Elisabetta Flumeri, Gabriella Giacometti: Die Zutaten der Liebe

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Elisabetta Flumeri, Gabriella Giacometti: Die Zutaten der Liebe
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783352006845

Informationen zum Buch

Seiten
272

Sonstiges

Originalsprache
italienisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Tag, für den die Maya den Weltuntergang prophezeit hatten, war schadlos vorübergegangen.

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Handlungsort

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Liebe all’arrabbiata Margherita hat eine Gabe: Sie kocht nicht nur mit allen Sinnen, sondern auch mit dem Herzen. Wer in den Genuss ihrer überraschenden Kreationen kommt, wird nicht nur satt, sondern glücklich. Doch mit ihrem eigenen Glück geht es bergab, seit sie Francesco nach Rom gefolgt ist. Als sie dann plötzlich ohne Mann, Job und Wohnung dasteht, packt sie entschlossen ihre Siebensachen und kehrt in ihre toskanische Heimat Roccafitta zurück. Aber auch hinter der malerischen Kulisse des in den Hügeln der Maremma gelegenen Örtchens bahnen sich Dramen an: Margheritas Vater Armando hat Haus und Lokal verpfändet und alles verspielt, während der skrupellose – und dabei verflixt attraktive – Geschäftsmann Nicolas Ravelli den alten Weinbauern der Gegend sämtliche Weinberge abschwatzt, um sie auf billige Massenproduktion umzustellen. Und ausgerechnet sein Angebot scheint für Margherita der einzige Ausweg aus ihrem Dilemma zu sein … Eine herrlich spritzige, sinnlich-romantische Sommerkomödie voller Aromen und toskanischem Flair, die die Sehnsucht nach Italien weckt. Mit Margheritas verführerischsten Rezepten im Anhang.

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Die Zutaten der Liebe

Margherita ist nicht gelernte Köchin, aber sie kocht aus Leidenschaft. Dieses Gen wurde ihr wohl von der verstorbenen Mutter, die einst in Margheritas Heimat ein Lokal führte, vererbt. Als Margherita erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, sie darüber hinaus Probleme mit dem Job bekommt und die Kündigung der Wohnung droht, beschließt sie kurzerhand ihr Leben zu verändern und verlässt die Stadt und damit auch ihren Ehemann Francesco. Der Weg führt sie zurück in die alte ländlich geprägte Heimat nach Rocafitta. Doch auch dort ist nicht alles eitel Sonnenschein. Der Vater hat finanzielle Sorgen und Margherita muss schnellstmöglich einen Job finden. Eigentlich kommt ihr da das Angebot ihres Jugendfreundes Matteo wie gerufen, aber im neuen Job trifft Margherita auf den kühlen Geschäftsmann Nicolas Ravelli und der ist ihr schon zuvor einmal über den Weg gelaufen und dabei nicht gerade in guter Erinnerung geblieben.

„Die Zutaten der Liebe“ ist ein heiterer Roman, der nicht nur köstliche Gerichte, sondern selbstverständlich auch eine prickelnde Liebesgeschichte beinhaltet. Wer kann denn schon der schönen Köchin Margherita widerstehen? Kaum einer und genau deshalb stehen auch alte und neue Verehrer Schlange und buhlen um Margheritas Zuneigung. Für wen aber wird sie sich entscheiden?

Dieses Buch ist rundum ein Wohlfühlbuch. So wie Titel und Cover schon auf den ersten Blick versprechen ist hier gute Unterhaltung garantiert. Der Leser darf sich an Lust und Liebe in Bezug auf Essen und mehr erfreuen und sich ganz dem typischen südländischen Lebens- und Urlaubsgefühl hingeben.

Wer dann im Anschluss Lust hat Margheritas tolle Rezepte einmal selbst auszuprobieren, kann das anhand der abgedruckten Rezepte am Ende des Buches gerne tun und sich dabei an die fröhliche Geschichte des Autorenduos Flumeri & Giacometti erinnern.

Altbekannte Zutaten wundervoll ummantelt und perfekt zusammengefügt. „Die Zutaten der Liebe“ sind ein wirklich angenehmer Genuss.

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Was machen die Zutaten für eine perfekte Unterhaltung aus

Die Protagonistin Margherita lebt mit ihrem Ehemann Franceso und ihren drei Haustieren in Rom.

Als so ziemlich zeitgleich Wohnung, Job und zu allem Überfluss auch ihre langjährige Beziehung den Bach runtergehen, beschließt Margherita in ihre Heimat, einem kleinen Dörfchen in der Toskana zurückzukehren.

Doch zunächst muss Margherita dort um ihr neues Leben kämpfen, wobei sich ihr einige Widrigkeiten in den Weg stellen. Ihr Ex-Mann will einfach nicht aufgeben und versucht sie zurückzuerobern. Dann ist da noch Matteo, ihr bester Freund, der auf einmal mehr von ihr will. Widerstrebend nimmt Margherita einen Job als Köchin bei dem undurchsichtigen Geschäftsmann Nicholas Ravelli an, zunächst sind sie ein Gespann, das sich auf die Tiefkühlkost, die Nicholas bevorzugt, nicht ausstehen kann. Wenn es Zutaten für eine perfekte Liebe gäbe, wären dies natürlich stets frische und sorgsam ausgewählte Zutaten, wie Margherita sie bevorzugt.

Der Roman bietet zwar auf den ersten Blick nichts Neues, altbewährte Zutaten wie Herzschmerz, Verwicklungen und als Auflösung am Ende ein Happy End, aber was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass das Buch als leichte Urlaubs- und Sommerlektüre abgerundet wird. Die kulinarischen Beschreibungen durch die Autorinnen zeigen, dass Liebe nicht nur den Mageh geht. Besonders das Wechselspiel zwischen Margherita und Nicholas hat mir sehr gut gefallen, die Beiden bedienen nicht nur das typische Rollenklischee, sondern vertauschen auch im einmal im Roman die Rollen. Die gegenseitige Anziehungskraft der Beiden wird zwar durch die passenden Rezepte, die wir auch im Anhang finden, verstärkt, bezieht sich aber nicht nur darauf.

Die Passagen, wie Margherita und Nicholas ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, hat mir besonders gut gefallen. Auch die Erotik wird im Roman an den richtigen Stellen eingesetzt.

Wer noch eine passende Unterhaltung für den Urlaubskoffer oder Balkonien benötigt, kann hier unbesorgt zugreifen und wird es nicht bereuen.

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Die Zutaten der Liebe

Es läuft nicht mehr richtig in Margheritas Ehe. Früher hatte Francesco ihr den Kaffee ans Bett gebracht, nun erwartet er, dass Margherita ihn bedient, während er grummelt. An dem Tag, als erst der fast sichere Job doch nicht Margheritas Job wird, als die Wohnung vom Vermieter wegen Eigenbedarf gekündigt wird und die Englischlehrerin Anspruch auf Francesco anmeldet, erkennt Margherita, dass sie Francesco eigentlich schon eine Weile nicht mehr liebt. Die leidenschaftliche Köchin kocht ihm noch einmal all seine Lieblingsgerichte, packt ihren kleinen Zoo und alles andere und fährt zurück nach Roccafitta.
Aber auch hier läuft nicht alles glatt, denn Ihr Vater hat leider seinen Besitz verpfänden müssen und Margherita hat auch kein Geld. Da läuft Margherita der smarte Geschäftsmann Nicolas Ravelli über den Weg, der sie braucht, um seine Geschäftsinteressen im besonderen Ambiente durchzusetzen. Aber die Meinungen von Nicolas und Margherita sind absolut nicht deckungsgleich und so fliegen die Fetzen.
Dass Nicolas‘ Assistentin auch ein Auge auf ihn geworfen hat und notfalls auch integriert, um ihr Ziel zu erreichen, sorgt für Abwechseln und Spannung.
Die Geschichte ist sehr locker und humorvoll geschrieben. Das Thema ist nicht neu, aber alles ist so unterhaltsam dargestellt, dass es viel Spaß macht, dieses Buch zu lesen. Eine richtig schöne Sommer-Urlaubs-Lektüre. Außerdem bekommt man Appetit, wenn man Margherita beim Kochen erlebt. Ihre Gefühle drücken sich dann in ihren zubereiteten Gerichten aus. Sie ist zwar manchmal unentschlossen, oft zu direkt und hat ihre Prinzipien. Unterbuttern lässt sie sich aber nicht. Das muss endlich auch ihr Ex erkennen.
Schön ist es, dass wir einige Rezepte im Anhang finden, so dem Nachkochen nichts im Wege steht. Leider fehlt bei uns ein wenig das Toscana-Feeling.
Ein vergnüglicher und unterhaltsamer Roman.

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