Emilia Schilling: Frühlingsglück und Mandelküsse

Emilia Schilling: Frühlingsglück und Mandelküsse

 
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Emilia Schilling: Frühlingsglück und Mandelküsse
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442485635

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Warum konstruiert man eine Parkgarage dermaßen eng?

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Handlungsort

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Die junge Wienerin Charlotte Paul, genannt Charlie, hat einen Traumjob als Patissière im Hotel Elisabethhof und mit ihrem Freund Eddie einen Traumgatten in spe. Die Zukunft scheint süß wie Zuckerguss. Doch dann erhält Charlie einen neuen Chef, und gleich beim ersten Zusammentreffen gerät sie mit Daniel Eppensteiner aneinander. Auch privat kriselt es, nachdem sich der fesche Eddie immer mehr als Albtraummann entpuppt. Als Charlie dann noch gegen den Willen ihres Chefs eine Petit-Fours-Messe in ihrem Hotel ausrichten will, ist das Chaos perfekt. Das Leben hält aber nicht nur böse Überraschungen für Charlie bereit. Manchmal kommt auch das Glück ganz unverhofft …

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Ein schönes Debüt

INHALT
Die 26-jährige Wienerin Charlotte Paul, genannt Charlie, arbeitet als Patissière im Hotel Elisabethhof und träumt von einer Heirat mit Freund Eddie. Doch Eddie betrügt sie und der arrogante Daniel Eppensteiner soll neuer Hoteldirektor werden. Kurzum, Charlies Leben ist momentan alles andere als leicht...

MEINUNG
Emilia Schillings Debütroman konnte mich durch seine locker-leichte wie witzige Schreibe restlos von sich überzeugen. Mit der Hauptfigur und Ich-Erzählerin Charlie hat Schilling eine absolut authentische Figur geschaffen, mit der man als Leser gern mitfiebert. Ihre Emotionalität, ihre Tollpatschigkeit und ihre Backkunst machten sie ab der ersten Seite sympathisch. Zudem imponierte mir Charlies unerschütterliches Wesen. Ihre Kabbeleien bzw. Gespräche mit Daniel Eppensteiner, dem neuen Hoteleigner, trugen viel Situationskomik in sich, so dass ich bei der Lektüre mehr als einmal herzlich lachen musste. Der attraktive und überhebliche Daniel ist das perfekte Gegenstück zur backenden Chaosqueen Charlie. Seine Abneigung gegen alles Süße machte ihn für Charlie umso interessanter. Doch im Laufe der Handlung öffnete sich der Hotelier immer mehr und zeigte sein wahres Ich - wirklich eine positive Wende. Die zweite wichtige männliche Figur ist Eddie, Charlies Freund. Letzterer stammt im Gegensatz zu Charlie allerdings aus reichem Hause und denkt lieber an seine eigene Karriere als an eine gemeinsame Zukunft mit der Konditorin.
Neben den genannten Hauptfiguren sind Schilling mit Charlies liebenswerten WG-Freundinnen Kati und Jasmin oder dem einfühlsamen Bäcker-Kollegen Alex spannende sowie unterhaltsame Nebenfiguren gelungen, die den Plot allesamt bereichern. Abgesehen von Charlies emotionalen Irrungen und Wirrungen mit Daniel und Eddie geht es in Schillings Roman auch ums Backen. So hat die Autorin jedem ihrer Kapitel ein delikates und prägnantes Backrezept, z. B. Linzer Torte oder Apfelstrudel, vorangestellt. Die lesenden Naschkatzen werden Charlies Kreationen sicherlich sofort nachbacken wollen. Darüber hinaus fand ich das österreichisch-deutsche Glossar gleichsam sehr putzig und informativ. Der traumhafte Handlungsort Wien mit seiner hohen Kaffeehausdichte bot die perfekte Kulisse für diese durch und durch "süße" Geschichte.

FAZIT
Eine sommerlich-leichte Story, deren 350 Seiten wie im Flug gelesen sind und die gute Laune macht.

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Liebeskarussel in Wien

Die junge Wienerin Charlotte Paul, genannt Charlie, arbeitet als Patissière im angesehenen Hotel Elisabethhof. Charlie liebt ihre kreative Arbeit und fühlt sich mit ihren Kollegen wohl. Auch in der Liebe sieht es rosig aus, hat sie doch mit Eddie ihren Traummann gefunden, wenn auch seine wohlhabende und snobistische Familie gewöhnungsbedürftig ist. Doch dann bekommt sie mit Daniel Eppensteiner einen neuen Chef. Gleich die erste Begegnung ist nicht gerade vielversprechend, Charlie tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste und dann erfährt sie auch noch, dass ihr neuer Boss Süßspeisen nicht mag. Als sie das Angebot, die Petit-Four-Messe im Hotel auszurichten, ohne Rücksprache einfach annimmt und auch noch vorgibt, sie stehe kurz vor der eigenen Hochzeit, ist das Chaos perfekt. Leider muss sie bald darauf feststellen, dass Eddie gar nicht so der Traummann und Daniel eigentlich ein ganz netter Kerl ist. Charlie ist mitten im Gefühlschaos und auch im Job scheint auf einmal alles daneben zu gehen. Wird die Messe für Charlie und das Hotel ein Erfolg? Und wird sich Charlie über ihre Gefühle klar werden?
Emilia Schilling hat mit ihrem Buch „Frühlingsglück und Mandelküsse“ einen sehr unterhaltsamen und humorigen Debütroman vorgelegt, der nicht nur gute Laune macht, sondern einem bei der Lektüre auch ständig das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Der Schreibstil ist flüssig gepaart mit einem wunderbaren Witz, schnell taucht der Leser in die Welt der Wiener Konditorkunst und steht unsichtbar an Charlies Seite, um ihr bei der Arbeit über die Schulter zu sehen und sie bei ihren Erlebnissen und Abenteuern zu begleiten. Dabei ist die Gefühlswelt von Charlie ein offenes Buch, man kann mit ihr mitfiebern, mitleiden und mitfühlen, vor allem aber bricht man oft genug in Gelächter aus aufgrund verschiedener recht skurriler Situationen, die die Hauptprotagonistin selbst heraufbeschwört.
Die Charaktere wurden sehr liebevoll ausgearbeitet und in Szene gesetzt. Alle haben ihre Eigenheiten, Ecken und Kanten, deshalb wirken sehr authentisch und lebensecht. Charlie ist eine herzensgute sympathische junge Frau, die für ihren Beruf lebt. Sie kann zupacken, ist gut organisiert und hat in der Konditorei alles im Griff. Ganz anders verhält es sich mit ihrem privaten Leben. Sie wohnt mit zwei Freundinnen zusammen, die als Fitnesstrainerinnen arbeiten und bei Süßspeisen eher Abstand halten. Manchmal wirkt Charlie recht naiv und wenig entschlussfreudig, sieht es doch so aus, als würde sie selbst noch nicht wissen, was sie eigentlich für sich persönlich will. Außerdem ist Charlie im privaten Bereich wenig schlagfertig und lässt sich von anderen ganz schön runterputzen. Da wäre mal eine klare Ansage von ihrer Seite von Nöten, damit man sie ernster nimmt. Eddie ist ein junger Mann aus betuchtem Hause, der sich immer das nimmt, was er möchte. Er nimmt keine Rücksicht auf andere, es geht nur nach seinem Kopf und seinen Wünschen. Alles dreht sich nur um ihn. Daniel ist ein gutaussehender Mann, der nicht mit offenen Karten spielt. Er hat selbst schon einen Schicksalsschlag verdauen müssen und geht sehr subtil an Unternehmungen heran. Er ist manchmal nicht gut zu durchschauen, allerdings wirkt er sehr sympathisch sowie pragmatisch. Alex ist Charlies bester Freund in allen Lebenslagen und steht ihr in allen Belangen hilfreich zur Seite, und wenn es eine Schulter zum Ausweinen bedeutet. Auch die anderen Protagonisten unterstützen mit ihren eigenen kleinen Geschichten die Handlung und steuern zusätzliche Spannung sowie Herzenswärme bei.
„Frühlingsglück und Mandelküsse“ ist ein sehr gelungener Debütroman, der gute Unterhaltung und eine schöne Liebesgeschichte mit der zauberhaften Welt der Wiener Zuckerbäckerei vereint. Alle, die sich gern in humorvollen und romantischen Geschichten verlieren, werden an diesem Buch ihre Freude haben. Absolute Leseempfehlung!

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Zwischen Liebe, Lüge und Schlagobers

Charlotte ist mehr oder weniger zufrieden mit ihrem Leben. Sie wohnt mit ihren besten Freundinnen zusammen in einer Traum-Wg. Mit Eddie, ihren Traummann ist sie schon seit zwei Jahren zusammen. Und auf ihrer Arbeit, im Hotel Elisabethhof im Herzen Wiens, darf sie ihren Traumberuf als Patissière nachgehen.
Alles könnte so wunderbar sein, wenn Eddies Eltern sie nur endlich als seine Freundin akzeptieren würden. Und, Schreck lass nach, der Elisabethhof soll einen neuen Chef kriegen.

Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Es war jetzt nicht der spannendste Plot in diesem Genre, aber auch noch lange nicht der schlechteste.
In Charlotte bekommt der Leser eine äußerst sympathische Protagonistin die tollpatschiger nicht sein könnte. Sie stolpert von einer witzigen Situation in die nächste. Und um nicht als Trottel dazustehen, verstrickt sie sich immer tiefer in eine Lügengeschichte.
Stellenweise gab es also ganz witzige Momente. Dennoch hat mir etwas Leidenschaft zwischen den Figuren gefehlt. Ich fand die Nebenfiguren hierbei etwas zu blass und das obwohl es mehr als genug Gelegenheiten für Konflikte gegeben hätte.
Zum Beispiel mit Linda, die Charlottes Kollegin und eine fiese, falsche Schlange ist. Oder mit Alex, Charlottes bester Freund, mit dem es etwas geknistert hatte. Ein wenig mehr "auf dem Tisch hauen" hätte auch dem Eddie gut getan. Von dem kam ja fast gar nichts. Meinetwegen hätten die Fetzen auch mit Kati fliegen können. Wegen einem gewissen Date. Aber irgendwie sind sämtliche Figuren viel zu harmoniesüchtig, da wurde nie einer laut.
Selbst dann nicht als Charlottes Lügengebilde in sich zusammen fällt. Da hätte der Belogene mal richtig ausflippen können. Ein wenig wütend rumschreien oder mit der Türe knallen. Aber da war nur ein wenig heiße Luft und sonst gar nichts. Für mich war da viel verschenktes Potenzial.
Nur Eddies Eltern hielten da nicht vor dem Berg. Sie gefielen mir richtig gut mit ihren Gemeinheiten Charlotte gegenüber. Besonders die Mutter. Mann hat die ein freches Mundwerk. Schade dass die nur so eine kleine Rolle bekommen hatten.
Der Stil der Autorin liest sich ganz angenehm. Für einen Erstling ganz ordentlich auch wenn es hier und da ein paar Längen gab.
Zu jedem Kapitel gibt es ein Rezept für eine österreichische Leckerei. Nette Idee, wie ich finde.
Das nächste Buch würde ich vielleicht auch noch lesen, dann würde ich mir aber mehr Pfeffer in der Geschichte wünschen.

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