Felicity La Forgia, Corinna Vexborg, Nicole Wellemin: Lavendelküsse

Felicity La Forgia, Corinna Vexborg, Nicole Wellemin: Lavendelküsse

 
4.0
 
3.8 (2)
936   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Felicity La Forgia, Corinna Vexborg, Nicole Wellemin: Lavendelküsse
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
E-Book
ISBN-13
9783864434884

Informationen zum Buch

Seiten
324

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei Thalia kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Neues Herz, neues Glück. Als Hannah Engelmann nach einer schweren Krankheit an die Côte d'Azur flieht, um ein neues Leben zu beginnen, rechnet sie nicht damit, dass sie ihr Herz verlieren wird. Sylvain Grenier ist ihr Traum von einem Mann. Sexy, selbstsicher, erfolgreich. Seine offen zur Schau gestellte Dominanz weckt Gefühle in ihr, die sie nicht kennt und von denen sie nicht genug bekommen kann. Seit dem viel zu frühen Tod seiner Frau ist Sylvain nicht mehr der, als den die Hauptstadt des Parfümhandwerks, Grasse, ihn kennt. Böse Gerüchte kursieren über den Mann, dessen Gespür für Düfte legendär ist. Nicht länger in der Lage, sein Herz an eine Frau zu verschenken, bringt ihn die Begegnung mit Hannah aus dem mühsam aufrecht erhaltenen Gleichgewicht.

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0  (1)
Charaktere 
 
4.0  (1)
Sprache & Stil 
 
4.0  (1)
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Ausflug in ein eher ungewohntes Genre,

Hannah Engelmann beginnt ein neues Leben in der Provence. Als Immobilienmaklerin steht die 24jährige das erste Mal auf eigenen Füßen, bisher hat sie aufgrund einer schweren Krankheit ein sehr behütetes Leben geführt. Ihre Eltern sind nicht glücklich über ihre Entscheidung, akzeptieren jedoch, dass Hannah nun ihr eigenes Leben leben und ihre eigenen Erfahrungen machen muss.

Ihr erster Auftrag führt Hannah in das Hinterland der Côte d’Azur. Sie soll das wundervolle Anwesen von Sylvain Grenier verkaufen. Schon als sie dem gutaussehenden Erben einer erfolgreichen Parfum-Dynastie das erste Mal begegnet, zieht es ihr regelrecht den Boden unter den Füßen weg. Sylvain hat etwas an sich, das sie geradezu magnetisch anzieht.

Und auch er fühlt sich von der unerfahrenen jungen Frau angezogen, hält sich jedoch zurück, als ihm klar wird, wie wenig sie bisher erlebt hat. Denn Sylvain hat besondere Vorlieben und er ist sich sicher, dass Hannah dafür nicht die Richtige ist. Außerdem scheut er seit dem Tod seiner Frau Satine jede enge Bindung und begnügt sich mit bedeutungslosen Affären. Doch Hannahs Duft betört ihn regelrecht und vor allem erwacht bei ihr sein grandioser Geruchssinn wieder, den er seit Satines Tod verloren geglaubt hatte.
Es handelt sich um einen erotischen Liebesroman, so dass jetzt schon klar ist, dass die beiden sicher nicht voneinander lassen werden. Sylvain wird Hannah in seine Welt der Liebe einführen und das wird für sie beide kein ganz einfacher Weg.

Ich persönlich kann mit der hier beschriebenen Art der Liebe wenig anfangen. Nichtsdestotrotz kann ich solche Geschichten gerne lesen, vor allem, wenn die betreffenden Szenen so stilvoll beschrieben werden wie in diesem Buch. Wichtig finde ich auch, dass Sexszenen und die Handlung drumherum in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, auch das ist hier gegeben und das alles vor der atemberaubenden Kulisse Südfrankreichs.

Für mich also einmal ein Ausflug in ein eher ungewohntes Genre, den ich aber nicht bereut habe!

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.8
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.5  (2)
Charaktere 
 
3.5  (2)
Sprache & Stil 
 
4.5  (2)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Dominanz und Unterwerfung

Die erst 24jährige Hannah Engelmann musste wegen einer schweren Krankheit viele Jahre Isolation und Einschränkungen hin nehmen und nun, nachdem all die Strapazen überstanden sind, möchte sie endlich leben wie man es im Alter von 24 Jahren tut. Sie zieht von Deutschland nach Grasse an die Côte d’Azur und findet dort in einem Immobilienbüro Arbeit. Ihr 1. Klient ist Sylvain Grenier, der sein traumhaftes Anwesen verkaufen möchte.

Sylvain Grenier ist der wohlhabende Sohn einer Parfumeur-Familie. Er ist gesegnet mit der sogenannten „Grenier-Nase“ – einer Gabe, die nur alle paar Generationen auftritt. Nur durch seine Inspiration entstehen neue Düfte. Nach dem frühen Tod seiner Frau ist jedoch nichts mehr wie es war und er möchte sein Anwesen verkaufen, weil er glaubt dort nie mehr glücklich werden zu können.

Hannah Engelmann macht sich auf zum Anwesen „Bastide Saint Mathieu“ und schon beim 1. Zusammentreffen mit ihrem neuen Auftraggeber wird Beiden klar, dass diese Begegnung größere Ausmaße annehmen wird als nur eine geschäftliche Beziehung.

Fazit:

Ich bin nicht unerfahren im Lesen erotischer Literatur, bisher kannte ich aber kein Buch aus der Feder von Felicity LaForgia (dem Autoren-Duo Corinna Vexborg & Nicole Wellemin) .

„Lavendelküsse“ ist ein Roman der sich auf dem Gebiet BDSM bewegt.
Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, sollte zu einem anderen Buch greifen.

Das sagt Wikipedia dazu:

Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ zusammensetzt, umschreibt eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können.

Sylvain Grenier ist, wie man sich vermutlich denken kann, in dieser Beziehung der dominante Part. Seit dem Tod seiner Frau hatte er die eine oder andere Affaire, aber so wirklich glücklich macht ihn das alles nicht. Bei Hannah wird ihm schnell klar, dass das keine vorübergehende Affair ist sondern mehr ..... das geht tiefer.

Sylvain ist in dieser Beziehung der Dom (sehr verbreitete Kurzbezeichnung für eine dominante Person, die den devoten Partner bestraft und demütigt.) und er hat vor nichts mehr Angst als die Kontrolle zu verlieren. Leider ist ihm das schon ein Mal passiert, mit schweren Folgen.

Hannah ist auf dem Gebiet der Sexualität, aufgrund ihrer Vergangenheit, absolut unerfahren und vertrauensvoll begibt sie sich in die Hände von Sylvain. Für ihr 1. Mal möchte sie genau diesen Mann. Aufgrund ihrer Unerfahrenheit hat sie keinen blassen Schimmer davon, dass sie devote Signale aussendet, auf die Sylvain natürlich vollkommen abfährt.
Hannah übernimmt also in der Beziehung den Part der Sub (sehr verbreitete Kurzbezeichnung für eine devote Person. Eine Sub erfüllt jegliche Wünsche des Doms, ist unterwürfig und gehorcht dem Dom. Bei Ungehorsamkeit erfolgt eine Bestrafung.)

Meiner Meinung nach ist sie jedoch (noch) nicht ausschließlich devot, denn sie versucht schon das eine oder andere Mal gegen Sylvain aufzulehnen und sich seinen Anordnungen zu widersetzen wie z. B. sie darf nur sprechen wenn er es ihr erlaubt, sie darf keine Unterwäsche tragen, auch nicht bei Außenterminen, und er möchte, dass sie immer und zu jeder Zeit sexuell zugänglich für ihn ist.

Zum Schluss wird ihr Beziehung von einer Krankheit überschattet die dramatische Ausmaße annimmt – aber genau diese Situation brauchen sowohl Hannah als auch Sylvain um sich über ihre Gefühle zueinander bewusst zu werden.

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Story und detailliert beschriebenen Sex-Szenen. Keine Seite ist zu dominant ( .... kleines Wortspiel J ) denn ein erotischer Roman ohne Story ist ein Porno und ohne die detaillierteren Sex-Szenen wäre es ein Liebesroman. Für mich hat es genau so gepasst.

Es war zu keiner Zeit erkennbar, dass dieses Buch von 2 Autorinnen geschrieben wurde. Der Ablauf ist harmonisch, der Schreibstil wirklich schön und fließend und die Beschreibung der Landschaft sowie Sylvains Arbeit im Parfüm-Labor lassen einen den Lavendel förmlich riechen.

Immer wieder schön ist für mich der Austausch mit den AutorInnen in einer Leserunde, denn auf diese Weise bekommt man viele Hintergrundinformationen und manchmal auch Fotos von Details die zur Entstehung eines Buches beigetragen haben.

Mein Resümee aus dem Buch:
Etwas das ich natürlich schon immer wusste, aber bei solcher Lektüre fällt es einem dann tatsächlich wieder mal extrem auf: Ich bin kein bisschen devot. :-)

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
3.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Niveauvolle Erotik

Angesteckt vom derzeit grassierenden SoG-Fieber hatte ich auch mal wieder Lust auf erotische Literatur. Der Klappentext lässt ahnen, dass es sich auch hier um einen Roman handelt, in dem Dominanz und Unterwerfung eine große Rolle spielen. Die anfänglichen Ähnlichkeiten zu SoG lösen sich allerdings an der Côte d'Azur schnell in der lavendelgeschwängerten Luft auf. Denn die Geschichte von Sylvain und Hannah ist eine ganz Andere.

Anfangs dachte ich, dass ich in einem Liebesroman gelandet bin, denn das Autorenduo Felicity la Forgia lässt sich viel Zeit bis zur ersten wirklich erotischen Szene. Ich lerne zunächst die beiden Turteltäubchen und die traumhaft schöne Umgebung kennen. Untermalt mit unvergleichlichen Düften, die ich durch die intensiven Beschreibungen fast riechen kann.

Als es dann endlich „zur Sache“ geht, bin ich sehr erfreut über den niveauvollen Schreibstil. Natürlich nennen die Autorinnen die Dinge beim Namen, aber eben auf eine angenehme und gleichzeitig anregende Art. Die erotischen Szenen sind eingebettet in eine überaus spannende Geschichte.

Allerdings haben mir nicht alle Szenen gefallen, was aber nicht am abwechslungsreichen Schreibstil lag, sondern an meinem Unverständnis für bestimmte Verhaltensweisen. Sylvain wurde mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer und bei Hannah konnte ich vieles nicht mehr nachvollziehen. Vielleicht ist eine devote Neigung wichtig, um diesen Roman mit allen Sinnen genießen zu können.

Ich habe für mich festgestellt, dass zwar gerne Erotik lese, aber bei Schlägen und Schmerzen hört der Spaß für mich auf. Auch wenn es so anspruchsvoll und ästhetisch beschrieben wird wie in diesem Roman.

Und so lässt mich „Lavendelküsse“ mit gemischten Gefühlen zurück. Ich habe die wunderschönen Beschreibungen, die Spannung und die Düfte sehr genossen, aber die heißen Szenen haben mich oft kalt gelassen, weil ich Sylvain immer weniger mochte und mich Schmerzen und Unterwerfung nicht begeistern können.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue