Jennifer Schreiner: Ich bin dann mal ganz anders

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Jennifer Schreiner: Ich bin dann mal ganz anders
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783939990178

Informationen zum Buch

Seiten
358

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Als 28-jährige Studentin noch bei ihrer Mutter zu wohnen, ist für die liebenswerte Chaotin Anna alles andere als ein Vergnügen. Nicht nur, dass sie der Kuppelwut ihrer Frau Mama schutzlos ausgeliefert ist, sie muss sich auch noch an ihrer Schwester Sabine messen lassen, die ein Leben in Perfektion lebt etwas, von dem die tollpatschige Anna nur träumen kann. Nach einer katastrophalen Familienfeier beschließt Anna: Ein neues Leben muss her! Schließlich möchte auch sie einmal ihre Mutter stolz machen und auf der Sonnenseite des Lebens stehen, einen Mann haben und einen Job, um den sie alle beneiden. Um alle Ansprüche zu erfüllen, beginnt Anna kurzerhand, sich drei ganz neue Leben zu erschwindeln : eines für ihre Mutter, eins für die Karriere und eines für sich selbst. Doch als ihr Traummann Max auftaucht, wird es kompliziert...

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Ich bin dann ganz anders, ist: ganz anders

Mit keinem anderen Wort als chaotisch könnte man Anna besser beschreiben. Als 28jährige "Langzeitstudentin" wohnt sie immer noch bei ihrer Mutter. Diese will Anna aber endlich unter Dach und Fach sehen, deswegen versucht sie, immer wieder, den passenden Mann für Anna zu finden.
Was hier für Modelle an Mann antanzen ist echt schauderhaft und teilweise hab ich mich echt gefragt, ob ihre Mutter so verzweifelt über das Singledasein von Anna sein muss, dass sie echt "Alles" anschleppt?!

Nach einer, für Anna peinlichen Familienfeier, ist für sie klar: es muss sich was ändern!!!

Doch auf dem Weg zu einem neuen Leben, nimmt Anna jedes Fettnäpfchen mit, so trifft sie in einer doch recht peinlichen Situation auf Jürgen.
Glück im Unglück... Jürgen nimmt das ganze mit Humor und Anna hat eine Bleibe in einer Wg, somit kann sie zumindest weg von der "kuppelwütigen" Mutter!
Anna findet neue Freunde und neue Identitäten... ab jetzt gibt es Anna 3 mal, rothaarig, brünett und ganz nach dem Wunsch der Männer, nun auch in blond... eigentlich kann das nur schiefgehen!

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch das auffallende Cover... als dann auch noch irgendwo "die neue Bridged Jones" fiel, war mir klar, das Buch muss ich lesen und ich bin begeistert. Der Schreibstil von Jennifer Schreiner ist aussergewöhnlich und einzigartig. Kaum hatte ich das Buch in der Hand, konnte ich es nicht mehr zur Seite legen... Anna -als chaotische Hauptperson, hatte ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Ich war sofort vollkommen in der Geschichte ... oft musste ich über Anna schmunzeln, in der ein oder anderen Situation konnte ich mich aber auch mit ihr identifizieren.
Lustig, einfühlsam und spannend geschrieben. Neben dem Schreibstil und dem Cover hat mich das Buch aber auch mit seinem Gesamtbild verzaubert. Alleine schon die Papierwahl ...

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Bridget Jones auf Speed

Das Buch „Ich bin dann mal ganz anders“ hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist chaotisch und sehr turbulent - mit einer sympathischen Hauptdarstellerin, die zu sich selbst findet.

Die Story dreht sich um Anna, die beschließt, ihr Leben von Grund auf zu verändern. Sie möchte endlich einen Mann finden, ihr Studium abschließen und einen Job finden, mit dem sie jede Menge Geld verdient. Doch um alle Ansprüche zu erfüllen, reicht nicht nur ein neues Leben aus. Also überlegt sie sich gleich drei neue Leben – eins für ihre Mutter, eins für die Karriere und eins für sich selbst. Doch als dann der schnuckelige Max auftaucht wird es kompliziert, ihre drei Leben aufrecht zu erhalten…

Ich habe sofort in die Geschichte hinein gefunden und konnte mich mit der tollpatschigen und liebenswürdigen Hauptfigur sofort identifizieren. Der lockere Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein toller Lesefluss gegeben.

Anna war mir sofort sympathisch. Mit ihrer ehrlichen und auch chaotischen Art habe ich sie direkt ins Herz geschlossen. Für mich ist sie Bridget Jones auf Speed :-) Die ganze Zeit habe ich mit ihr mitgefiebert, ob sie am Ende den Mann ihrer Träume findet und vor allem, ob sie es durchhält ihre drei Identitäten unter einen Hut zu bekommen – was nicht immer leicht war. Etwas nervig fand ich dagegen die Mutter von Anna. Wer so eine Mutter hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr ;-)

Die Geschichte war sehr turbulent – manchmal vielleicht ein bisschen zu turbulent. In der Mitte gab es auch ein paar Längen, aber das war noch zu verzeihen. Das Ende dagegen war schön und versöhnlich. Alle Figuren bekommen ihr persönliches Happy-End und man lernt aus der Geschichte, dass man so bleiben sollte, wie man ist. Man sollte sich für niemanden verstellen – nur so findet man wirklich zu seinem Glück. Toll!

Fazit:
Eine turbulente, humorvolle Geschichte, die mir einige schöne Lesestunden beschert hat. Ein Highlight ist sicherlich die Hauptfigur Anna – ich sage nur: Bridget Jones auf Speed!

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(Aktualisiert: 13 Februar 2016)
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Mit "Bäumchen wechsel dich" ins Glück

Das verspricht sich zumindest Anna von einem gleich dreifachen Rollenwechsel, denn an "Ob rot, ob blond, ob braun - Erfolg haben ALLE Frau'n" hat sie so ihren Zweifel. und so hat sie Identitäten in allen drei Haarfarben.

Anna ist nämlich am Ende ihres Studiums, wohnt noch bei Muttern, deren ständigen Kuppelversuchen sie ausgesetzt ist und hat sich in den Kopf gesetzt, es sowohl beruflich als auch privat endlich auf die Sonnenseite zu bringen, und zwar genau so, wie es ihr selbst in den Kram passt. Da Anna das Chaos für sich gepachtet hat, ist dies nicht gerade ein einfaches Unterfangen.

Es ist ein Buch für die junge weibliche Erwachsene, die ihre Neigung zum Chaos gern als liebenswerte Alberei dargestellt weiß. In der Werbung wird es mit Bridget Jones verglichen (ich persönlich sehe keine Parallelen), es könnte auch mit Sex & the City verglichen werden, denn in der Tat hat es etwas von einer Fernsehserie im Buchformat. Anna tollt durch diverse Szenarien, trifft eine ganze Reihe von verschiedenen Menschen und stiftet nicht zuletzt einen Haufen Verwirrung. Und am Ende ist alles gut? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Schauen sie selbst, wenn sie diese Art von heiterem Verwirrspiel mögen. Mein Fall ist es nicht so - zumal es die ein oder andere Länge gab, die durchaus auch themenaffineren Lesern ins Auge stach.

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(Aktualisiert: 13 Februar 2016)
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Klischees und Widerholungen

„Ich bin dann mal ganz anders“ ist ein Roman von Jennifer Schreiner, erschienen 2015.

Inhalt:
Anna ist Ende 20, Single, lebt noch bei ihrer Mutter, Dauerstudentin, tolpatschig und rothaarig. Sie ist ziemlich unzufrieden mit sich selbst und ihrer Familie. Ihre Schwester ist einfach nur perfekt und sie wird immer mit ihr verglichen. Annas Mutter mischt sich überall ein und ist kuppelwütig, arrangiert die schlimmsten Blind-Dates.
Nach einer unglücklichen Familienfeier beschließt Anna ihr Leben zu ändern. Ab sofort führt sie drei verschiedene Leben, optisch als auch charakterlich.

Meine Meinung:
Das Buch wirkt optisch frisch und modern. Die Aufmachung ist schön gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Die Charaktere haben ihre eigenen Persönlichkeiten. Die Handlung ist ziemlich witzig und frisch beschrieben.
Was mir nicht gut gefällt – es ist einfach zu viel des Guten. Die Szenen sind teilweise chaotisch und langatmig beschrieben. Es sind viele Klischees vorhanden, die zuerst lustig waren, aber nach der x-ten Wiederholung langweilig. Einige Szenen sind ziemlich unrealistisch und verwirrend dargestellt.

Fazit:
Von dem Buch habe ich insgesamt mehr erwartet, war dann leider nicht ganz meins gewesen.

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Chaotisch und unrealistisch

„Ich bin dann mal ganz anders“ ist ein Roman von Jennifer Schreiner, der im Pro-Talk- Verlag im Dezember 2015 erschien und 358 Seiten umfasst.

Die Handlung könnte chaotischer nicht sein, denn die 28-jährige Studentin Anna hat eigentlich noch nichts in ihrem Leben erreicht - sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die als Vergleich immer Anna´s Schwester heranzieht, die in Kürze heiratet und erfolgreich als Ärztin arbeitet. Und da Anna auch noch bei Mutti zu Hause wohnt, muss sie so einiges an Verkupplungsversuchen über sich ergehen lassen. Doch irgendwann beschließt Anna, dass es genug ist, zieht aus und erschwindelt sich mehr oder weniger ganze 3 neue Leben, in denen sie einen gut aussehenden Freund hat, einen gut bezahlten Job, ab und an sogar ein Kind und überhaupt ein absolut tolles Leben führt, damit ihre Mutter endlich auch stolz auf sie sein kann und sich keine Sorgen mehr um die jüngere Tochter machen muss. Nur leider hat sie nicht damit gerechnet, dass der Chef aus Leben Nummer 3 in die Galerie von Leben Nummer 2 zur Ausstellung geht und Leben Nummer 1 nur noch mit roten Haaren funktioniert und überhaupt alles auf einmal ganz schön kompliziert unter einen Hut, besser gesagt, unter eine Perücke, zu bekommen ist. Da nimmt natürlich das Chaos seinen Lauf……

Auf dem Cover steht „Bridget Jones für Fortgeschrittene“ und so was in der Art hatte ich dann eigentlich auch erwartet. Dies trifft für das Buch aber nur bedingt zu und den Vergleich konnte ich daher nicht wirklich nachvollziehen. Irgendwie war das Buch Chaos pur für mich. Man musste schon genau lesen, um mitzubekommen, in welchem Leben Anna denn nun gerade agiert. Ist sie grad blond oder brünett oder trägt sie keine Perücke und ist die rothaarige Version gerade angesagt? Es war etwas arg durcheinander und spätestens bei der Szene, als sie auf die Vernissage ihrer Chefin geht, ihre Mutter dort ist, der andere neue Chef mit dem Sohn Max, ihre Tochter, die keine Tochter ist und die Schwester mit ihrem Verlobten noch auftauchen, habe ich den Überblick verloren. So oft, wie Anna dort Perücke blond gegen Perücke brünett austauschen muss, um Anna Nummer 1,2 oder 3 vorzuspielen, war mir dann einfach zu unglaubwürdig und ich empfand es weder humorvoll noch amüsant, sondern eher nervend. Zumal eine andere Haarfarbe ja nicht gleich einen anderen Menschen ausmacht und ich mich frage, wie „blond“ eigentlich die anderen alle sind, dass sie nicht merken, dass es sich hier um ein und die selbe Person handelt. Einen Menschen macht ja optisch nicht nur die Haarfarbe aus, sondern auch Mimik, Gestik, Aussprache, Gang usw. und das alles kann Anna nicht mal eben so schnell verändern.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr locker geschrieben und das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt. Die Handlung ist irgendwie vorhersehbar und so war für mich auch wenig Spannung vorhanden, ahnte man doch sehr schnell, in welches Desaster sich Anna als nächstes hinein manövriert. An einigen Stellen entlockte mir das Buch dann auch hin und wieder ein Schmunzeln. Die Wandlung von Anna am Ende des Buches fand ich gelungen und ich hatte es ehrlich gesagt herbeigesehnt, denn auf diese Art und Weise hätte Anna ihre 3 vorgetäuschten Leben nicht mehr lange aufrecht erhalten können.

Insgesamt ist das Buch aber leider keine Lektüre, die mich überzeugen konnte, weil die Handlung einfach viel zu unrealistisch ist.
„Ich bin dann mal ganz anders“ bekommt von mir 3 Sterne.

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