Leylah Attar: Paper Swan

 
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Leylah Attar: Paper Swan
Untertitel
Ich will dich nicht lieben
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Paper Swan
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783736302891

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es war ein guter Tag für Louboutins.

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Als Skye Sedgewick im stickigen Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht, rechnet sie mit ihrem sicheren Tod. Doch ihr Entführer lässt sie am Leben und verschleppt Skye stattdessen auf ein kleines Boot, wo er sie mehrere Wochen gefangenhält - Wochen voller Hunger, Demütigung, Schmerz und Angst. Auf hoher See und ohne Ziel hat Skye bald alle Hoffnung verloren, dass man sie findet und befreit. Und mit jedem anbrechenden Tag sehnt sie sich mehr nach Erlösung. Sie kann an nichts anderes mehr denken als den Tod - und an Esteban, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Als Kinder waren sie einst unzertrennlich, bis Esteban von einem Tag auf den anderen einfach aus ihrem Leben verschwand. Skyes größter Wunsch war es, ihn eines Tages wiederzusehen, doch diese Hoffnung stirbt mit jedem Blick in die eiskalten Augen ihres Peinigers. Bis Skye erkennt, dass sie sich in diesen Augen schon einmal verloren und ihr Entführer sie nicht zufällig ausgewählt hat -

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Liebe und Hass

Skye ist eine junge Frau aus gutem Hause. Eines Abends wird sie auf ein Boot verschleppt, auf dem ihr Entführer Damian sie wochenlang quält. In dieser dunkle Zeit kommen alte Erinnerung auf, die Skype an ihren Kindheitsfreund Esteban denken lassen, den sie seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Was wohl aus ihm geworden ist?

Allein das Cover des Buches ist schön und brutal zugleich. Ähnlich verhält es sich mit dem Inhalt. Die Szenen auf dem Boot sind nichts für schwache Gemüter. Nachdem ich anfangs dachte, Skye wäre nur ein verwöhntes Modepüppchen, zeigt sie sich dann doch noch von anderen Seiten. Und auch Bad Boy Damian hat einiges zu verbergen. Auch wenn ich schon beim Klappentext wusste, was Damians Geheimnis ist, wurde dieses glücklicherweise so früh aufgelöst, dass man sich dann auf den Rest der Geschichte einlassen konnte.

Das Buch besteht aus fünf Teilen. Teil 1 schildert die Entführung aus Sicht von Skye, gespickt mit Rückblicken in ihre Kindheit. Teil 2 erzählt, wie es damals nach ihrer Trennung mit ihrem alten Freund Esteban weitergegangen ist. Teil 3 knüpft wieder direkt an die Entführungsgeschichte an und die letzten beiden Abschnitte berichtet aus Damians und Skyes Sicht von der Zeit danach. Durch diese kluge Gliederung wird es nie langweilig.

Der Schreibstil ist fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gut hat mir Estebans Geschichte gefallen. Auch wenn man von außen betrachtet teilweise die Hände über dem Kopf zusammenschlagen will, wird doch feinfühlig vermittelt, dass Esteban kaum eine andere Wahl hatte, als den vom ihm „gewählten“ Weg einzuschlagen.

Ein packendes Buch mit realistischen, mehrdimensionalen Charakteren. Gerade aufgrund dieser interessanten Figuren lohnt sich das Buch schon, doch auch die Geschichte an sich ist spannend zu lesen. Was als Thriller beginnt, endet als Roman voller schicksalhafter Begegnungen, Verwicklungen und Missverständnisse. Ein Buch, das mir eine Gänsehaut beschert hat und das zum Nachdenken über Liebe, Hass und alle Stufen dazwischen nachdenken lässt. Ganz klare Leseempfehlung!

Aber Achtung: Der Klappentext und das Cover deuten eher auf einen Thriller hin - doch das wird dem Buch nicht gerecht. Reine Thrillerfans werden also unter Umständen enttäuscht sein.

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Eine ungewöhnliche Geschichte

Nachdem ich das Buch „Paper Swan“ zu Ende gelesen habe, bin ich leider etwas enttäuscht, denn ich habe laut Klappentext eine ganz andere Geschichte erwartet.

Die Story dreht sich um Skye Sedgewick, die stickigen Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht. Sie rechnet sie mit ihrem sicheren Tod. Doch ihr Entführer lässt sie am Leben und verschleppt Skye stattdessen auf ein kleines Boot, wo er sie mehrere Wochen gefangen hält. Auf hoher See und ohne Ziel hat Skye bald alle Hoffnung verloren, dass man sie findet und befreit. Und mit jedem anbrechenden Tag sehnt sie sich mehr nach Erlösung. Sie kann an nichts anderes mehr denken als den Tod - und an Esteban, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Als Kinder waren sie einst unzertrennlich, bis Esteban von einem Tag auf den anderen einfach aus ihrem Leben verschwand. Skyes größter Wunsch war es, ihn eines Tages wiederzusehen, doch diese Hoffnung stirbt mit jedem Blick in die eiskalten Augen ihres Peinigers. Bis Skye erkennt, dass sie sich in diesen Augen schon einmal verloren und ihr Entführer sie nicht zufällig ausgewählt hat…

Man wird direkt in die Geschichte hinein geworfen. Das war auch kein Problem für mich, denn ich kam mit dem eher lockeren Schreibstil und dem schönen Lesefluss recht gut klar. Zuerst wird die Geschichte aus der Sicht von Skye erzählt, deren Handeln und Denken sehr gut beschrieben wurden kann. Ich konnte mit gut mit ihr identifizieren und ihre Ängste in Gefangenschaft nachvollziehen. Zu der Gegenwart erhält man auch einen Einblick in Skyes Vergangenheit – vor allem die Erlebnisse mit ihrem Kindheitsfreund Esteban, der auch bald eine große Liebe spielen wird…

Der Entführer bleibt anfangs etwas blass – aber das ändert sich bald, denn die Geschichte wird auch bald aus seiner Sicht erzählt, was ihn mir auch näher gebracht und auch ein gewisses Verständnis für sein Handeln gegeben hat. Doch hier fing das Problem an, denn dass die Gefühle von Skye sich ihm gegenüber so schnell ändern, fand ich unglaubwürdig und unrealistisch.

Dass aus einer Entführungsgeschichte am Ende eine Liebesgeschichte wird, ist gewöhnungsbedürftig. Das heißt nicht, dass die Geschichte schlecht ist – aber wirklich spannend ist sie meiner Meinung nach nur am Anfang, denn die Auflösung der Entführungsgeschichte gibt es bereits in der ersten Hälfte. Danach dümpelt es mir etwas dahin. Das Ende war dann versöhnlich, aber auch etwas vorhersehbar. Ich hatte einfach ein bisschen mehr erwartet…

Fazit:
Eine ungewöhnliche Story – eine Entführungsgeschichte, die zu einer Liebesgeschichte wird. Jedoch verlor die Story ab der Hälfte die Spannung, was dem Buch nicht gut getan hat. Ich hatte etwas mehr erwartet…

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Teils sehr faszinierend, teils aber auch übertrieben.

Ich habe mich sehr auf „Paper Swan - Ich will dich nicht lieben“ gefreut gehabt. Die Kurzbeschreibung klang vielversprechend und ich weiß eigentlich nicht so recht, was ich erwartet hattet. Vielleicht eine ungewöhnliche Lovestory, die am Ende mein Leserherz berührt und mir ein paar Seufzer entlocken würde. Und ich wusste, dass es anhand der Inhaltsangabe schwer werden würde. Aber was ich dann am Ende erhalten habe, ist so verdammt schwer in Worte zu fassen.

Anfangs hat „Paper Swan - Ich will dich nicht lieben“ eine unglaubliche Faszination auf mich ausgeübt. Der Part der Entführung war so spannungsgeladen, dass ich gar nicht konnte aufhören zu lesen. Zwar hatte man natürlich recht schnell einen Verdacht, wer hinter der Entführung steckt, aber man war einfach super neugierig, wie alles zusammen hängt. Teilweise war ich aber auch sprachlos und geschockt, was Syke durchmachen musste. Und dann war da eine leise Stimme in meinem Hinterkopf, die mir zuflüsterte, dass es verdammt schwer werden würde mit der Lovestory, die ich eigentlich erwartet hatte.

Der zweite Part war dann schon recht interessant zu verfolgen, weil die Geschichte des Entführers beleuchtet wird, aber ich muss auch sagen, dass für mich da schon begann die Faszination wieder abzuflauen. Natürlich ist es wichtig zu wissen, warum sich eine Person in eine Richtung entwickelt hat, aber Leylah Attar hat für meinen Geschmack den Bogen ein wenig zu überspannt. Ich habe mich ständig auf der Grenze zwischen too much bzw. völlig übertrieben und also irgendwie hat die Geschichte ja doch was bewegt. Ich wollte „Paper Swan - Ich will dich nicht lieben“ lieben, aber das Buch hat es mir echt schwer gemacht.

Das Ende war dann wiederum in Ordnung. Es hat zu Skye und dem Rest der Geschichte gepasst und es war nicht zu sehr abgedreht, wobei die Autorin auch da das Drama nicht vollständig sein lassen konnte. Mich lässt das Buch jedenfalls mit gemischten Gefühlen zurück.

Fazit
Mit „Paper Swan - Ich will dich nicht lieben“ lässt mich Leylah Attar mit gemischten Gefühlen zurück. Teilweise einfach too much und überzogen, teilweise hat aber auch gerade das die Faszination des Buches ausgemacht.

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