Charlotte Lucas: Dein perfektes Jahr

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Charlotte Lucas: Dein perfektes Jahr
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783431039610

Informationen zum Buch

Seiten
576

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Jonathan N. Grief war nicht zufrieden.

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Handlungsort

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Ein hinreißend schöner Roman über einen Mann, eine Frau und die wirklich wichtigen Fragen im Leben.

Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen.
Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen.
Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst ...

Charlotte Lucas ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Wiebke Lorenz. Ihr neuer Roman Dein perfektes Jahr wird Fans von klugen Liebesromanen verzaubern.

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Perfekte Unterhaltung

Hannah ist eine sympathische und vor allen Dingen optimistisch ins Leben blickende junge Frau. Sie hat die Idee für die „Rasselbande“, ein außergewöhnliches Kinderbetreuungsangebot, gehabt und es gemeinsam mit ihrer Freundin umgesetzt. Nun hofft sie auf eine lebenslange gemeinsame Zeit mit ihrem Freund Simon. Doch es kommt anders, denn Simon macht ihr nicht den erhofften Heiratsantrag, sondern beendet die Beziehung wegen einer unheilbaren Erkrankung. Hannah ist am Boden zerstört, doch sie gibt nicht auf. Mit einem Kalender für ein ganzes Jahr will sie ihren Freund wieder motivieren nach vorne zu blicken, sich der Krankheit zu stellen und dem Leben jeden Tag etwas Positives abzugewinnen.

Jonathan N. Grief ist der Inhaber eines renommierten Verlages für gehobene Literatur. Zu tun hat er nicht viel, denn um die Geschäfte kümmert sich sein Geschäftsführer. Jonathan verbringt seine Zeit mit regelmäßig wiederkehrenden Aktivitäten, gesundem Essen und Feststellungen über die Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen. Ihn dürfte man eher als langweiligen, vielleicht sogar pessimistisch eingestellten Charakter empfinden. Doch dann findet Jonathan an seinem Fahrrad einen Kalender mit Aktivitäten für ein ganzes Jahr. Zunächst sucht er noch nach dem Besitzer des Kalenders, doch mehr und mehr findet er Gefallen daran, genau das zu tun, was der Kalender ihm vorschlägt und so verändert sich sein Alltag.

Die Idee eine Geschichte mit zwei sehr unterschiedlichen Charakteren zu starten, die sich dann im Verlauf der Handlung begegnen, ist sicher nicht neu, aber sie wird hier auf eine so harmonische und interessante Weise umgesetzt, dass man einfach begeistert sein muss. So sind die Kapitel mal aus der Sicht von Hannah und mal aus der Sicht von Jonathan geschildert und allesamt sehr abwechslungsreich. Wo Hannah etwas von ihrem Optimismus zu verlieren scheint, gewinnt Jonathan ihn hinzu.

„Dein perfektes Jahr“ ist ein Blick auf viele Facetten des Lebens, auf Trauer und Glück, auf Job und Arbeitslosigkeit, auf Krankheiten, Armut und Reichtum und auf Menschen, die veränderbar sind und sich auch stetig verändern, wenn sie es denn zulassen. Ein Buch für die perfekte Unterhaltung an jedem Tag des Jahres.

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Sehr gute Unterhaltung

Ein Buch zum lachen und weinen, welches durchaus auch Anstöße für das eigene Leben bietet.

Hannah ist durch und durch Optimistin. Nichts schlimmes scheint ihr bisher in ihrem Leben passiert zu sein und so glaubt sie denn auch fest daran, dass das Universum schon alles richten wird.
Umso mehr bemüht sie sich, ihrem Freund Simon etwas von dieser positiven Lebenseinstellung zu vermitteln. Denn das Leben war in letzter Zeit nicht besonders gut zu Simon.
In einer besonders schweren Situation erhält er von Hannah einen Kalender mit Einträgen für "ein perfektes Jahr".

Jonathan kommt zufällig in den Besitz des Kalenders. Gerade Jonathan, bisher immer sehr korrekt und rational, für den das Wort Spaß und Muße ein Fremdwort zu sein scheint, wird von dem Kalender an völlig neue Sichtweisen herangeführt.  Umso überraschter ist er selbst, als er sich auf einmal dabei ertappt, wie er die im Kalender getätigten Einträge in die Tat umsetzt und sein Leben auf einmal ganz anders und bunter wird.

Die Geschichte ist mal aus der Sicht von Hannah, mal aus der Sicht von Jonathan erzählt. Auf der einen Seite lernen wir Hannah, Simon und Lisa kennen und erfahren etwas über die näheren Umstände, wieso Simon sich von dem Kalender getrennt hat. Dieser Erzählstrang war teilweise sehr traurig und ich konnte Simon irgendwie gut verstehen. Manchmal war mir in diesen Sequenzen Hannah`s Optimismus auch ein bißchen zu viel, zu rosarot und zu einfach.

Andererseits fand ich auf der anderen Seite die Veränderungen, die der Kalender bei Jonathan bewirkt, nicht nur lustig und liebenswert, sondern habe auch Gefallen daran gefunden, das ein oder andere doch mal in einer Übung für mich selbst umzusetzen. Viele der Weisheiten kennt man selbst aus Zeitschriften oder Büchern.

An und für sich waren die Charaktere alle recht überzeugend dargestellt und mir hat der Schreibstil des Buches sehr gefallen.

Die Aufmachung fand ich mit den starken Farben ebenfalls recht gelungen. Im Buchhandel wäre es mir sicherlich schon aufgrund der lila Farbe aufgefallen!

Ebenfalls gut fand ich die Umsetzung der verschiedenen zeitlichen Ebenen. Dass man bei Hannah und Simon die "Vorgeschichte" kennengelernt hat, aber zeitgleich dazu in den Abschnitten mit Jonathan etwas später gestartet ist und sich somit die beiden Erzählstränge immer mehr aneinander angenähert haben.

Die ein oder andere Überraschung war im Roman ebenfalls enthalten, so dass ich dieses Werk als rundum gelungen weiterempfehlen kann. Auch das Ende war in meinen Augen sehr stimmig.  Einzig die Rechtschreibfehler zwischendurch haben mich manchmal ein kleines bißchen gestört.

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(Aktualisiert: 20 September 2016)
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Jonathan hat von seinem dementen Vater einen erfolgreichen Buchverlag übernommen. Die Leitung überlässt er aber lieber kompetenten Mitarbeitern. Er selbst verbringt seine Zeit meistens damit, altkluge Leserbriefe an Zeitungen zu verfassen, in denen er die falsche Interpunktion in den Artikeln bekrittelt oder bei Behörden Verbesserungsvorschläge für deren ineffizientes Arbeiten zu machen. Sein Leben ist durchstrukturiert, langweilige und einsam, denn Jonathan ist einfach zu kühl und reserviert und ein fürchterlicher Besserwisser, um seine Mitmenschen für sich einzunehmen. Eines Tages findet er an seinem Fahrrad eine Tüte mit einem Filofax. In Tagebuchform werden hier Anleitungen und kluge Sprüche für ein perfektes Jahr gegeben. Und langsam und unmerklich nimmt das Schicksal seinen Lauf, als er anfängt, diese Sinnsprüche und Anweisungen zu überdenken und zu befolgen. Währenddessen kämpft Hannah mit einigen erschütternden Dingen in ihrem Leben. Gerade hat sie ein neues Projekt mit ihrer Freundin in Angriff genommen und versucht, ihren arbeitslosen Freund Simon zu motivieren, der nach seiner Kündigung einen Durchhänger zu haben scheint. Aber Simon ist erkrankt und um ihm ihren Optimismus näher zu bringen schreibt Hannah ihm einen Leitfaden für ein perfektes Lebensjahr. Aber es kommt anders als von ihr erhofft. Das Buch ist leicht lesbar und die Personen werden glaubwürdig und unterhaltsam mit einem Augenzwinkern geschildert. Man weiß natürlich schon bald, wo die Geschichte hinläuft. Aber die Autorin lässt sich viel Zeit für die Entwicklung der beiden Protagonisten, schreckt auch nicht vor Krankheit, Tod und Trauer zurück. Sie hat ein paar Überraschungen in den Plot eingebaut und schafft es, ein paar wichtige Wahrheiten angenehm verpackt dem Leser rüber zu bringen. Kein erhobener Zeigefinger, keine Besserwisserei. Einfach das ganz normale Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Ich wurde gut unterhalten. Hervorzuheben ist die grandiose Optik dieses kleinen Büchleins. Hochwertig und ein Schmaus für die Augen.

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Was ist wichtig im Leben?

Als Hannah von ihrem Freund Simon erfährt, dass dieser nicht mehr lange zu leben hat, möchte sie ihm ein perfektes Jahr bescheren. Sie schenkt ihm ein Filofax mit Einträgen, die ihm Lebensmut und Freude bringen soll. Aber Simon will nicht leiden und hat sein Ende anders geplant. So hängt er eine Tasche mit dem Tagebuch und Geld an den Lenker eines Fahrrads.
So kommt die Tasche zu Jonathan, der seinen täglichen Lauf auch am Neujahrsmorgen nicht ausfallen lässt. Da das Fundbüro an diesem Tag geschlossen hat, behält Jonathan seinen Fund. Das hat ungeahnte Auswirkungen auf ihn.
Wir erfahren die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Hannah und Jonathan. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und wir erleben, wie die beiden in diesem Jahr durch ein Wechselbad der Gefühle müssen. Aber auch beim Lesen des Buches erleben wir dieses Wechselbad, es ist zum Heulen traurig und es ist manchmal witzig.
Hannah ist ein sehr positiv eingestellter Mensch. Kleine Nackenschläge sind für sie nur der Antrieb nach Besserem. Mit ihrer Freundin Lisa hat sie gerade erst die „Rasselbande“ gegründet, in der Kinder beaufsichtigt werden und viel Spaß haben sollen. Allerdings ging mir ihr naiver Optimismus anfangs auch manchmal auf die Nerven. Diesen Optimismus legt sie auch nicht ab, als sie von Simons Krankheit erfährt. Doch im Laufe der Geschichte muss auch sie erkennen, dass das Leben auch negative Seiten hat.
Jonathan lebt ein privilegiertes, aber einsames Leben, welches auch sehr eingefahren ist. Er macht seine Sache schon immer so und würde sie wahrscheinlich auch immer weiter so machen, wenn ihm nicht dieses Filofax in die Finger gefallen wäre. Mir kam er vor wie ein alter Mann und auch mit seiner besserwisserischen Art konnte ich nicht viel anfangen.
Aber das Schicksal hat bei beiden das Leben durcheinander gewirbelt und so gibt es eine Entwicklung, mit der sie selbst wohl nicht gerechnet haben. Da ist es schön, dass Hannah nicht nur von ihren Eltern unterstütz wird, sondern dass Lisa eine wirklich gute Freundin ist. Aber auch Jonathan findet Menschen, die es gut mit ihm meinen und ihm die Meinung sagen und er entdeckt, dass er die Vergangenheit auch mal hinterfragen muss.
Und Simon? Ich kann sein Handeln verstehen und doch mochte ich ihn nicht besonders, denn mir war er zu ichbezogen.
Wohin die Geschichte führen wird, war schon vorauszusehen, aber das Ende ist dann so, dass es glaubhaft und nicht kitschig ist. Auch war mir der Zufall zu oft im Spiel. Dennoch hat es Spaß gemacht, diese berührende Geschichte zu lesen.

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