Geneva Lee: Game of Hearts

 
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Geneva Lee: Game of Hearts
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
By Invitation only
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783734104831

Informationen zum Buch

Seiten
288

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Mit Fehlern habe ich mich nie lange aufgehalten.

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Als Emma Southerly auf einer exklusiven Party, auf der sie eigentlich weder sein will noch erwünscht ist, den attraktiven, geheimnisvollen Jamie trifft, klopft ihr Herz vom ersten Augenblick an einen Takt schneller. Wer ist dieser Mann mit dem raubtierhaften Charme, und warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen? Trotz aller Bedenken verbringt sie eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, die sie so schnell nicht vergessen wird – auch, weil es am nächsten Morgen in Las Vegas nur ein Thema gibt: Eine Leiche wurde gefunden – und Jamie ist der Hauptverdächtige. Aber er war doch die ganze Nacht bei ihr, oder etwa nicht?

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Gegensätze ziehen sich an

Die Schülerin Emma Southerly lernt auf einer Party einen attraktive jungen Mann kennen. Doch am nächsten Tag findet sie heraus, dass er Jameson West ist - der Sohn des Mannes, der die berufliche Existenz ihres eigenen Vaters zerstört hat. Aber nicht nur das: Jamesons Vater wird tot aufgefunden und Jameson gilt als Hauptverdächtiger. Kann Emma ihm dennoch vertrauen? Und schafft sie es, den ihr anerzogenen Hass gegenüber den Wests zu überwinden?

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Emma erzählt. Inmitten des funkelnden Nachtlebens von Las Vegas stammt sie selbst aus einfachen Verhältnissen und einer kaputten Familie. Ihre Schwester starb vor einem Jahr, ihre Eltern sind getrennt, ihr Vater ist Alkoholiker und Emma muss neben der Schule das Familienunternehmen aufrechterhalten.

Emma wirkt deshalb oft sehr abgeklärt und bodenständig, was sie mir direkt sympathisch machte. Sie ist der Typ Mädchen, der lieber Jeans und T-Shirt als Kleider und High Heels trägt. Ich habe allerdings bis zum Schluss nicht verstanden, wieso sie so eng mit Josie, ihrer besten Freundin, befreundet ist. Nicht nur deren Kleidungsstil, sondern auch ihre Einstellungen zum Leben und zur Liebe sind komplett gegensätzlich.

Das Thema Gegensätze zieht sich durch das gesamte Buch. Arm und Reich; Sorgen und Sorglosigkeit; Glück und Unglück; Leben und Tod; Glamour und Gebrauchtwaren... Einerseits macht genau das den Reiz von "Game of Hearts" aus, andererseits wirkte es teilweise etwas übertrieben. Es ist sicherlich kein Zufall, dass die Protagonisten mit Nachnamen Southerly und West heißen. So wie ihre Namen verschiedene Himmelsrichtungen beinhalten, stammen sie ebenfalls aus komplett unterschiedlichen sozialen Schichten.

Die Geschichte eines modernen Aschenputtels, wie sie momentan in jedem zweiten Young-Adult-Roman auftaucht, wird hier von einem Mordfall überschattet. Mir hat die Kombination sehr gut gefallen, da der simplen Handlung so eine weitere Dimension hinzugefügt wurde. Auch wenn in diesem ersten Band der Trilogie der Fokus eher auf der Entwicklung einer Beziehung zwischen Emma und Jameson lag, habe ich mir beim Lesen bereits Gedanken über den Täter und das Motiv gemacht. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der bereits andeutet, dass dies im zweiten Band mehr in den Mittelpunkt rücken könnte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Man kann sich zusammen mit Emma für eine Nacht fallen lassen und in der Geschichte versinken. Ein wenig störten mich allerdings einige kitschige Formulierungen, sobald die Sprache auf Jameson kam, der natürlich nicht nur Augen hat, die "wie Blitze an einem stürmischen grauen Himmel" funkeln, sondern dazu noch "eine markante Kinnpartie, die von Genen geprägt und gemeißelt wurde, die dem Rest der Menschheit bei Weitem überlegen sind."

Alles in allem habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und freue mich schon auf den zweiten Band. "Game of Heart" ist ein schönes Buch für zwischendurch und ich würde es allen Leserinnen von Young-Adult-Romanzen empfehlen.

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Eine gute Mischung aus Lovestory und Crime für jugendliche Leser

Emma Sutherly hat das schlimmste Jahr ihres Lebens hinter sich gebracht. Ihre Schwester Becca ist bei einem Unfall gestorben, ihr Freund Jonas hat sich anderweitig umgeschaut und ihr Vater erliegt immer mehr dem Alkohol. Kein Wunder, dass sie zusagt, als ihre beste Freundin Josie auf eine Party gehen will, die eigentlich verboten ist. Und ausgerechnet dort trifft sie auf einen überaus attraktiven und sehr geheimnisvollen Mann, mit dem sie eine leidenschaftliche Nacht am Pool verbringt. Doch schon am nächsten Morgen steht er unter Verdacht, ein Mörder zu sein und Emma weiß nicht, ob er wirklich die ganze Nacht bei ihr am Pool gewesen ist.

„Game of Hearts“ ist der Auftakt einer romantischen Trilogie von Geneva Lee, die im sündigen Las Vegas spielt und für jugendliche Leser bestens geeignet ist. Ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Etikette zu nehmen, werden in ihm die Herzen zweier junger Menschen entflammt, während ein perfider Mord ihr Begehren zu ersticken droht. Doch anstatt sich mit dem Unvermeidlichen abzufinden, kämpft die siebzehnjährige Emma um ihr Glück. Dabei weiß sie nicht, wer der ungemein anziehende Mann namens Jameson wirklich ist, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Eine prickelnde Geschichte, die ihren Figuren einige Turbulenzen beschert und dazu auch noch ausreichend Spielraum besitzt, um auch in den Folgebänden die Funken sprühen zu lassen.

Leicht und flüssig geschrieben, mit einer ordentlichen Portion an Gefühlen versehen und einem dazu passenden Humor, versteht es der New-Adult-Roman kurzweilig zu unterhalten. Vor allem die beiden Hauptfiguren sind interessant, allerdings jede auf ihre ganz eigene Art. So verkörpert Emma eine selbstbewusste junge Frau, die trotz persönlicher Tiefschläge über einen enormen Willen verfügt und sich dadurch nicht so schnell unterbuttern lässt. Wohingegen Jameson von Beginn an den nicht einzuschätzenden Part übernimmt und neben einem dominierenden Charisma auch einen gewissen Hang zu undurchsichtigen Spielchen besitzt. Zwei Jugendliche, deren Gegensätze unweigerlich dazu führen, dass sie nur schwer voneinander lassen können und den Ärger ihrer Mitmenschen regelrecht heraufbeschwören.

Fazit:
Der 1. Band der Love-Vegas-Saga kommt mit einer guten Mischung aus Lovestory und Crime daher und überzeugt mit einem turbulenten und abwechlungsreichen Geschehen. Ein angenehm zu lesendes Buch für zwischendurch, das in einem Rutsch verschlungen ist.

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Spiel des Herzens

"Game of Hearts" ist der erste Band der neuen New-Adult-Reihe von Geneva Lee.
Darin geht es um Emma Southerly die versucht das beste aus ihrem Leben zu machen. Auch wenn sie auf die renommierte Belle-Mére-Highschool gehen darf, eine Schule für die Schönen und Reichen der Stadt, ist Emma dennoch nicht privilegiert. Jeden Tag muss sie schauen dass das Geld zu Hause reicht und ihr Vater nicht schon wieder alles auf den Kopp haut.
Die Sommerferien waren eigentlich schon verplant. Die eine Hälfte wollte sie in dem Laden ihres Vaters arbeiten, die andere Hälfte bei ihrer Mutter verbringen.
Doch dann wird auf einer Party jemand umgebracht, und nichts ist mehr so wie es sein sollte.

Mir ist bewusst dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und somit ja auch erst der Auftakt. Und bestimmt möchte die Autorin die Spannung auch erst nur langsam steigern. Aber mir fehlte da definitiv was...
Vor allem bei der Handlung störten mich gewisse Punkte.
- Emma und Jameson kommen zu schnell zusammen. Jedenfalls nach meinem Geschmack. Es wird noch extra betont dass Emma stolz darauf ist dass sie nicht (mehr) so leicht zu kriegen ist. Da fand ich dann dass Jameson nicht besonders viel Überredungskunst braucht um Emma an sich zu binden. Ich mag es wenn es ein "hin und her" gibt, ein bisschen Leidenschaft, ein wenig Drama. Davon war hier leider nicht so viel zu spüren. Vielleicht aber kommt das noch...
- Ich hatte mich so gefreut dass es auch einen Kriminalfall zu lösen gibt. Aber anders als im Rückentext angekündigt spielt der, zumindest im ersten Teil, kaum eine Rolle. Der Mordfall rückt einfach immer mehr in den Hintergrund und wird fast vergessen. Ich hoffe sehr dass sich das noch ändert, der Cliffhanger am Ende deutet das jedenfalls an.
- Der Punkt der mich am allermeisten störte war das Alter der Protagonisten. Die sind erst siebzehn, benehmen sich aber als hätten die in Liebesdingen eine enorme Erfahrung. Wie groß kann die Erfahrung eines Siebzehnjährigen schon sein?

Der Stil der Autorin ist angenehm einfach gehalten. Das meine ich positiv, denn man kann ab der ersten Seite an abschalten und das Kopfkino einschalten.
Es wird immerzu aus Emmas Sicht erzählt. Sie ist ganz cool weil sie schon so selbstständig ist, einen starken Charakter hat. Sie weiß was sie will und sie weiß wo sie steht.
"Game of Hearts" ist auch wieder so ein bisschen Aschenputtel trifft Bad Boy. Und dieser Bad Boy hat natürlich auch einen total weichen Kern. Diese Art Geschichte ist zwar nichts neues, aber wenn es gut geschrieben ist, ganz unterhaltsam.
Ich hoffe jedoch dass die Autorin in diesem Fall noch eine gehörige Schippe drauflegt. Es wäre auch nicht schlecht wenn der Schauplatz, Las Vegas, ein wenig mehr zur Geltung käme. Bis jetzt spielte das Setting keine allzu große Rolle was ich Schade finden würde wenn es so bliebe.
Bis jetzt ein ganz ordentlicher Auftakt mit einer äußerst sympatischen Protagonistin in altbekannter Aschenputtel-Manier.

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