Susanne Schomann: Der Holundergarten

Susanne Schomann: Der Holundergarten

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Susanne Schomann: Der Holundergarten
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783956491115

Informationen zum Buch

Seiten
304

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Manche Tage werden von den stärksten Gefühlen geprägt, die ein Mensch überhaupt empfinden kann.

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Handlungsort

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Niemals hätte Luisa damit gerechnet, dass Rafael Brix noch einmal in sein Heimatdorf in der Lüneburger Heide kommen würde. Zu schrecklich sind die Vorwürfe, die bis heute auf ihm lasten. Doch ein Todesfall hat ihn zurück nach Lunau geführt, zurück in Luisas Leben. Noch immer umgibt ihn eine dunkle, rebellische Aura. Und genau das lässt Luisas Herz wie damals schneller schlagen. Dabei weiß sie genau, dass sie ihn nicht begehren darf. Denn Rafael will ihr alles nehmen: ihr geliebtes Zuhause und ihre Arbeit. Luisa fühlt sich hin- und hergerissen zwischen Verzweiflung, Wut … und einer noch immer brennenden Leidenschaft.

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Zurück in Lunau

Zurück in Lunau, in der Lüneburger Heide. Nachdem sich in "Wilder Wacholder" Isabell und Kjell gefunden hatten, geht es nun um ein neues Paar. Luisa ist in Lunau aufgewachsen und seit ihrer Jugend in Rafael Brix verliebt. Doch dieser hat sie nie wirklich wahrgenommen, sie war immer nur die kleine Schwester. Außerdem hat Rafael Lunau vor Jahren verlassen und geschworen, nie zurückzukehren, denn ihm sind hier schlimme Dinge zugestoßen, die ihn bis heute quälen und verfolgen. Durch den Tod seiner Schwester muss er sich nun jedoch um das Erbe kümmern. Er will am liebsten alles sofort verkaufen und einen endgültigen Schlussstrich ziehen. Für Luisa, die in der Gärtnerei seiner Schwester angestellt war, würde dies das berufliche Aus bedeuten und so versucht sie, ihn zu überzeugen, Lunau noch eine Chance zu geben. Doch wird Lunau ihn willkommen heißen oder stehen die alten Geschichten immer noch zwischen ihm und den Dorfbewohnern?

Man kann diesen zweiten Teil der Lunau-Trilogie ohne Probleme lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Kjell und Isabell aus dem ersten Band sind hier nur Nebenfiguren. Schöner ist es aber meiner Meinung nach doch, wenn man die Geschichten in der richtigen Reihenfolge liest und so die Entwicklung der Figuren besser mitbekommt.

Mir persönlich hat dieser zweite Teil nicht ganz so gut gefallen. Zum einen bin ich sowieso nicht unbedingt die große Liebesroman-Leserin, aber die Bücher von Susanne Schomann gefallen mir normalerweise sehr, da es hier nicht nur um eine Liebesgeschichte geht, sondern auch immer ein gehöriger Anteil an Spannung dabei ist. Diese kam mir hier etwas zur kurz beziehungsweise löste sich am Ende alles zu einfach in Wohlgefallen auf. Da war für mich manches nicht ganz so schlüssig und logisch. Auch gefiel mir an der Beziehung zwischen Rafael und Luisa so manches nicht so gut, ich fand zum Beispiel die Art, wie er sich finanziell um sie kümmert, völlig übertrieben.

Insgesamt wieder eine schöne Lektüre für Freunde romantischer Lektüre – und auch ich bin gespannt auf den dritten Teil und Philipp, den letzten Teil des Lunauer Freunde-Trios, und seine Geschichte!

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Der Holundergarten

In „Der Holundergarten“ entführt uns die Autorin Susanne Schomann erneut in die Lüneburger Heide, und zwar in den kleinen Ort Lunau. Nach dem Tod von Julia kehrt deren Bruder Rafael Brix in das Dorf Ort zurück um den Nachlass zu regeln. Dieser Schritt ist für Rafael nicht leicht, denn er muss sich in seinem alten Heimatort den Dämonen der Vergangenheit stellen. Einst wurde ihm vorgeworfen eine junge Frau des Ortes vergewaltigt zu haben und auch, wenn das lange zurückliegt und Rafael damals freigesprochen wurde, so haftet ihm diese Sache an. In einem kleinen Dorf vergisst man eben nicht.

Es gibt aber auch Menschen, die sich freuen, dass Rafael zumindest kurzzeitig wieder in Lunau weilt. Das sind z. B. sein alter Freund, der Dorfarzt Kjell Loewenthal und dessen Mutter Christa, die das Buchladen-Café im Ort betreibt. Außerdem gibt es eine heimliche Verehrerin: Luisa. Die junge Frau ist schon in Rafael verliebt seit sie denken kann und nie hat sie jemanden getroffen, der dieser Liebe das Wasser reichen könnte. Allerdings hat sie sich gegenüber Rafael nie geöffnet und so weiß dieser nichts von Luisas Gefühlen. Das Schicksal aber will es wohl, dass Rafael bei seiner Ankunft gleich auf Luisa trifft. Aber was er zu sagen hat, trifft nicht auf Gegenliebe bei Luisa. Es scheint als wolle Rafael Luisa alles nehmen, was ihr wichtig ist. Aber wird er das wirklich tun?

„Der Holundergarten“ ist eine Liebesgeschichte mit Hindernissen, die man einfach nur genießen kann. Hier gibt es trotz der problematischen Grundstimmung immer eine unterschwellige Wohlfühlstimmung. Das liegt an den Protagonisten, die fast alle eine sehr positive Lebenseinstellung haben und diese auch anderen Menschen zu vermitteln wissen. So können gemeinsam auch große Probleme überwunden werden. Allerdings trägt natürlich auch die traumhaft beschriebene Umgebung und Landschaft zu diesen Empfindungen des Lesers bei.

Wer gerne romantische Liebesgeschichten mag, der sollte hier unbedingt zugreifen und vielleicht auch die Vorgängergeschichte “Wilder Wacholder“ lesen, in der es um Kjell Loewenthal und seine Liebe zu Isabell geht. Die Bücher sind zwar unabhängig voneinander lesbar, aber in diesem zweiten Band hier kommen Kjell als guter Freund von Rafael und Isabell als Freundin von Luisa natürlich auch wichtige Rollen zu. Und auch weitere Personen aus dem ersten Band erhalten hier interessante Auftritte und glänzen durch positive Charaktereigenschaften.

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Zweiter Band der Lunau- Serie

Wer mich kennt, der weiß, dass ich Liebesromane nicht wirklich leiden kann. Doch dann entdeckte ich die Bücher von Susanne Schomann und schon gab es jemanden, der mich auch mit Liebesgeschichten fesseln konnte.

In "Der Holundergarten" dreht sich alles um Louisa und Rafael. Einst war Luisa in den hübschen Rafael verliebt, doch der verließ das Dorf aufgrund schwerer Anfeindungen. Nun ist er zurück und Louisas Gefühle plötzlich wieder da. Doch kann aus der einstigen Schwärmerei wirklich Liebe werden?

Die Autorin hat ein unglaubliches Händchen dafür tolle Charaktere zu erfinden, da ist für jeden etwas dabei. Es gibt Personen, die man unheimlich toll findet (z.B. Ruth) oder die abscheulich sind (z.B. Jan und Barbara). Die Personen sind alle so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und ihr Handeln nachvollziehbar ist.

Ansonsten fühlte sich dieser Band für mich wie nach Hause kommen an, denn nach "Wilder Wacholder" hat man sofort den idyllischen Ort Lunau wieder vor Augen und trifft auf liebgewonnene alte Bekannte.

Wie bei Frau Schomann üblich dürfen auch dramatische Ereignisse und Enthüllungen nicht fehlen, die ich an ihren Büchern ja ganz besonders liebe. Diese Offenbarungen bestürzen, berühren und nehmen einen als Leser völlig ein.

Die eigentliche Liebesgeschichte ist bald zu schön um wahr zu sein und erfüllte mein Herz mit Wärme. Da schlägt man mit einem Seufzen den Buchdeckel zu.

Es ist nicht erforderlich den Vorgänger "Wilder Wacholder" zu lesen, da die Bücher in sich abgeschlossen sind, aber man verpasst definitiv etwas, wenn man ihn nicht liest.

Fazit: Eine gelungene Liebesgeschichte mit tollem Ende. Dieses Buch kann ich einfach nur weiterempfehlen. Überaus lesenswert!

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Wiedersehen in Lunau

Rafael Brix hat Lunau vor vielen Jahren verlassen –schwer lasten die Vorwürfe auf ihm, die auch nach all den Jahren nicht vergessen sind. Der Tod seiner Schwester jedoch macht es unumgänglich, dass er sich nach Lunau begibt. Dort trifft er auf seine alten Freunde und auf Luisa, die schon als junges Mädchen heimlich in ihn verliebt war. Obwohl er ihr die Arbeit und ihr Zuhause nehmen möchte entfacht er die Leidenschaft die seit Jahren in Luisa schlummert aufs neue.

Meine Einschätzung:

„Der Holundergarten“ ist das 2. Buch der Autorin Susanne Schomann, das im beschaulichen Heidedorf Lunau spielt. Es ist nicht zwingend notwendig „Wilder Wacholder“ vorher gelesen zu haben, aber wenn man es getan hat, gibt es hier ein Wiedersehen mit all den liebenswerten Charakteren die man im 1. Band kennengelernt hat.

Hauptpersonen in diesem Buch sind Luisa Milchert und Rafael Brix, die sich aus den Augen verloren haben weil Rafael vor Jahren Lunau den Rücken gekehrt hat. Nun ist er wieder da und Gefühle drängen an die Oberfläche von denen man glaubte, sie seien nicht mehr da.

In einem kleinen Dorf wie Lunau vergessen die Einwohner nichts und so sieht sich Rafael erneut an den Pranger gestellt – aber dank seiner wirklich guten Freunde kann er sowohl mit der Vergangenheit als auch mit den aktuellen Vorwürfen abschließen. Und nach einigen Irrungen und Wirrungen finden auch Luisa und Rafael endlich zusammen.

Die Charaktere sind, wie auch in anderen Büchern von Susanne Schomann, sehr schön ausgearbeitet und man kann ihrem Tun und Handeln sehr gut folgen. Die Personen aus „Wilder Wacholder“ spielen auch hier eine große Rolle denn Kjell und Isabell sind die besten Freunde von Rafael und Luisa, so dass der Leser durch Gespräche zwischen den Freunden auch Rückblicke in die Handlung des 1. Bandes bekommt.

Seufz, wie gerne würde ich nur ein Mal im Büchercafé von Christa sitzen und die Atmosphäre dort genießen.

Alles in allem hat mich auch dieses Buch von Susanne Schomann sehr begeistert.
Schade nur, dass jetzt wieder so viel Zeit vergeht bis der 3. Teil der Lunau-Reihe erscheinen wird.

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Geheimnisse im Hollundergarten

Susanne Schomann - "Der Holundergarten" - MTB

Lunau, 2015: Ein kleines Heidedorf in Aufruhr.
Nach Julia Brix´ Tod, ist es notwendig, das ihr Bruder Rafael entscheiden soll, wie es weitergehen soll, mit der großen Heide-Gärtnerei und dem hübschen Blumenladen, der dazu gehört. Unter Luisas Regie sind beide Geschäfte, wie ihre beliebten Blumen und Pflanzen, bestens gediehen, eine treue Stammkundschaft findet man in der gesamten Region. Luisa hat im Brix-Haus eine kleine Wohnung und liebt die Verantwortung, die Julia ihr übertragen hat, ebenso wie ihr beschauliches Heidedorf. Auf die kleine Lu kann man sich verlassen. Luisa erwartet Rafael, irgendwann wird er doch um den Nachlass kümmern wollen..15 lange Jahre ist es her, seit sie ihren nie vergessenen Jugendschwarm gesehen hat, 15 lange Jahre seit dem Skandal, der ein ganzes Dorf erschüttert hat, 15 lange Jahre in denen kein Lunauer je die Gewalttat an Luisas Schwester Barbara vergessen hat. Auch ein unschuldig gesprochener Rafael Brix ist dort nicht gern gesehen. In einer regnerischen Nacht kommt Rafael an und bittet Lu um "Asyl" und etwas zu essen. Die Freude hält nicht lange an, Rafael will das Haus und jeglichen Besitz dem Erdboden gleichmachen, er hat seine guten Gründe, keiner kennt sein Geheimnis, auch sein bester Freund Kjell und seine liebenswerte Mutter Christa nicht. Aber auch Lu hütet seit 15 Jahren ein Geheimnis, sie hat Rafael nie gesagt, das sie damals in ihn verliebt war und liebt ihn noch immer..
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Das Dorf Lunau im Wechselbad der Gefühle, es pendelt zwischen Sehnsucht, alten Erinnerungen und Anschuldigungen, geheime Anschläge lassen nicht auf sich warten.
Nur der alte Hollundergarten weiß um die Geheimnisse der Heide..
Susanne Schomann hatte mal wieder eine "leichte Feder". Liebe, Spannung und ein Lunau, das sich dieses Mal von einer ganz anderen Seite zeigt.
Gute Unterhaltung auch mit Rafael, dem 2. der "Musketiere", ich bin gespannt auf Nr 3, da haben wir die Freunde dann alle Seite an Seite! Kjell, Rafael und Philip..

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