Christopher Lück: Emma, der Kaktus und ich

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Christopher Lück: Emma, der Kaktus und ich
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442484997

Informationen zum Buch

Seiten
192

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Folgendermaßen KÖNNTE meine Geschichte beginnen, Zitat: "Der Botanische Garten in Berlin ist wunderschön und weltbekannt.

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Gerd Gerthner, Langzeitstudent und liebenswürdiger Traumtänzer mit Schriftsteller-Ambitionen, hatte noch nie Glück bei Frauen. Bis der Zufall ihm zu Hilfe kommt: Als Gerd im Botanischen Garten therapeutische Unterstützung für seinen vertrockneten Kaktus „Nopsi“ sucht, trifft er auf die eigenwillige Gärtnerin Emma. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bis Emma schwanger wird – und kompliziert. Nach einem blöden Missverständnis schmeißt sie Gerd samt Kaktus aus der gemeinsamen Wohnung. Er sieht nur einen Ausweg: sich an einer Palme im Botanischen Garten, dem Ort ihres Kennenlernens, erhängen – und in letzter Sekunde von Emma gerettet werden. Nur dumm, dass der Plan nicht aufgeht ...

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Emma, der Kaktus und ich

Gerd Gerthner ist die Hauptperson in „Emma, der Kaktus und ich“. Mit ihm hat der Autor Christopher Lück einen Charakter geschaffen, der nichts auf die Reihe bekommt und eigentlich nur im eigenen Selbstmitleid versinkt. Er hat sein Leben nicht im Griff und sucht nach der Frau seines Lebens. Als er diese scheinbar gefunden hat, scheitert er in seinem Leben erneut und steht nun kurz davor Selbstmord zu begehen. Das sind der Beginn dieses Romans und auch „fast“ sein Ende. Dazwischen stehen einige Seiten und Anekdoten über diesen verrückten Gerd und seine Versuche mit dem Leben klar zu kommen.

Mich konnte dieser Roman nicht wirklich fesseln. Er ist für mich einfach zu abgedreht und unrealistisch. Das Handeln Gerd Gerthners ist fast nie nachvollziehbar und kann so auch nicht unterhaltsam sein. Die Geschichte ist zu schräg um noch komisch zu wirken.

Den Kaktus könnte man hier vielleicht als symbolisch bezeichnen. Er ist irgendwie ein wenig Gerd, kommt allerdings besser im Leben klar als sein Besitzer.

Cover und Klappentext sind nicht gerade passend für die Geschichte gewählt. Unter einer turbulenten Beziehungskomödie würde ich mir etwas völlig anderes vorstellen als dieses andauernde Gejammer eines Mannes. Und die Beziehung zwischen Emma und Gerd bildet zwar den Rahmen dieses Romans, in seiner Mitte aber geht es um viele andere Dinge in Gerds Leben, vor allem um seine Erfahrungen mit Frauen und das erste Mal.

Dieses Buch ist wohl etwas für Menschen mit schrägem Humor.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Leider nicht mein Geschmack

Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich mich auf eine unterhaltsame und durchaus auch ironische Beziehungskomödie eingestellt. Doch darum geht es nur zu Beginn und am Ende des Buches. Dazwischen mutiert Gerd nach seinem Rauswurf zu einem jämmerlichen Häufchen Elend voller Selbstmitleid und schildert den Lesern die verschiedenen Männer-Stadien nach dem Verlassenwerden, was hauptsächlich auf jammern und viel Alkohol hinausläuft. Gerds Freund Stefan formuliert es treffend „Gerd, du bist unfassbar nervig“.

Rückblickend erzählt Gerd von peinlichen Erlebnissen in der Vergangenheit und wie er versucht hat bei den Frauen zu landen. Nebenbei geht unser Dauerstudent ab und zu zur Uni, wenn er Lust hat, aber eigentlich hat er zu gar nichts richtig Lust oder Antrieb. Auch seinen großen Traum, die Schriftstellerei, verfolgt er mit wenig Engagement. Irgendwie bekommt er gar nichts auf die Reihe und taumelt von einer skurrilen Peinlichkeit zur nächsten.

Stellenweise ist dies tatsächlich lustig. Doch oft wird das Geschehen so überspitzt und geschmacklos dargestellt, dass keine Lesefreude bei mir aufkommen wollte. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe.

Die Abschnitte mit Emma, oder wenn Gerd bei seiner Oma Bimbam zu Besuch war, habe ich gerne gelesen. Hier zeigt sich Gerd wirklich als liebenswerter Loser, wie im Klappentext angepriesen.

Ich lese gerne lustige und unterhaltsame Geschichten und es stört mich auch nicht, wenn der Inhalt sich anders entwickelt, als erwartet. Aber Humor ist bekanntlich Geschmackssache und meinen Geschmack hat der Autor leider nicht getroffen.

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