Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel

 
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Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783764505936

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wenn ich an Bailevar denke, denke ich an Krabben.

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Handlungsort

Kontinent
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Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

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Mein Herz ist eine Insel

Inhaltsangabe:
Mit 32 Jahren steht Isla von heute auf morgen vor dem Nichts. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Da sie bei ihm wohnte und auch arbeitete, hat sie somit auch keine Wohnung und keinen Job mehr. Daher sieht sie sich gezwungen, nach Hause zurückzukehren. Vor 10 Jahren hat sie die Insel verlassen, weil sie sich dort eingeengt fühlte. Dort angekommen überfällt sie auch sofort das gewohnt ungute Gefühl, denn auch ihre Familie ist über ihre Rückkehr nicht gerade begeistert.

Meine Meinung:
Anhand des schönen, luftigen Sommercovers hatte ich eigentlich an eine eher leichte Lektüre gedacht. Doch die Grundstimmung ist eher düster. Auch mit Isla konnte ich mich gar nicht anfreunden. Ich fand sie sehr unsympathisch, was sich auch leider bis zum Schluß nicht gelegt hat. Mich nervte ihr ständiges schimpfen auf die Insel, sie kann einfach nicht akzeptieren, dass es auch Leute gibt, die schon ewig dort wohnen und niemals weggehen würden. Auch mir ging es so, ich habe mich anhand der Beschreibungen ebenfalls sofort in Bailevar verliebt.
Isla ist zudem fast immer schlecht gelaunt, egoistisch und hat sich oft verhalten, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.
Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe. Das düstere hat mich jetzt gar nicht mal so gestört, gibt es doch die 88 jährige Shona, die den Sonnenschein in die Geschichte brachte.
Shona würde ich sofort als Großmutter haben wollen, sie ist natürlich sehr lebenserfahren, aber trotz ihres hohen Alters allem gegenüber aufgeschlossen und denkt auch sehr modern.
Zudem gibt es als Nebengeschichte ein Familiengeheimnis, was mir sehr gefallen hat und auch noch etwas Spannung reinbrachte.

Ich habe die Geschichte gerne gelesen, kann sie weiterempfehlen und möchte zum Schluß das wunderschöne Cover lobend erwähnen. Ich habe es vor mir auf dem Schreibtisch stehen, schaue es ständig an und träume mich in den Urlaub, den ich gerne auf Bailevar verbringen würde.

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Leider habe ich etwas anderes erwartet...

Laut Beschreibung soll es sich bei dem Buch „Mein Herz ist eine Insel“ um eine witzigen Wohlfühl-Roman handeln – davon bin ich ausgegangen. Doch leider war dem nicht so, denn die Story selbst ist recht düster und richtige Wohlfühl-Atmosphäre hat sich bei mir nicht eingestellt, was mich sehr enttäuscht hat.

Die Story dreht sich um Isla Grant, die mit ihrem Leben gerade alles andere als gut klarkommt. Deshalb zieht sie zu ihrer Familie zurück auf eine kleine Insel an der Westküste Schottlands. Hier ist sie aufgewachsen, doch der Kontakt zu früheren Freunden und ihrer Familie ist eher mau bis gar nicht mehr vorhanden. Lange möchte sie nicht bleiben und genau jetzt trifft sie auch noch auf ihre Jugendliebe Finn, der ihr Gefühlsleben ganz schön durcheinanderwirbelt. Auch die alte Shona tritt in ihr Leben und erzählt Isla Geschichten, über die Legende von der verschwundenen Insel. Doch bald findet Isla heraus, dass mehr dahintersteckt und ein tragisches Geheimnis dahinter steckt…

Der Schreibstil ist ok und ich bin damit sehr gut klargekommen. Er flüssig und leicht zu lesen. Dadurch bin ich auch sehr schnell durch das Buch gekommen – auch wenn ich jetzt von der Story nicht allzu angetan war und eigentlich etwas komplett anderes wegen dem Klappentext erwartet hatte.

Die Hauptfigur Isla war mir auch nicht wirklich sympathisch, was schon einmal problematisch ist, denn ich mag es, mit der Figur mitzuleiden und mitzufiebern. Doch das war leider hier nicht gegeben, denn ihre Art ist gar nicht meins. Ich würde mich zum Beispiel total freuen, wenn ich auf der Insel wohnen würde – doch sie hat immer etwas auszusetzen…Shona dagegen war mir direkt sympathisch, was einiges wieder wettgemacht hat.

Auch wenn ich etwas Anderes erwartet habe, war die Story trotzdem ok und durch die Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden, war auch eine Spannung vorhanden. Somit reicht es gerade für 4 Punkte, denn ich hatte ein paar nette Lesestunden damit.

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