Julie Garwood: Geliebter Barbar

Julie Garwood: Geliebter Barbar

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Julie Garwood: Geliebter Barbar
ET (D)
1993
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Secret
ET (Original)
1992
ISBN-13
9783404119882

Informationen zum Buch

Seiten
442

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Sie wurden Freundinnen, bevor sie alt genug waren zu verstehen, daß sie sich hassen sollten.

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Handlungsort

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Die stolze Judith ist im Begriff, nach Schottland zu reisen. Zur Begleitung erhält sie Ian Maitland, einen eigenwilligen Clanführer. Erst scheint er nichts als ein schottischer Barbar zu sein, doch schon bald erliegt Judith seiner Anziehungskraft...

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(Aktualisiert: 12 Februar 2012)

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4.0

Ein Wohlfühlbuch der Spitzenklasse!

Lady Judith Elizabeth Hampton (Engländerin) und Frances Catherine Kircaldy (Schottin) - sie lernen sich im Alter von vier, bzw. fünf Jahren kennen und werden beste Freundinnen, obwohl sich Engländer und Schotten eigentlich hassen müssten. Die Freundschaft hält und als Frances Catherine schwanger wird, hält Judith ihr Versprechen, zu der Freundin in die Highlands zu reisen, um ihr bei der Niederkunft zur Seite zu stehen. Clanführer Ian Maitland, Fances Catherines Schwager, reist nach England, um die schöne (und eigenwillige) Engländerin nach Schottland zu begleiten. Er tut dies nicht ohne Vorbehalte, doch im Verlauf der Reise zeigt Judith den Männern, dass Engländerinnen mindestens genauso sturköpfig wie Schotten sein können.

Natürlich fühlen sich die beiden fast auf Anhieb zueinander hingezogen. Julie Garwood beweist mit "Geliebter Barbar", dass man durchaus spannende, historische Liebesgeschichten schreiben und dabei vollständig auf sadistische Gewalt und Vergewaltigungen verzichten kann. Ganz im Gegenteil: Das Buch überzeugt vielmehr durch federleichte, humorvolle Dialoge und wildromantische Szenen zwischen Judith und Ian. Eine so verrückte Hochzeit, wie sie in diesem Buch beschrieben wird, ist mir in meiner ganzen Leselaufbahn noch nicht untergekommen. Sehr wohltuend ist auch, dass unsere Heldin Judith in einer von Männern dominierten Welt kein Weibchen sein will, sondern sich auflehnt und sich damit auch mal in Schwierigkeiten bringt.

Leider haben sich in der deutschen Ausgabe zahlreiche Tippfehler eingeschlichen. So ignoriert die Übersetzerin beispielsweise den Unterschied von "das" und "daß" - dies aber immerhin sehr konsequent. Manchmal wurden Buchstaben gar vergessen ("in" anstatt "ihn"), was mich ab und zu aus dem Lesefluss riss. Judith und Ian taten aber ihr bestes, diesen Makel auszugleichen und auch die übrigen Protagonisten sind interessant gestaltet und überwiegend liebenswert (wenn auch oftmals schottisch-bärbeißig).

Ein Wohlfühlbuch, das in mir den Wunsch geweckt hat, die restlichen Bücher der Autorin bei mir zu horten, um jederzeit in ihnen versinken zu können. Tatsächlich ist "Geliebter Barbar" für mich nun eines DER Wohlfühlbücher, um einen gemütlichen bei Regenwetter mit einer Kanne dampfenden Tees auf dem Sofa zu verbringen.

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Witz & Romantik

Judith und Frances kennen sich seit frühester Kindheit. Beide sind grenznah aufgewachsen, eine in England, eine in Schottland. Als Kinder waren ihnen die Nationalitäten und die damit verbundene, angeborene Feindschaft egal und der Kontakt hält über Jahre hinaus. Damals gab Judith ihrer schottischen Freundin ein Versprechen... zur Geburt des ersten Kindes wird sie an ihrer Seite sein.
Frances hat geheiratet und das Ende der Schwangerschaft steht bevor. Da setzt sie sich mit Hilfe ihres Mannes gegen den schottischen Clan durch und lässt ihre Judith aus England holen.
Ich muss wohl nicht erwähnen, wie voreingenommen die Schotten sind. Iain Maitland, Clanführer und Schwager von Frances selbst macht sich auf den Weg, "die Engländerin wenn nötig an den Haaren herbeizuschleifen".
Dann beginnt die eigentliche Geschichte, die Reise nach Schottland und die außergewöhnlichen Entwicklungen in den Highlands!

Julie Garwood kann echt was. Das war mein erster Roman von ihr. Nach meinem Lesegeschmack kann sie sich ohne Bedenken neben Karen Moning & Co einreihen. Die Charaktere sind zauberhaft ausgearbeitet. Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft lachen müssen. Das Buch sprüht vor Charme und Witz. Billige Kitschsätze, wie ich sie aus Nackenbeissern gewöhnt bin, habe ich zum Glück vergebens "gesucht".
Judith ist eine selbstbewusste, lockere Frau, die frei ihre Meinung sagt, der man nicht böse sein kann. Sie mischt das eingefahrene Männer-Frauen-Hierachiebild ordentlich auf. Endlich mal ein Nackenbeisser, der sich nicht in Lügen, Verwicklungen, zurückgehaltene Gefühle verstrickt... davon gibt es echt genug! Natürlich ist es eine Schnulze, aber eine die sich deutlich von anderen abhebt. Frau kann hier lachen, träumen und unbeschwerte Lesezeit genießen.
Kein balzendes Getänzel und gähnende Beschreibungen über männliche Genitalien. Julie Garwood bringt es richtig rüber. Iain Maitland ist ein Sahnestück, logisch... aber sie hält sich nicht mit seitenweisen Schwärmereien auf. Die Geschichte um Judith dominiert das Buch. Und diesem frechen Weibsstück leistet man als Leser wirklich gern Gesellschaft.

Fazit: Witz, Romantik und Happy End - so muss es sein.

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