt in den Beruf und man kann sich darin gut hineinversetzen.
Für einen perfekten Thriller fehlte mir allerdings die Spannung, aber dafür gegen Ende gibt es viele Spannungsmomente. Da überschlugen sich die Ereignisse mit einem überraschendem Ende. Etwas gestört haben mich viele Ablaufwiederholungen: Wenn Isabel alleine ist, geht sie erstmal baden, hört dann seltsame Geräusche, erschrickt und bekommt Angst. Das war paarmal so gewesen, hätte gerne etwas vielfältiger sein können. Ein weiterer Kritikpunkt: etwas unrealistisch ist, als Isabels Familie bedroht wird, dass sie viel zu besonnen reagiert, abwartet und nicht zur Polizei geht. Ich kenne keinen der so entspannt reagieren würde.
Ansonsten ein schön zu lesender, gelungener Thriller. Ich gebe 4 von 5 Sternen.

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Eine subtile Gefahr

Isabel hat aus familiären Gründen eine längere Pause gemacht, aber sie ist Lehrerin und möchte nun endlich wieder in ihren Beruf zurück. Ihr Ehemann Alex ist ein erfolgreicher Arzt und er ist nicht erfreut über Isabels Wünsche. Doch sie setzt sich durch. Auch wenn es nicht einfach ist, organisiert sie alles sehr gut. Der Wiedereinstieg funktioniert zwar nicht vollkommen problemlos, aber davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Mit den Kollegen Jan und Sabine ist sie nach kurzer Zeit befreundet. Doch es entwickelt sich mehr zwischen Isabel und Jan. Irgendwer hat das mitbekommen. Es gibt viele merkwürdige Vorkommnisse. Isabel erhält anonyme Drohungen, man dringt in ihre Wohnung ein und dann gibt es auch noch einen Überfall auf sie.
Was will man mit den Drohungen bezwecken? Vor allem, wer hat etwas gegen sie? Wem kann sie noch vertrauen?
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Anfangs erlebt man, wie sich Isabel mit ihren Wiedereinstiegsproblemen herumschlagen muss, aber schon bald wird es spannend und die Spannung steigert sich stetig. Als so nach und nach Isabels Welt auseinanderbricht, reagiert sie eigentlich falsch. Statt sich der Geschichte entgegenzustellen, flüchtet sie sich in Lügen.
Die handelnden Personen sind ausführlich und authentisch beschrieben. Ich kann gut verstehen, dass Isabel wieder zurück in ihren Beruf möchte. Ihre Ehe hat auch keine Höhen mehr, sondern plätschert so vor sich hin. Da kommt so ein Kick, wie ihn die Beziehung zu Jan bringt, gerade recht. Ich konnte ihr Handeln oft nicht nachvollziehen und sympathisch war sie mir eigentlich auch nicht.
Ich habe die ganze Zeit versucht herauszufinden, wer Isabel denn nun bedroht, hatte immer neue Verdächtige und konnte mich dennoch nicht festlegen. Zeitweise dachte ich sogar, dass sie einfach überreizt ist und sich manches nur einbildet. Zu undurchschaubar war es, was da abläuft. Ich hatte ja alles Mögliche erwartet, aber nicht dieses Wahnsinnsende.
Ein empfehlenswertes Buch.

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