Cheryl Kaye Tardif: Wilder Fluss

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Cheryl Kaye Tardif: Wilder Fluss
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The River
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783958350069

Informationen zum Buch

Seiten
350

Sonstiges

Originalsprache
kanadisch-englisch

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Handlungsort

Handlungsorte
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Der South Nahanni River in den kanadischen Northwest Territories ist bekannt für seine Geschichten um mysteriöse Todesfälle, kopflose Leichen und Entführungen, aber er kann auch der Schlüssel zum Überleben der Menschheit sein oder ihrer Zerstörung. Del dachte, dass ihr Vater schon lange tot war. Doch jemand aus ihrer Vergangenheit behauptet etwas anderes. Jetzt ist sie mit einer Gruppe ihr nahezu fremder Menschen auf einer lebensgefährlichen Mission ... Vor sieben Jahren verschwanden Del Hawthornes Vater und drei seiner Freunde in der Nähe des Nahanni River und wurden für tot erklärt. Del ist schockiert, als ihr einer der vermissten Männer an der Universität begegnet; gealtert zwar und kaum wiederzuerkennen, aber äußerst lebendig. Was der Mann ihr sagt, scheint undenkbar: Auch ihr Vater ist noch am Leben! Mit einer Gruppe von Freiwilligen fährt Del zum Nahanni River, um ihren Vater zu retten. Was sie vorfindet, ist ein geheimnisvoller Fluss, der sie in eine technologisch fortgeschrittene Welt voller Nanobots und schmerzhafter Seren führt. Del deckt eine Verschwörung unvorstellbaren Grauens auf, die uns alle zu vernichten droht. Wird die Menschheit für die Suche nach dem ewigen Leben geopfert werden? Ab welchem Punkt werden wir zu ... Gott?

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Enttäuschend

Del Hawthorne hat vor sieben Jahren ihren Vater verloren. Der angesehene Wissenschaftler verschwand in der Nähe des Nahanni River und wurde für tot erklärt. Dieses Drama lässt Del nicht los. Da taucht ein alter Arbeitskollege in lebensbedrohlichem Zustand auf und behauptet, dass ihr Vater noch lebt. Dieser Mann ist unnatürlich stark gealtert. Sie will die Wahrheit herausfinden und bricht mit einer Gruppe von Freiwilligen zum Nahanni River auf. Dort angekommen werden sie mit mysteriösen Todesfällen konfrontiert...

Mich hatte der Klappentext angesprochen, weil es ein wenig in die Science Fiction Richtung ging: Klontechnik, Stammzellenforschung – ein nicht gerade typischer Thriller. Mein Interesse war also geweckt, hielt jedoch nicht lang an. Anfangs war die Spannung noch hoch, sieht man mal von einigen Ungereimtheiten und Übertreibungen ab, wie bei einem amerikanischen Action-Blockbuster. Es fehlte für mich absolut an Tiefe.

Nachdem die Reisegruppe sich dann ihrem Ziel näherte, kam noch ein weiteres schwieriges Detail hinzu: eine Zeitreisethematik. Ich habe schon immer Probleme damit, diesen Theorien zu folgen, weil es in den seltensten Fällen nachvollziehbar ist. Man verstrickt sich in Spekulationen und Gedanken und bekommt immer größere Knoten ins Hirn. So versuchte ich also, mich davon unabhängig mit der Geschichte treiben zu lassen. Aber es blieb kompliziert.

Zusammengefasst geht es um das Thema der Unsterblichkeit und medizinische Forschungen. Die Charaktere stolpern jedoch mehr schlecht als recht wie Touristen auf der Suche nach einer Lösung. Sie sind naiv und voller Klischees, teilweise einfach pervers, keine Sympathieträger. Ich hatte noch ein wenig Hoffnung, dass in einem Showdown alles erklärt wird, aber das Ende war enttäuschend mit vielen offenen Fragen.

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Fassungsloses Amüsement

Del Hawthorne ist Professorin für Anthropologie. Eines Tages dringt nach dem Ende ihrer Vorlesung ein alter Mann in ihren Hörsaal ein und redet wirres Zeug. Zuerst erkennt ihn Del nicht einmal, erst als er sie mit einem Spitznamen anredet, wird ihr klar, dass sie Professor Schroeder, einen Freund und Kollegen ihres toten Vaters vor sich hat. Doch wie kann das sein? Die beiden Männer sind vor 7 Jahren auf einer Fahrt auf dem Nahanni River spurlos verschwunden und wurden seitdem für tot gehalten. Doch wenn Schroeder noch lebt, ist dann auch Dels Vater noch am Leben? Was ist ihnen zugestoßen? Schroeder übergibt ihr ein verschlüsseltes Notizbuch, kann ihr jedoch keine weiteren Hinweise mehr geben. Als er vor Dels Augen rapide und unnatürlich schnell altert, wird ihr klar, dass sie nicht warten kann!

Gemeinsam mit ihrem Exfreund, einem ihrer Studenten, dessen Freundin und Jake Kerrigan, einem früheren Arbeitskollegen ihres Vaters, sowie dessen Assistentin macht sie sich auf den Weg zum Nahanni River zu einer gefährlichen Kanu-Tour!
Bis hierhin klang das ja alles noch ziemlich spannend. Auch wenn man sich schon fragt, warum sie nicht erst das Notizbuch entschlüsselt und einfach ins Blaue hinein losfährt. Und natürlich könnte man sich auf die Frage nach der Zusammensetzung der merkwürdigen Reisegruppe stellen, zu der vor Ort noch ein indianischer Führer und ein fremder Computernerd stoßen, der seine eigene Kanugruppe verpasst hat.

bei der allerersten Begegnung zwischen Jake und Del hat es dermaßen gefunkt, dass Del völlig den Kopf verloren hat. Das wird gemeinsam im Kanu natürlich nicht besser. Die Dialoge und Szenen zwischen den beiden machen jedem Groschenroman Ehre. Dann ist da noch seine extrem scharfe, aber megazickige Assistentin, deren Dabeisein auf der Tour sich mir leider überhaupt nicht erschlossen hat. Achja, Del hat ein gesundheitliches Geheimnis, das sie erst während der Tour lüftet, aber davon lässt sich Jake natürlich nicht wesentlich abhalten.

Während die muntere Kanu-Tour nicht nur die Boote, sondern auch alle Klischees ausschöpft, zieht immerhin der Spannungsbogen noch eine Weile an – bis dann eine dermaßen abstruse Wendung in der Geschichte kommt, dass ich gar nicht mehr wusste, ob das jetzt Satire ist oder noch ernstgemeint. Der weitere Verlauf belehrte mich: ernstgemeint. Mehr oder weniger fassungslos las ich mich durch die folgenden Ereignisse, bei denen es mir schien, als wollte die Autorin möglichst große Schockeffekte einbauen, dabei aber Logik und gesunden Menschenverstand großzügig beiseitegelassen hat.

Das Ende war dementsprechend haarsträubend und lässt vermuten, dass das noch nicht alles war, was der Autorin zu dieser Story einfällt, die Möglichkeit einer Fortsetzung steht drohend im Raum – allerdings dann ohne mich!

2 Sterne für das fassungslose Amüsement, das mir dieses Buch beschert hat!

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Absoluter Buchflop!


Vor sieben Jahren verschwand Del's Vater spurlos während eines Ausflugs zum Nahanni River. Sie ist mittlerweile Professorin für Anthropologie und hat versucht sich damit abzufinden, dass ihr Vater wohl tod ist. Bis eines Tages der ehemals beste Freund Professor Schroeder, der ebenfalls tod geglaubt war, in ihrem Hörsaal auftaucht und ihr erklärt, ihr Vater sei noch am Leben. Schroeder selbst leidet dabei an einer unerklärlichen Krankheit und wird von Tag zu Tag immer älter und schwächer. Jedoch kann er ihr noch ein Notizbuch übergeben, in dem er verschlüsselt alle wichtigen Informationen aufgeschrieben hat.
Gemeinsam mit Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen von ihrem Vater macht sich Del auf zum Nahanni River, um ihren Vater zu suchen, nicht ahnend, dass sie sich in große Gefahr bringt.

Der Klappentext von dem Buch hat sich vielversprechend angehört und groß wurde der Roman als "Thriller" angekündigt. Bekommen habe ich eine hanebüchene Geschichte, in die alles gepackt wurde, was die Autorin gerade spannend fand: Zeitreisen, Nanotechnologie und ganz wichtig, auch noch viel Liebe. Dabei blieb die Logik auf der Strecke und auch Zusammenhänge bzw. Erklärungen wurden einfach ausgespart oder einfach als gegeben hingestellt. Bis zum Schluss blieb ich mit einem großen Fragezeichen zurück und konnte über die zum Teil erzwungene Dramatik nur den Kopf schütteln.

Die Charaktere bleiben alle blass und ich konnte mit keinem der Personen mitfiebern und keine Figur hat mich wirklich berührt. Zum Teil sterben die Figuren dann einfach weg, aber auch das hat mich einfach nur kalt gelassen. Gleichzeitig gab es viele Klischees, die bedient wurden und mich oft mit den Augen haben rollen lassen. Bereits nach kurzer Zeit werden hier Freundschaften geschlossen, sich Hals-über-Kopf verliebt, jedoch in einer Art und Weise, die für mich als Leser zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar war. Am Ende taucht dann auch noch ein Name einer Figur auf, die vorher nie erwähnt wurde, die ich überhaupt nicht einordnen konnte, die aber wohl sehr wichtig für Del ist.

Ein Klischee, das natürlich nicht fehlen durfte, ist die Liebe auf den ersten Zusammenstoß bzw. Blick und egal in welcher Lebensgefahr sich die Figuren auch gerade befanden, es war immer Zeit für einen tiefen Blick oder einen kleinen Flirt.

Alles in allem für mich ein absoluter Buchflop. Die Autorin hatte wohl gute Ideen und hat auch viel Zeit dafür investiert, um über den Nahanni River zu recherchieren, jedoch wollte sie dann wohl zu viele Ideen auf einmal in ein Buch packen. Kombiniert mit einer übertriebenen Erzählweise, die Dinge zwar beschreibt, mir als Leser aber keinen Zugang zu ihnen vermittelt, ist das Buch für mich einfach nur eine große Enttäuschung.

Dafür gibt es gerade mal einen Stern und das nur für die intensive Beschäftigung mit dem Nahanni River.

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Vorhersehbar, an den Haaren herbeigezogen und voller Klischees

Der Vater der Anthropologin Delila Hawthorne ist vor sieben Jahren bei einem Ausflug zusammen mit Kollegen ums Leben gekommen, seine Leiche wurde jedoch nie gefunden. Eines Tages steht einer der todgeglaubten Kollegen bei Del im Hörsaal und erzählt ihr, daß ihr Vater noch leben würde und nur sie ihn befreien kann. Mithilfe eines Notizbuches trommelt Del eine Rettungsmannschaft zusammen und macht sich auf den Weg zum Nahanni River, an dem sich die letzte Spur ihres Vaters verliert.

Das Thema des Buches versprach eine spannende Lektüre, aber leider bin ich schwer enttäuscht. Die Szenen und Figuren sind derart überspitzt dargestellt, daß sie mich an überspannte amerikanische Serien und Filme erinnert haben. Die Handlung ist an vielen Stellen völlig unlogisch und unrealistisch - und die Protagonisten haben oftmals in größter Gefahr nichts besseres zu tun, als darüber nachzudenken, wie sie ihr Gegenüber ins Bett bekommen.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich mit der Reise auf dem Nahanni River noch einigermaßen bei Stange halten, die Hintergrundinformationen zu seinen Mythen waren interessant und hätten für meinen Geschmack gerne noch weiter ausgeführt werden können. Aber dann wurde die Handlung völlig abstrus mit Bösewichten, die scheinbar nichts anderes im Kopf haben, als irgendwelche mehr oder weniger willigen Weibchen zu bespringen. Außerdem folgt hier eine unlogische Szene auf die nächste.

Bei den Figuren konnte ich leider auch nur fortwährend mit den Augen rollen: es wimmelt nur so von vorhersehbaren Stereotypen, die sich mehr als einmal unrealistisch und unlogisch benehmen.

Für mich ist das Buch einfach nur grottenschlecht und wegen all der Kritikpunkte konnte für mich keine wirkliche Spannung aufkommen. Wenn ich das Buch nicht innerhalb einer Leserunde gelesen hätte, hätte ich es nach der Hälfte abgebrochen, so habe ich mich bis zum bitteren Ende durch gequält.

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Wird Del heil zusrückkehren?

Professor Del Hawthorne wurde von einem Mann – den sie nicht gleich erkannt hatte - bei ihrer Arbeit unterbrochen. Doch als sie bemerkte, dass da ein Freund ihres Vaters vor ihr stand, der längst als tot galt – hatte sie den Alarmknopf schon gedrückt. Sie erfuhr noch, wer er war, schnappte noch die eine oder andere Bemerkung auf, und fand noch ein Notizbuch das er hatte fallen lassen. Doch den Code in dem Buch konnte sie nicht entschlüsseln. Das Alarmierendste, was Schröder gesagt hatte war die Behauptung, dass ihr Vater noch lebe. Im Krankenhaus konnte er ihr noch sagen, sie solle am Nahanni River suchen und sie solle ihrem Herzen folgen.
Die Angelegenheit ließ Del keine Ruhe und so erklärte sich ihr Ex-Freund bereit, die nötigen Materialien an für eine Expedition zusammen zu tragen. Letztendlich waren sie acht Personen, u.a. auch ihr Protegé aus der Uni Peter Cavanaugh und aus der Firma ihres Vaters Jake Kerrigan. Was ihnen auf dieser Reise alles zustieß bis sie endlich am Ziel angekommen waren, liest man alles in diesem Buch. Auch wer der/die VerräterIn war, die Person, die u.a. das Kanu hat davon schwimmen lassen. Auch liest man, welchem Grauen sie dort begegneten und dass das Labor dort mit Menschenmaterial arbeitete.
Wird Del dort wieder heil herauskommen? Und was wird aus ihrer Begleitung? Auch das erfährt man in diesem Buch.
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Nachdem die Bombe am Anfang geplatzt war – die Mitteilung an Del, dass ihr Totgeglaubter und auch bereits für tot erklärter Vater noch lebe – ließ die Spannung merklich nach. Es zog sich etwas hin, bis die verräterische Person zum ersten Mal zuschlug. Dann wurde es etwas spannender, aber bis dann hatte ich bestimmt schon ca. 130 Seiten gelesen. Trotzdem bin ich froh, dass ich weitergelesen habe. Die Spannung die dann kam, als sie am Ziel angelangt waren, hebt die vorherige Mittelmäßigkeit zwar nicht komplett auf, aber das komplette Buch dann doch noch auf vier Sterne. Also beim Lesen nicht so früh aufgeben.

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(Aktualisiert: 14 Februar 2015)
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Abstruse, größtenteils langweilige Story, passt am ehesten in das Genre: Schundroman

Inhalt:

Del Hawthorne ist Anthropologieprofessorin an der Universität in Vancouver, Kanada.

Eines Tages taucht ein Freund ihres Vaters bei ihr auf, der behauptet, ihr Vater, der vor sieben Jahren verschollen war und für tot erklärt wurde, sei noch am Leben.

Er gibt ihr ein paar unausgegorene Hinweise und fordert sie auf, ihren Vater zu retten.

Mit einer zusammengewürfelten Mannschaft aus Leuten die sie kaum, oder gar nicht kennt, macht sich Del schnurstracks auf, den Nahanniriver zu befahren um ihren Vater zu finden.

Meine Meinung:


Das Buch kann von Anfang an nicht überzeugen. Es sind Leute im Team, die dort überhaupt nichts zu suchen haben (und es wird auch nicht wirklich klar, warum sie dabei sind).

Ein Klischee jagt das nächste, was die Geschichte in großen Teilen ziemlich vorhersehbar macht.

Möglicherweise ist das der Autorin auch irgendwann aufgefallen, denn sie wartet plötzlich mit völlig abstruser Technologie auf (immerhin kam das als Überraschung).

Im dritten Teil des Buches dann zeigt die Autorin was wirklich in ihr steckt: so viele Erektionen, Vergewaltigungen aber auch leidenschaftliche Liebesschwüre habe ich, glaube ich, noch nie in einem anderen Buch gelesen.

Ich vermute, dass die Autorin mit diesen Szenen irgendwelche sexuellen Phantasien auslebt, denn sie bringen das Buch nicht voran, und tragen eigentlich nicht wirklich etwas Entscheidendes zu der Geschichte bei.

Es wird kurzzeitig mal spannend, aber der Spannungsbogen wird nicht lange aufrecht erhalten, und den Rest des Buches habe ich eher überflogen.

Die Erklärungen, warum wer was macht sind nur zu einem kleinen Teil nachzuvollziehen, nämlich dann, wenn es um Macht und Geld geht.

Wir erfahren auch nicht, wer denn nun überhaupt für alles verantwortlich ist, was beinah nach einer drohenden Fortsetzung aussieht -- die ich definitiv nicht lesen würde.

Der Klappentext hörte sich spannend an, aber die Ausführung ist mangelhaft. Allein der Fluss, die Legenden, und die Traditionen der Ureinwohner Kanadas hätten Stoff für eine tolle Geschichte geben sollen, aber es wird nur ein bisschen an der Oberfläche gekratzt, obwohl die Autorin recht gut recherchiert zu haben scheint.

Eine tolle Idee verpufft in Klischees und Gewalt. Ohne die Leserunde, in der wir gemeinsam gelitten haben, hätte ich das Buch schon nach einigen Seiten nicht weiter gelesen.


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