Lauren Graham: Lieber jetzt als irgendwann

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Lauren Graham: Lieber jetzt als irgendwann
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Someday, Someday, Maybe
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783596198443

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Erster Satz
"Fang an, sobald du bereit bist", sagt eine Stimme aus dem hinteren Teil des Saals.

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Franny Banks ist zwar ein bisschen chaotisch, aber vor allem witzig, charmant und klug – eigentlich müsste sie alle ihre Ziele erreichen können:

- Schauspielerin werden
- den Durchbruch schaffen
- Mann fürs Leben finden

Für den Notfall hat sie trotzdem einen Plan B:

- langjährigen Freund Clark heiraten
- Englisch-Lehrerin werden
- in einen Vorort ziehen

Doch ihr „Ultimatum zur Traumverwirklichung“ von drei Jahren läuft bald ab. Als sich herausstellt, dass sogar Plan B geplatzt ist, lautet Frannys Motto deshalb: Lieber jetzt als irgendwann.

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Ein richtiges Wohlfühlbuch!

Es gibt Bücher mit denen man sich so wohl fühlt als ob man in eine weiche, warme Decke eingehüllt wäre und auf dem Sofa gemütlich vor sich hinlümmeln würde. Genau so erging es mir mit "Lieber jetzt als irgendwann". Es ist einfach ein schön geschriebenes Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Es vermittelt einem irgendwie das Gefühl, das alles nicht so schlimm ist wie man es sich manchmal herbeiredet, wenn es einem grade mal nicht ganz so gut geht.

Frances, von allen nur Franny genannt, war mir auf Anhieb sympathisch. Vor allem, weil sie nicht eine dieser perfekten Romanfigurentussis ist, der alles in den Schoß fällt. Sie erschien mir nicht erfunden und ich hatte das Gefühl ich könnte ihr auf der Straße begegnen. Sie ist etwas chaotisch und versucht ihren Traum zu leben. Außerdem ist es einfach total schön das sie Franny heißt, weil ihre Mutter an J.D. Salingers Franny und Zoe gedacht hat.
Sehr charmant ist Frannys Taschenkalender in dessen Seiten wir als Leser immer mal wieder einen kleinen Einblick bekommen. Ich fühlte mich dabei sehr an meinen eigenen erinnert. *g* Außerdem haben die Seiten auch den Roman grob in verschiedene Zeitabschnitte eingeteilt. Das fand ich hier sehr passend und die Zeitsprünge, die es ab und an gibt, fügen sich glaubwürdig in die Handlung ein.

Und sonst? Ich habe einfach sehr sehr gerne weiter gelesen. Lauren Graham hat eine tolle Art zu Erzählen. Ihr Figuren sind glaubwürdig konzipiert und auch die Schauspielwelt, von der sie erzählt, wirkt nicht gestellt. Hier merkt man das Graham eben auch einfach weiß, wie es ist als junge Schauspielerin zu arbeiten und zu hoffen, das man eines Tages endlich Fuß fassen kann. Es ist nicht alles eitel Sonnenschein was glänzt, aber trotzdem ist eben auch nicht alles eine Katastrophe, wenn es mal nicht so gut klappt. Das ist für mich die Botschaft. die immer wieder mitschwingt.

Obwohl das Ende dann eher offen gehalten bleibt, hat es für mich perfekt gepasst.
Ich vermisse den Roman schon ein klein wenig und würde mich freuen wenn Lauren Graham auch weiterhin Romane schreiben würde. Das kann sie nämlich richtig gut!

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Ein Sonntagsbuch für die Couch

Ich gestehe, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, als ich hörte, dass Lauren Graham ein Buch geschrieben hatte. Ich kenne sie aus meiner Lieblingsserie „Die Gilmore-Girls“ und liebe sie in ihrer Rolle als verrückte und liebenswerte alleinerziehende Mutter. Aber gerade, weil mir diese Frau so sympathisch ist, wollte ich dann doch dieses Buch lesen und ich habe es nicht bereut.
Schon in dem Moment, als ich das Buch in der Hand hielt und einen ersten Blick hineinwarf, entstand direkt der Wunsch, sofort mit dem Lesen zu beginne. Dies lag auch an der netten Aufmachung des Buches. Zu Beginn eines jeden Kapitels findet man Filofax-Seiten eines Wochenkalenders abgedruckt, mit den verrücktesten handschriftlichen Eintragungen und Kritzeleien. Schon allein dies, gibt dem Buch die ganz besonders persönliche Note der Protagonistin.
Sowie Lauren Graham schreibt, bestätigt mir den Eindruck, dass es sich bei ihr um eine wirklich sympathische Person handelt.
Ihr Schreibstil ist klar, leicht, äußerst humorvoll und voller kurzweiliger Dialoge. Die Protagonisten sind wundervoll beschrieben in ihrem Aussehen und ihren Gesten und sie erscheinen so real, dass ich mich immer wieder daran erinnern musste, dass es sich hier nicht um eine Biographie, sondern um einen Roman handelt. Mit Sicherheit hat die Autorin einiges von ihren eigenen Erfahrungen, was diesen Beruf anbelangt, mit einfließen lassen, aber dennoch hat die Person der Franny nichts mit der Schauspielerin Lauren Graham zu tun.
Die Geschichte von Franny Banks wird in der ersten Person erzählt und somit erhält der Leser Informationen aus erster Hand über all ihre Gefühle und Gedankengänge. Genau diese machen die Protagonistin so liebenswert und vor allem authentisch. Sie ist nicht die Super-Power-Frau. Sie hat Träume, Ängste, Selbstzweifel und sie macht Fehler. Sie ist rundherum menschlich und man kann sich sehr gut mit diesem Charakter identifizieren. Sehr viele Gedanken sind einem selbst vertraut und sie gehört zu den Menschen, mit denen man wirklich gerne einen Abend verbringen würde.
Sie hat keine falschen Illusionen und es wird hier auch nichts beschönigt. Dieser Roman zeigt sehr realistisch, wie schwierig es ist, als Schauspielerin nur einen Fuß in die Tür zu bekommen, geschweige denn eine Rolle - ohne sich selbst und seine Grundsätze zu verraten.
Dieses Buch handelt aber nicht ausschließlich von dem Weg vom Schauspielstudent auf die Bühne oder vor die Kamera. Es geht hier ebenso um Träume, den Mut etwas zu wagen und seine persönlichen Ziele zu verfolgen. Es geht um wahre Freundschaft, Liebe und der Sehnsucht nach einem Platz im Leben, der einem eine Art von Geborgenheit gibt.
Das Ende ist gelungen, denn es findet schon einen Abschluss auch wenn diverse Dinge offenbleiben - aber ist es nicht so im Leben, dass auch wir nicht wissen, was am nächsten Tag folgt?
Ich habe dieses Buch mit sehr viel Vergnügen gelesen, denn es war kurzweilig, herzlich, witzig und ich finde es schade, dass es nun zu Ende ist.

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