Stieg Larsson: Vergebung

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Stieg Larsson: Vergebung
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Luftslottet som sprängdes
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783453013803

Informationen zum Buch

Seiten
848

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Im amerikanischen Bürgerkrieg haben ungefähr sechshundert Frauen gekämpft.

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Handlungsort

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Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Zu groß ist die Gefahr, dass sie die Verbindung zwischen Zalatschenko und der schwedischen Regierung aufdeckt. Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Es fehlen nur noch wenige Details, und er wird das Komplott gegen Salander aufdecken. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.

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Band 3 beginnt direkt dort, wo Band 2 mitten im Geschehen endete. Lisbeth ist ziemlich handlungsunfähig, aber das Beweisen ihrer Unschuld hat auch nicht mehr oberste Priorität, die vorhandenen Beweise sprechen mittlerweile eher für sie. Allerdings ist sie wegen ihrer Kenntnisse um Zalatschenko immer noch eine Gefahr für die Staatssicherheit. Dieser Meinung sind zumindest einige Mitarbeiter der Sicherheitspolizei die ihre Anstrengungen daran setzen, Lisbeth für immer hinter den Mauern einer Psychiatrie verschwinden zu lassen. Blomkvist hingegen setzt alles daran Lisbeth davor zu bewahren und das bereits geschehene Unrecht aufzudecken.

Meine Kenntnisse der schwedischen Geheimdienstszene habe ich ausschließlich aus den „Coq Rouge“ - Büchern von Jan Guillou, wonach eine geheime, illegale und unrechtmäßig vorgehende Unterabteilung der Sicherheitspolizei durchaus im Bereich des möglichen liegt. Und da die SiPo bei ihm gerne als relativ blöd und zu sehr von sich selbst überzeugt dargestellt wird, sind für mich auch die Fehler, die Blomkvist und seinen Mitstreitern das Aufdecken der Affäre überhaupt möglich machen, realistisch.

Ich muss jedoch zugeben, dass ich den dritten Band für einen kleinen Hauch schwächer als seine Vorgänger halte, was vermutlich hauptsächlich daran lag, dass das Aufdecken einer Staatsaffäre für mich weniger interessant war als ein „richtiges“ Verbrechen. Die Figuren haben wieder die bekannten Stärken, aber mein persönlicher Liebling Lisbeth ist noch dazu weniger zentral und relativ lange zur Untätigkeit verdammt, was ich als sehr schade empfinde. Sie ist für mich die Person, die die Trilogie aus dem üblichen Krimieinerlei hervorhebt und ihr mit ihrer Einzigartigkeit zu besonderer Qualität verhilft. Die kleinen Schwächen schmälern zwar ein ganz klein wenig meinen Gesamteindruck. Ich bin aber trotzdem sehr froh, diese Trilogie gelesen und bedauere, dass es dem Autor nicht vergönnt war, noch weitere Bände zu verfassen.

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