Bewertungsdetails

Liebe & Erotik 632
Spiel des Herzens
Gesamtbewertung 
 
3.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0
"Game of Hearts" ist der erste Band der neuen New-Adult-Reihe von Geneva Lee.
Darin geht es um Emma Southerly die versucht das beste aus ihrem Leben zu machen. Auch wenn sie auf die renommierte Belle-Mére-Highschool gehen darf, eine Schule für die Schönen und Reichen der Stadt, ist Emma dennoch nicht privilegiert. Jeden Tag muss sie schauen dass das Geld zu Hause reicht und ihr Vater nicht schon wieder alles auf den Kopp haut.
Die Sommerferien waren eigentlich schon verplant. Die eine Hälfte wollte sie in dem Laden ihres Vaters arbeiten, die andere Hälfte bei ihrer Mutter verbringen.
Doch dann wird auf einer Party jemand umgebracht, und nichts ist mehr so wie es sein sollte.

Mir ist bewusst dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und somit ja auch erst der Auftakt. Und bestimmt möchte die Autorin die Spannung auch erst nur langsam steigern. Aber mir fehlte da definitiv was...
Vor allem bei der Handlung störten mich gewisse Punkte.
- Emma und Jameson kommen zu schnell zusammen. Jedenfalls nach meinem Geschmack. Es wird noch extra betont dass Emma stolz darauf ist dass sie nicht (mehr) so leicht zu kriegen ist. Da fand ich dann dass Jameson nicht besonders viel Überredungskunst braucht um Emma an sich zu binden. Ich mag es wenn es ein "hin und her" gibt, ein bisschen Leidenschaft, ein wenig Drama. Davon war hier leider nicht so viel zu spüren. Vielleicht aber kommt das noch...
- Ich hatte mich so gefreut dass es auch einen Kriminalfall zu lösen gibt. Aber anders als im Rückentext angekündigt spielt der, zumindest im ersten Teil, kaum eine Rolle. Der Mordfall rückt einfach immer mehr in den Hintergrund und wird fast vergessen. Ich hoffe sehr dass sich das noch ändert, der Cliffhanger am Ende deutet das jedenfalls an.
- Der Punkt der mich am allermeisten störte war das Alter der Protagonisten. Die sind erst siebzehn, benehmen sich aber als hätten die in Liebesdingen eine enorme Erfahrung. Wie groß kann die Erfahrung eines Siebzehnjährigen schon sein?

Der Stil der Autorin ist angenehm einfach gehalten. Das meine ich positiv, denn man kann ab der ersten Seite an abschalten und das Kopfkino einschalten.
Es wird immerzu aus Emmas Sicht erzählt. Sie ist ganz cool weil sie schon so selbstständig ist, einen starken Charakter hat. Sie weiß was sie will und sie weiß wo sie steht.
"Game of Hearts" ist auch wieder so ein bisschen Aschenputtel trifft Bad Boy. Und dieser Bad Boy hat natürlich auch einen total weichen Kern. Diese Art Geschichte ist zwar nichts neues, aber wenn es gut geschrieben ist, ganz unterhaltsam.
Ich hoffe jedoch dass die Autorin in diesem Fall noch eine gehörige Schippe drauflegt. Es wäre auch nicht schlecht wenn der Schauplatz, Las Vegas, ein wenig mehr zur Geltung käme. Bis jetzt spielte das Setting keine allzu große Rolle was ich Schade finden würde wenn es so bliebe.
Bis jetzt ein ganz ordentlicher Auftakt mit einer äußerst sympatischen Protagonistin in altbekannter Aschenputtel-Manier.
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