Katharina Jensen: An der Ostsee sagt man nicht Amore

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Katharina Jensen: An der Ostsee sagt man nicht Amore
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453418349

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Eigentlich wollen wir doch alle das Gleiche: glücklich sein.

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Als Anne während ihrer Hochzeit mit dem Italiener Fabio ein schwerwiegendes Geheimnis ihres Angetrauten entdeckt, flüchtet sie Hals über Kopf nach Rügen – dem Ort ihrer Jugend. Dort trifft sie auf Fritz, der wenig begeistert über den Gast aus Berlin ist und sich störrisch gibt. Während Anne mit der Enttäuschung und Wut über ihre so schnell gescheiterte Ehe kämpft, will Fritz, seit seine große Liebe Janine ihn für einen Bänker verlassen hat, von Frauen nichts mehr wissen. Vielleicht kommen die beiden sich gerade deswegen langsam immer näher …

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Eine Geschichte, die Lust auf Rügen macht

Anne Glawe hat erst vor ein paar Stunden ganz im Stillen ihre vermeintlich große Liebe Fabio Bartolini geheiratet, als sie auf ein Geheimnis ihres Mannes stößt, welches sie ausrasten lässt. Noch im Hochzeitskleid stürmt sie aus dem Haus, setzt sich in ihren knallroten Mini und sucht das Weite. Doch wo soll sie hin? Ihr fällt ein, dass sie in ihrer Jugend mal auf der Insel Rügen war und dies wird ihr erklärtes Ziel. Die erste Nacht verbringt sie am Strand und wird am nächsten Morgen auf einen Mann aufmerksam, der ihr bekannt vor kommt. Diesen Mann, Fritz Kliesow, hat sie seinerzeit, als sie mit einem Jugendlager auf der Insel war, als Kusstrainer missbraucht. Heute ist er ein stattlicher Mann, sieht sehr gut aus und ist soooo schweigsam. Seinen Eltern gehört ein kleines Ferienhaus, in welchem Anne erstmal Unterschlupf sucht...

Katharina Jensens Roman hat mich zum Lesen verführt, weil ich in diesem Jahr erstmals auf der Insel Rügen Ferien machen werde. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, freue ich mich noch viel mehr darauf. Die Autorin beschreibt die Gegend und die Menschen in und um den kleinen Ort Zicker so farbenfroh und eindrucksvoll, dass ich mir jetzt schon ein klares Bild machen kann. Wenn ich mir Anne am Strand oder auf Fritz' Boot vorstelle, meine ich das Meer und den Strandhafer rauschen zu hören und schmecke das Salz auf der Zunge.

Ihre Schreibweise lässt sich leicht und flott lesen. Die Geschichte fängt die Traurigkeit, die teilweise tiefe Verzweiflung und die Selbstzweifel der Protagonistin sehr gut ein. Es fehlt aber auch nicht an Humor und Ironie. Besonders gut herausgearbeitet finde ich die Verwandlung von Anne, die sich von einer, wie mir scheint, selbstverliebten Zicke zu einer bodenständigen jungen Frau, die sie wohl vor Fabio auch mal war, zurück verwandelt. Aber auch Fritz junior entpuppt sich mit der Zeit als ein Mann, auf den man sich blind verlassen kann und der es schafft, auch mal aus sich raus zu gehen. Schön zu lesen finde ich, wie die Beiden doch so total unterschiedlichen jungen Menschen zusammenfinden. Schade, dass im Laufe der Geschichte eine vermeintliche Freundschaft zu Ende geht. Aber lest selbst.

Mir hat diese Sommer-, Strand- und Gute-Laune-Geschichte, die aber auch zum Nachdenken anregt, sehr gut gefallen. Vielleicht begegnen mir ja Anne oder Fritz demnächst sogar.

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Ein tolle Unterhaltungslektüre

In ihrem Roman "An der Ostsee sagt man nicht Amore" entführt uns die Autorin Katharina Jensen auf die Trauminsel Rügen. Denn hierher flüchtet unsere Protagonistin Anne nach einer großen Enttäuschung.

Die Geschichte: Eigentlich müßte Anne rundherum glücklich sein. Hat sie doch ihre große Liebe, den Italiener Fabio geheiratet. Doch kurz nach der Hochzeit macht sie eine unglaubliche Entdeckung. Die flüchtet Hals über Kopf nach Rügen und trifft dort nach einer Nacht am Strand auf ihre Jugendliebe Fritz. Anne ist voller Trauer und Wut über ihre gescheiterte Beziehung. Und Fritz ist ein verschlossener Kerl, der von Frauen nichts wissen will. Doch dieser Inselaufenthalt hält auch für Anne so manche Überraschung bereit.

Ich habe mich auf der Insel sofort wohlgefühlt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Anne als Jugendliche hier eine wunderbare Zeit im Ferienlager verbracht hat. Sie wird ja von vielen Menschen wieder erkannt und findet nach ihrer Flucht aus Berlin Unterschlupf bei Fritz Familie. Man kann sich die kleine Ortschaft Zicker mit den zauberhaften Reetdachhäusern so gut vorstellen. Und auch das Rauschen der Ostsee und das Gekreische der Möwen habe ich in den Ohren. Ich kann mir Anne gut vorstellen, wie sie sich mit ihrem Kummer vergräbt, aber hier auszuharren ist auch keine Lösung für ihr Problem. Aber Anne scheint es irgendwie zu verdrängen. Und man merkt, wie sie schön langsam auftaut. Dann ist da dieses zarte Knistern zwischen Fritz und Anne, aber hat das eine Zukunft. Glücklicherweise entschließt sich Anne nach Berlin zu fahren, um mit ihrem Mann Fabio zu sprechen. Aber ober sie dem italienischen Charme widerstehen kann?

Eine wunderbare Unterhaltungslektüre für vergnügliche Lesestunden. Gerne vergebe ich 4 Sterne. Das Cover ist ein echter Hingucker und macht Lust auf einen Ostseeurlaub. Und Annes Liebeskummer-Status am Ende jedes Kapitels war ja auch interessant.

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