Chris Mooney: Victim

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Chris Mooney: Victim
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Missing
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783499245602

Informationen zum Buch

Seiten
378

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Darby McCormick nahm ihre Freundin Melanie beim Arm und zog sie mit sich in den dichten Wald hinein.

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Handlungsort

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Die Polizistin Darby McCormick soll ein grauenhaftes Verbrechen aufklären. Man hat die 16jährige Carol entführt, dabei ihren Freund erschlagen. Die Wände sind mit Blut beschmiert. Die Spur führt nach Boston. Bald zeigt sich, dass Carol bei weitem nicht das erste Opfer des Täters war. Keines ist je wieder aufgetaucht. Bis auf Rachel - die Frau, die man am Tatort fand. Was hat die halbverhungerte, vollkommen verstörte Frau erlebt? Was ist Realität, was Wahnvorstellung? Darby versucht, ihr das Geheimnis zu entlocken. Doch Rachel schweigt.

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Die 16-jährigen Freundinnen Darby, Mel und Stacey wollten nur gemeinsam ein Bier trinken, als sie fast einem Mörder in die Arme laufen. Entsetzt beobachten sie einen Mann mit Maske dabei, wie er eine junge Frau erdrosselt. Leider bleiben sie dabei von ihm nicht unendeckt. Wenige Zeit später dringt der Unbekannte in ihr Elternhaus ein und nur durch viel Glück kann Darby ihm entkommen. Viele Jahre später geht erneut ein Frauenmörder um - doch jetzt ist Darby Kriminaltechnikerin und heftet sich auf dessen Spur.

Chris Mooney hält sich bedeckt mit grausamen Einzelheiten und erzählt insgesamt in eher nüchternem Stil. Trotzdem gibt es natürlich einige Schauereffekte, die besonders gegen Ende zunehmen. Darby McCormick ist Mooneys einzige Hauptprotagonistin, die er sehr sympathisch und menschlich darstellt. Andere Protagonisten halten sich bedeckt, was das Buch nicht sehr tiefgründig macht. Aber vermutlich ist das auch gar nicht der Anspruch des Autors.

Der Spannungsbogen wird konstant aufgebaut und der Knalleffekt am Schluß überrascht sicher einige Leser. Ich würde "Victim" nicht als herausragenden Thriller bezeichnen, aber dennoch ist das Buch so solide und spannend, dass man die Zeit, die man damit verbringt, nicht bereuen muss. Ich freue mich deshalb auch schon auf die nächsten Bücher des Autors.

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Die drei knapp 16 Jahre alten Mädchen möchten nur einen netten Abend verbringen und heimlich Bier trinken. Pech, dass sich scheinbar auch ein Mörder diese Gegend für seine Abendunterhaltung ausgesucht hat. Die drei fliehen, doch der Mörder ist auch noch einige Zeit später daran interessiert keine Zeugen zu hinterlassen und das nächste Zusammentreffen endet tragisch. Jahre später arbeitet Darby McCormick, eine der drei, in einem Polizeilabor. Als sie einen frischen Tatort untersucht, entdeckt sie eine völlig entkräftete Frau in einem Versteck ganz in der Nähe. Sie konnte nach langer Gefangenschaft aus den Fängen ihres Entführers flüchten, doch sie war nicht sein einziges Opfer. Die Ermittler sind auf der Spur eines Massenentführers und -Mörders und die gefundene Frau ist die einzige Zeugin. Kaum bei Bewusstsein, glaubt sie sich aber noch immer in seinen Fängen und so gelingt es nicht, ihr nützliche Informationen zum Entführer zu entlocken.

Welcher Werbestratege hat sich eigentlich diesen dämlichen englischen Titel für dieses Buch ausgedacht, noch dazu, wenn dieser nicht einmal mit dem Originaltitel (The Missing) übereinstimmt? Ein „Vermisst“ oder „Opfer“ wäre meiner Meinung nach ebenfalls passend und Neugier erweckend gewesen, hätte auf mich aber nicht ganz so lächerlich gewirkt. Doch was soll’s, dafür kann der Autor ja vermutlich nichts und der Klappentext klang viel versprechend, also habe ich mich trotzdem auf einen spannenden Thriller vorbereitet.

Zunächst aufgefallen und etwas 100 Seiten im Bewusstsein geblieben ist mir die extrem sachliche, fast schon berichtartige Darstellung der Ereignisse, die mich zunächst etwas irritiert hat. Diesen Stil des Autors muss man mögen, um mit dem Buch warm zu werden, vielleicht sollte man deshalb das Buch vor dem Kauf zunächst anlesen, um festzustellen, ob einem der Stil genügend zusagt...

Die Heldin in der Kriminaltechnik anzusiedeln ist mal etwas Neues nach all den Forensikerinnen und Polizistinnen die zurzeit in der Thrillerwelt herumlaufen und der Autor beschreibt ihre Arbeit geschickt, aber doch eher detailarm, auf diese Weise vermeidet er natürlich auch unrealistische Szenarien. Ihr Privatleben wird auf eine sehr sympathische Weise eingebracht und nimmt genau die richtige Menge Platz in der Geschichte ein. Obwohl bereits früh Szenen aus der Sicht des Täters geschildert wurden, war er weder sofort zu erraten, noch war seine Aufdeckung absolut unrealistisch und von unmöglichen Zufällen geprägt. Insofern hat der Autor alles richtig gemacht. Vom guten Standard hat er sich dann aber am Schluss noch einmal abgehoben. Das Ende gefiel mir hervorragend, nachdem bereits eigentlich alles vorbei war, hatte der Autor noch einige Überraschungen auf Lager.

Ausnahmsweise „leider“ habe ich gelesen, dass der Autor an einem weiteren Buch mit der Heldin schreibt. Die Beschreibung klingt zwar wieder spannend, aber auch wenn Darby als Kriminaltechnikerin mit einem interessanten Ermittlerberuf bedacht und auch sonst eine sympathische Figur ist, erscheint mir ihre persönliche Geschichte doch abgeschlossen und jede Fortsetzung, befürchte ich, wird nur ein schwacher Abklatsch und nichts Besonderes. „Victim“ bekommt von mir nach einigem Überlegen aber zunächst einmal die volle Punktzahl.

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