Volker Feldkamp: Leer-Geld

 
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Volker Feldkamp: Leer-Geld
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783864122088

Informationen zum Buch

Seiten
227

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Schöööööt!"

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
Handlungsorte
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Eigentlich hat Polizeihauptmeister Erwin Groenewold gar keine Lust auf den alljährlichen Boßel-Nachmittag. Nur die Aussicht auf die anschließende üppige Grünkohl-Mahlzeit in der Gaststätte an der Pünte macht die Unternehmung für ihn einigermaßen erträglich. Als dann statt der verschwundenen Boßel-Kugel ein menschlicher Schädel und schließlich der dazugehörige Leichnam aus dem Wasser gefischt wird, steht er zwar im Mittelpunkt des Geschehens, die Sache mit dem Grünkohl hat sich für ihn jedoch erledigt. Schnell stellt sich heraus, dass die Boßler ein Mordopfer gefunden haben. Groenewold gehört nicht zur Mordkommission, was ihn zunächst nur mäßig wurmt. Schließlich hat er ein drängenderes Problem: Seine Tante Dini, die ein – einseitiges – inniges Verhältnis zu ihm unterhält, feiert in wenigen Tagen ihren achtzigsten Geburtstag, und er hat immer noch kein Geschenk für sie. Ausgerechnet durch eine Auseinandersetzung mit seinem Kollegen Dirk Saathoff über den künstlerischen Wert von Schlagern kommt ihm die rettende Idee.

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Aus dem Leben eines Polizeihauptmeisters

Erwin Groenewold ist mal wieder mit seinen Kollegen vom Boßelverein unterwegs. Das jährliche Boßeln mit anschließendem Grünkohlessen steht an. Der Polizeihauptmeister hat nicht wirklich Lust auf diese Veranstaltung, wäre der Grünkohl anschließend nur nicht immer so lecker. Aber dann verschwindet eine der Kugel spurlos. Die Suche der Mannschaft fördert statt der Kugel jedoch einen menschlichen Kopf zutage. Nun ist es mit der Ruhe vorbei. Schnell ist klar, es handelt sich um einen Mord. Erwin steckt ziemlich schnell mittendrin in den Ermittlungen, etwas was ihm eigentlich gar nicht so zu pass kommt, hat doch seine Lieblingstante ihren 80. Geburtstag. Ein Geschenk für sie muss auch noch gefunden werden.

Bei „Leer Geld“ handelt es sich um den zweiten Fall für Polizeihauptmeister Erwin Gronewold, aber man kann die Bücher auch getrost einzeln lesen. Ich kenne den Vorgängerband „Blut Leer“ nicht und hatte auch nicht das Gefühl, mir würde Vorwissen fehlen.

Hier in diesem Fall wird der eigentliche Mord beziehungsweise die Mordermittlungen abgeschlossen. Dabei erzählt der Autor Volker Feldkamp in schöner, trockener friesischer Art seinen Krimi. Mir hat gefallen, wie Erwin seinen Alttag gemeistert hat, wie er sich in die Ermittlungen eingebracht hat und dabei nicht immer auf die Vorschriften geachtet hat. Es gibt einen amüsanten Einblick in das wohl eher harmlose Städtchen Leer. Auch hier schläft das Verbrechen nicht.

Das Privatleben von Erwin kommt aber auch nicht zu kurz. Der Leser darf an der originellen Findung eines Geburtstagsgeschenks für eine 80. jährige Tante teilhaben. Dies führt zudem zu einiges an Heiterkeit. Ich hatte meinen Spaß mit der Idee von Erwin und zudem gute Unterhaltung mit der Aufklärung des Falles. „Leer Geld“ ist ein schöner Krimi für zwischendurch und durchaus empfehlenswert.

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