Karin Slaughter: Vergiss mein nicht

Karin Slaughter: Vergiss mein nicht

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Karin Slaughter: Vergiss mein nicht
ET (D)
2004
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Kisscut
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783805207317

Informationen zum Buch

Seiten
512

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
"Dancing Queen", sang Sara Linton leise mit, während sie ihre Runde auf der Rollerskates-Bahn drehte.

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Handlungsort

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Es ist ein heißer Sommerabend in Heartsdale, Georgia. Auf dem Parkplatz der Rollschuhbahn droht die dreizehnjährige Jenny den drei jahre älteren Herzensbrecher Mark zu erschießen. Behutsam versucht Polizeichef Tolliver die Situation zu entschärfen. Zunächst sieht es nach einem Liebesdrama unter Teenagern aus, doch dann kommt es zum Showdown: Tolliver muss Jennys Leben opfern, um Marks Hinrichtung zu vermeiden. Er ist entsetzt und fassungslos. Als die Pathologin Sara Linton die Leiche des Mädchens obduziert, macht sie eine Entdeckung, die schockierender ist als alles, was sie bisher gesehen hat. Tolliver und Sara beginnen zu ermitteln und finden eine Spur, die ihnen das Blut in den Adern stocken läßt.

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Im südamerikanischen Heartsdale kommt es vor einer Rollschuhbahn zu einer grauenvollen Szene: Die dreizehnjährige Jenny droht, einen drei Jahre älteren Jungen zu erschießen. Beruhigungsversuche von Seiten der Polizei scheitern, Jennys Leben muß geopfert werden, um den Unschuldigen zu schützen. Als Sara Linton wenig später ihreLeiche obduziert, macht sie eine grauenvolle Entdeckung, die die Ermittlungen in vollkommen neue Spuren lenkt...

Da ich in letzter Zeit viele positive Meinungen über Karin Slaughter hörte, hat mich meine Neugier zu diesem Buch getrieben. Es beginnt mit der Erschießung eines Teenagers durch die Polizei, was an sich ja schon sehr schockierend für den Leser ist. Die weiteren Ermittlungen stehen dem jedoch in nichts nach, eine Enthüllung folgt der nächsten, glücklicherweise ohne aufgesetzt und künstlich zu wirken. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, das Buch möchte förmlich verschlungen werden. Die Aufklärung des Falls spielt natürlich eine große Rolle, trotzdem kommen auch die persönlichen Geschichten rund um die Kinderärztin, den Kommissar und seine Kollegin nicht zu kurz. Auch diese sind interessant zu lesen und machen die Personen sehr glaubhaft.

Es werden viele brisante Themen aufgegriffen, die ja leider nie an Aktualität verlieren und man bekommt so manchen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele. Mich hat das Buch sehr berührt, da so manches Geschehnis vielleicht in dieser Geschichte Fiktion ist, aber leider viel zu oft in dieser Welt wirklich passiert.

Ich habe jetzt schon oft Vergleiche dieser Bücher mit denen von Patricia Cornwell gehört, kann dies aber nicht vollkommen bestätigen. Natürlich schreiben beide Autorinnen sehr spannende Romane, aber die gesamte Natur der Ermittlungen ist doch eine vollkommen andere. Ich persönlich habe das Buch von Karin Slaughter als weniger grausam empfunden, da viele Tatbestände nur angedeutet wurden, während Kay Scarpetta dem Leser kein Detail ihrer Autopsien vorenthält.

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Wie auch in ihrem ersten Buch 'Belladonna' ist der Stil einfach und schlicht, nichts Herausragendes. Dennoch spannend bis zum Ende, auch wenn diesmal im Vergleich zum Vorgänger relativ viel Nebenhandlung eingebaut ist. Polizistin Lena, die in Belladonna selbst Opfer war, versucht mit ihrer Situation klar zu kommen, was sich als recht schwierig gestaltet. Die Tatsache, als Vergewaltigungsopfer trotz aller Umstände gegen ihren Willen Lust erfahren zu haben, bringt sie an den Rand eines Suizidversuchs und lässt sie einem Opfer/Täter in diesem Buch gefährlich nahe kommen. Diese seelische Tortur und Marter wird sehr einfühlsam geschildert und ich habe teilweise heftig mitgelitten. Wie auch schon der Vorgänger ist dieser Thriller nichts für schwache Gemüter: Slaughter bewegt sich wieder an der Grenze des guten Geschmacks, wobei Kindesmissbrauch als Thema an sich bereits schwer verdaulich ist. Wer also eher sanftere Krimi-/Thrillerkost bevorzugt, sollte die Finger hiervon lassen. Ansonsten gute und spannende Unterhaltung ohne größere Ansprüche.

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