Carrie Hope Fletcher: Eine Liebe ohne Winter

Carrie Hope Fletcher: Eine Liebe ohne Winter

 
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Carrie Hope Fletcher: Eine Liebe ohne Winter
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
On the Other Side
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783453359604

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Unaufhörlich flackerndes Licht über ihren geschlossenen Augenlidern, rhythmisches Surren und Rattern eines Zuges auf seinen Schienen rauschte in ihren Ohren.

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Handlungsort

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Wie schön der Winter ist, merkt man erst, wenn der Sommer ewig ist. Selten haben zwei Liebende so wunderbar zueinandergepasst wie Evie Snow und Vincent Winters. Doch Evies konservative Familie treibt die junge Künstlerin und den Straßenmusiker auseinander, kurz nachdem sie sich gefunden haben. Ein Leben verstreicht, in dem immer etwas fehlt, das Herz nie am rechten Fleck sitzt. Doch was, wenn es noch eine letzte Chance für ein Wiedersehen gibt? Alles, was Evie tun muss, ist, an das Unmögliche zu glauben. Wird sie sich auf die Reise in ihre Vergangenheit wagen?

Benutzerkommentare

3 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.8
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.3  (3)
Charaktere 
 
4.3  (3)
Sprache & Stil 
 
3.7  (3)
Bewertung (je höher desto besser)
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Charaktere
Sprache & Stil
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Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Enthält eine übersinnliche Komponente!

Die 82 jährige Evie Snow kehrt nach ihrem Tod zurück in das Haus, in dem sie als 27 jährige gewohnt hat. In Apartment 72 hat sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht. Ihre Mutter hatte ihr genau ein Jahr Zeit gegeben um als Karikaturistin erfolgreich zu werden. Wenn sie dies nicht schafft, wird sie von ihren Eltern verheiratet. Evie zieht zu Hause aus und verliebt sich Hals über Kopf in den Musiker Vincent Winters…eine glückliche Zeit, die Evie auch noch nach ihrem Tod in Erinnerung bleibt. Nun kehrt Evie also zurück, um Vincent ein letztes Mal zu treffen, denn ihre Beziehung wurde von ihren Eltern vereitelt.

Eines vorneweg : Auf diese Geschichte muss man sich einlassen und auch mal ein Auge zudrücken, wenn es um die übersinnlichen Aspekte geht. Denn Evie befindet sich im "Wartezimmer des Lebens nach dem Tod" und gerade diese Szenen sind etwas skurril. Ich empfand gerade die Gespräche , die Evie mit dem ehemaligen Portier Liefde führt, sehr gelungen und atmosphärisch passend. Evie geht zum Beispiel durch eine Wand um in die Vergangenheit zu gelangen, verwandelt sich in eine Taube um ein letztes Mal mit ihrem Sohn August zu sprechen und beamt sich durch ihre Vergangenheit. Immer wieder sind Kapitel eingeschoben, in denen man als Leser in der Vergangenheit von Evie steckt, und diese Kapitel sind ganz normal geschrieben ohne übersinnliche Aspekte. Sehr romantisch die Beziehung zu Vincent, sehr kämpferisch Evie, die sich gegen ihre herrische Mutter versucht durchzusetzen und ihre Ziele zu verwirklichen. Sehr traurig und berührend, als die junge Liebe auseinander getrieben wird.
Den Schreibstil empfand ich als angenehm. Etwas hochtrabend in der Ausdrucksweise ("…sie eilte zu seiner Rettung"…Seite 48). Spekulieren kann man darüber, ob diese Ausdrucksweise der damaligen Zeit angepasst oder der Stil der Autorin geschuldet ist. Wobei ich nicht ganz herausgefunden habe, in welcher Epoche, die Rückblenden sich abspielen. Rechnerisch müsste dies so um 1930 gewesen sein. Allerdings scheinen mir die Ansichten und Dünkel der Familie Snow eher im Bereich vor 1900 angesiedelt zu sein.
Sehr amüsant ist die kleine Spielerei mit den Vornamen. So beginnt jeder Name der Familie Snow mit dem Buchstaben E, die der Familie Winters mit V und der Familie von Jim mit J.
Sehr mochte ich, wie man oft in einer Szene, die Gedanken beider beteiligten Protagonisten erfuhr. Dies gab meiner Meinung nach, den Figuren Tiefe und etwas Lebendiges.
Eine romantische Geschichte, mit einem Hauch Selbstverwirklichung der Frau und einer übersinnliches Komponente!

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Ein modernes Märchen

Inhalt:
Evie Snow wächst behütet in guten Verhältnissen auf. Ihre Mutter ist dafür, dass sie den Sohn eines Geschäftspartners heiratet - ihr Leben könnte so einfach sein. Doch Evie geht ihren eignen Weg. Sie sucht sich Arbeit, obwohl sie nicht arbeiten müsste, sie verliebt sich in den Straßenmusiker Vincent Winters. Leider passt das Leben, das sie so genießt, nicht zu der „koordinierten und tadellosen“ Art ihrer Familie.

Meine Meinung:
Es ist mir schwergefallen, in die Geschichte hineinzufinden. Alles Übersinnliche ist so gar nicht mein Ding. Das Buch beginnt damit, dass Evie stirbt und im „Wartezimmer des Lebens nach dem Tod“ die Chance erhält, sich in ihr Leben „zurückzubeamen“. Da war ich kurz davor, das Buch aus der Hand zu legen. Meiner Meinung nach müsste die übersinnliche Richtung des Buches im Klappentext deutlicher werden. Ich habe mich aber dann darauf eingelassen und es nicht bereut. Die Rückblicke auf Evies Leben und ihre Ausflüge als „Geist“ waren sehr unterhaltsam und amüsant. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, humorvoll und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, allen voran Evie und Vincent. Man merkt ihnen ihre Liebe an, liebt und leidet mit ihnen. Aber auch die anderen Protagonisten sind liebenswert - oder eben auch nicht. So eine Mutter wie Eleanor wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Der „Hausmeister“ Liefde spielt auch eine wichtige Rolle und ist sehr sympathisch und humorvoll gezeichnet.
Die Geschichte ist fern jeder Realität, trotzdem lohnt sich das Lesen.

Fazit:
Ein unterhaltsamer, angenehm zu lesender Roman. Für Fans des Übernatürlichen sicherlich ein Genuss.

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Charaktere 
 
4.0
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Hat nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt

Meinung

Betrachtet man den Titel, das Cover und den Klappentext, denkt man "Eine Liebe ohne Winter" sei eine klassisches Liebesgeschichte über den Verlust eben jener großen Liebe.
Zu Beginn des Romans lernen wir Evie kennen, allerdings ist sie bereits im hohen Alter verstorben und befindet sich gerade in einer Zwischenwelt: erst wenn sie ihre Seele durch das Lüften von Geheimnissen erleichtert, kann sie in ihren Himmel gelangen. Daran habe ich mich auf gar keinen Fall gestört, ich habe nichts gegen fantastische Geschichten oder auch so kleine fantastische Elemente. Ich denke, dass es aber generell von Vorteil wäre, das bei der Inhaltsangabe etwas ersichtlicher zu machen.
Im weiteren Verlauf des Buches tauchen drei weitere fantastische Elemente auf, die mir einfach too much waren. Das Buch bekommt dadurch etwas märchenhaftes. Und entweder habe ich die symbolische Bedeutung nicht verstanden oder es gibt einfach keine, aber in beiden Fällen hat mir die plötzliche Magie in der Geschichte einfach nicht gefallen. Es hat mich irritiert und irgendwie nicht hineingepasst.

Die Charaktere Evie, Jim und Vincent mochte ich, allerdings muss man schon sagen, dass Jim, eigentlich ein Nebencharakter, der heimliche Held dieser Geschichte ist. Er tat mir schon ein wenig leid.
Evie fand ich nett und locker. Wie auch schon in anderen Rezensionen zu lesen, fällt es mir schwer, einzuordnen zu welcher Zeit Evie gelebt hat. Ihre Familie ist sehr traditionell und konservativ, wollen eine Ehe arrangieren und sehen in einer Frau nur eine "Gebärmaschine", die auch noch den Haushalt zu führen hat, was recht antiquitiert ist. Einige Charaktere gehen mit ihrer Homo- oder Bisexualität recht offen um, andere haben damit ein großes Problem, was auch eher in die heutige Zeit passt. Auch wie Evie zur Arbeit geht, Coffee-Shops in der Mittagspause besucht und ihre eigene kleine Wohnung hat, wirkt alles sehr modern. Aus diesen Aspekten ergibt sich einfach die Schwierigkeit mit dem Zeitraum, großartig dramatisch ist das aber nicht.
Von der Liebesgeschichte bin ich leider auch nicht über die Maßen angetan gewesen. Zunächst war es wirklich süß, wie schnell und heftig sich Evie und Vincent verliebt haben, aber insgesamt war es mir einfach zu kurz und schwach dargestellt, als dass ich diese lebenslang währende Liebe abgekauft hätte. Zu schnell haben sich Evies Gefühle für Vincent von dem Stress, den das Ultimatum ihrer Mutter hervorgerufen hat, beeinflussen lassen, sodass die beiden häufig gestritten haben, statt romantische Zeit zu verbringen.

Fazit

Es lässt sich gut und niedlich lesen. Die verschiedenen Zeitebenen gefielen mir ebenfalls. Weil mich aber die Liebesgeschichte nicht in Gänze überzeugt hat und mir manche Aspekte nicht tief genug erläutert wurden (Zeit zu der die Geschichte spielt; Evies Leben bei ihrer Mutter, die sie als Gefängniswärterin bezeichnet, aber dennoch auch liebt, da hätte man mehr draus machen können; Wie gestaltete sich Evies & Jims Leben?), gibt es dafür einen Stern Abzug.
Ebenso ziehe ich einen Stern aufgrund der übersinnlichen/magischen/märchenhaften (wie immer man es nennen mag) Elemente ab. Sie haben mich leider irritiert. Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn man darauf durch entsprechende Hinweise im Klappentext besser vorbereitet wird. Weil ich jedoch auch denke, dass die Geschichte auch ohne diese magischen Aspekte funktionieren würde, erschließt sich mir ihre Notwendigkeit einfach nicht, sodass ich sie eher als störend empfinde, denn als "macht die Geschichte besonders".

Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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