Felicitas Pommerening: Freunde fürs Lieben

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Felicitas Pommerening: Freunde fürs Lieben
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783833309984

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Marie stieß mit aller Kraft die Tür des Restaurants auf und trat hinaus in die warme Nachtluft.

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Handlungsort

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Marie und Fin sind beste Freunde. Schon seit der Grundschule. Bei Fin kann Marie sich ausheulen, wenn mal wieder einer ihrer Beziehungsversuche missglückt ist. Und bei Marie kann Fin er selbst sein, und muss sich nicht für seinen Freiheitsdrang rechtfertigen. Sie könnten sich nie ineinander verlieben, und das macht die Freundschaft so perfekt. Doch eines Tages macht Fin einen unglaublichen Vorschlag: Er möchte ein Kind haben, ohne sein Single-Leben aufzugeben. Und das am liebsten mit Marie. Sie fällt aus allen Wolken. Eine absurde Idee! Oder könnte das ungewöhnliche Modell vielleicht doch funktionieren?

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(Aktualisiert: 25 August 2015)

#1 Rezensent
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Gute Unterhaltung, viel verschenktes Potential

Marie und Fin kennen sich schon seit der Schulzeit und pflegen seitdem eine unzertrennliche, wenn auch immer platonische Freundschaft. Während Fin der Aufreißer ohne Hang zu festen Bindungen ist, sucht Marie ihr Glück in der Beziehung zu Männern, mit denen es keine Zukunft geben kann. Was beide jedoch wollen: Kinder. Warum also keine gemeinsamen? Es klingt perfekt in einer Zeit, in der die meisten Ehen geschieden werden und dass Fin und Marie seit vielen Jahren gut miteinander auskommen spricht nicht gegen den Plan.

Auf "Freunde fürs Lieben" von Felicitas Pommerening wurde ich durch den wirklich gelungenen Buchtrailer aufmerksam. Dieser versprach eine humorvolle und neuartige Handlung und alles andere als eine gewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die jahrelang umeinander her tänzeln und sich dann doch noch nach einigen Stolpersteinen und Verwirrungen finden.

Die Idee ist interessant: Kann es funktionieren, wenn man sich bewusst für ein gemeinsames Kind entscheidet, ohne die Basis einer vorigen Liebesbeziehung? Was jahrhundertelang funktionierte ist heute in Zeiten romantisch-verklärter Hollywoodfilme und ebensolcher Liebesromane nahezu undenkbar. So reagieren auch Maris und Fins Bekannte und Freunde eher ablehnend aus dem einzigen Grund: Das tut man doch nicht.

So weit, so gut. "Freunde fürs Lieben" entwickelt dann aber doch noch zielsicher zu einem ganz gewöhnlichen Liebesroman. Tändelei, Streit, Tränen, Versöhnung und schließlich ein rührseeliges Ende, das leider abzusehen war. Nichts mehr von der ursprünglichen Idee, ob so ein Vorhaben funktionieren kann. Warum nur? So viel verschenktes Potential. Eine wunderbare Idee versandet im Gewöhnlichen, Althergebrachten. Die Autorin entscheidet mitten in der Handlung: So ein Modell kann sowieso nicht funktionieren.

Hat man nun also - wie ich - eine ungewöhnlichere Geschichte erwartet, muss man enttäuscht sein. Das Buch ist aber perfekt geeignet für LiebhaberInnen von romantischen Büchern, die mehr Wert auf gute Unterhaltung als auf kreative Ideen oder überraschende Wendungen legen. Gut ist die Unterhaltung übrigens trotz aller Kritik - nur eben nicht außergewöhnlich.

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