Marc Levy: Er & Sie

 
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Marc Levy: Er & Sie
Untertitel
Eine Liebe in Paris
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Elle et Lui
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783764505943

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Regen troff von den Dächern und Fassaden, den Autos und Bussen, den Bürgersteigen und Fußgängern.

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Es war einmal in Paris ...

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen ...

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Sommerlich leichte Lektüre

In dieser Geschichte geht es um Mia und Paul, die sich in Paris kennenlernen.

Mia ist eine bekannte Schauspielerin und lebt mit ihrem Mann in London. Als dieser sie wieder einmal betrügt, flieht sie nach Paris und findet dort Unterschlupf bei ihrer Freundin Daisy. Sie will sich darüber klarwerden, ob ihre Ehe noch eine Zukunft hat und verändert sogar ihr Äußeres um inkognito ein paar ruhige Tage in Paris verbringen zu können.

Paul ist ein mäßig erfolgreicher Schriftsteller, der außer seinen Freunden Arthur und Lauren nur wenige Menschen an sich heranlässt. Er lebt zurückgezogen und genießt es seine Bücher zu schreiben. Er hat einen ganz eigenen Humor und wirkte teilweise etwas grummelig, besonders wenn er seine Gefühle nicht zeigen wollte.

Der Zufall oder das Schicksal sorgt mit Hilfe von Pauls bestem Freund dafür, dass sich die beiden zu einem Blinddate verabreden, was zwar nicht zu einer leidenschaftlichen Beziehung führt, aber zu einer Freundschaft, welche die beiden unterschiedlichen Menschen bald miteinander verbindet. Doch Paul hat keine Ahnung, wer Mia in Wirklichkeit ist.

Der Autor hält sich nicht groß mit der ausführlichen Beschreibung von Orten oder Stimmungen auf, denn scheinbar ist er genau wie Paul der Meinung, dass diese den Leser auf Dauer langweilen. Dafür gibt es jede Menge Dialoge, die oft sehr humorvoll und unterhaltsam sind. Auch wenn es mir nicht immer leicht gefallen ist im Auge zu behalten, wer denn gerade was sagt, haben sie mich doch oft amüsiert und sogar zum Lachen gebracht.

Immer wieder wird der eher ruhigen Geschichte von netten Ideen und Ereignissen etwas Schwung verliehen. Besonders gut gefiel mir dabei die Handlung rund um Kyong, welche Pauls Bücher für seine Leser in Südkorea übersetzt. Hier bekommt die leichte Story etwas mehr Tiefe und überrascht mit einer erstaunlichen Wende.

Scheinbar sind Paul und seine Freunde Lauren und Arthur Teil des Buches „Solange du da bist“. Für diejenigen die neugierig auf die Geschichte geworden sind gibt es im Anhang des Buches eine Leseprobe.

Es gibt auch einen emotionalen Handlungsstrang rund um Mias Freundin Daisy, welcher aber leider irgendwann im Sande verläuft und offenbleibt. Vielleicht wird dieser in einem weiteren Buch, in welchem dann Daisy die Protagonistin, weitergeführt.

Diese sommerlich leichte und unterhaltsame Geschichte ist ideal zum Abschalten. Ich habe sie gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

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Gegensätze ziehen sich an

Mia ist ein neuer Star am britischen Schauspiel-Himmel, doch als sie entdeckt, dass ihr Mann David sie betrügt, möchte sie ihrem Leben entfliehen. Kurzerhand macht sie sich nach Paris auf und schlüpft bei ihrer besten Freundin Daisy unter. Durch eine neue Frisur auf den ersten Blick unkenntlich gemacht, findet sie langsam Gefallen an ihrem neuen Leben - in dem sie Daisy, die ein beliebtes Restaurant führt, zur Hand geht... Wesentlich trägt auch Paul Barton dazu bei, ein US-Amerikaner, der bereits Jahre in der französischen Hauptstadt lebt und den Mia in einem Restaurant kennenlernt.

Paul ist ein Schriftsteller, der sich nach einem beachteten Debüt vor Jahren eine Auszeit in Paris genommen hat und letzten Endes geblieben ist. Inzwischen fällt sein Erfolg sehr gering aus - mit einer Ausnahme: in Korea verkaufen sich seine Werke exorbitant gut. Deshalb plant sein Verleger eine Reise zur dortigen Buchmesse, was für Paul einerseits eine große Herausforderung darstellt, da er unter Flugangst leidet, andererseits aber auch eine gute Gelegenheit, endlich seine koreanische Übersetzerin, die er liebt, wiederzusehen.

Zwischen Mia und Paul entwickelt sich eine Freundschaft, die von der Unterschiedlichkeit der beiden lebt und zeigt, dass Gegensätze sich eben auch sehr gut ergänzen können... Doch mehr kann und darf daraus nicht werden, oder?

Marc Levy hat schon einige Romane geschrieben und er beherrscht sein Handwerk, das muss man ihm lassen. Die Dialoge des Romanes sind wirklich köstlich - manchmal reihen sich regelrecht kleine Feuerwerke aneinander, die mich ab und an sogar laut auflachen haben lassen. Mia und Paul sind sehr eigene Charaktere, die aber schnell begreifen, dass sie sich unterstützen können, ja, sich sogar ziemlich gut ergänzen. Das hält sie aber nicht davon ab, sich den ein oder anderen bissig-sarkastischen Schlagabtausch zu liefern. Überhaupt sind mir die beiden sehr sympathisch, da ich sie ziemlich glaubwürdig und gut gezeichnet finde. Die dritte im Bunde, die mich überzeugt hat, ist Daisy, Mias Freundin. Sie agiert unverblümt, auch wenn sie Mia nie im Stich lassen würde - für mich eine Nebenfigur, die mir richtig gut gefallen hat.

Wer eine Liebesgeschichte von Anfang bis Ende erwartet, der könnte hier enttäuscht werden. Marc Levy erzählt die Geschichte einer Annäherung, einer tiefen Freundschaft, in der beide Seiten viel für den anderen geben und ihm dennoch die Freiheit lassen, sich nicht einfach in das jeweils andere Leben einmischen.
Leider hat der Roman immer wieder kleinere Längen. Und trotzdem: jedes Mal, wenn ich dachte, ich lege am Ende des Kapitels das Buch erst einmal aus der Hand, hat mich der Autor wieder abgeholt. Mit einem kleinen, aber feinen Kniff, einem lustigen Dialog oder aber einer völlig unerwarteten Wendung. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber besonders die Geschichte um die koreanische Übersetzerin hat mich wirklich überrascht! Marc Levy erzählt eben nicht nur eine Liebesgeschichte. Es steckt viel mehr dahinter - und dennoch denke ich, dass an der ein oder anderen Stelle eine minimale Straffung gut getan hätte.

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Paris, Stadt der Liebe

Schriftsteller Paul ist nach dem Erfolg seines Erstlingswerkes aus den USA nach Paris „geflohen“ und schreibt seitdem Bücher die verkauft werden, aber außer in Korea nicht so richtig viel Beachtung finden.

Mia, eine sehr bekannte Schauspielerin, fährt nach Paris zu ihrer besten Freundin Daisy. Hier möchte sich Mia davon erholen, dass ihr Mann schon wieder eine weitere Affäre hatte. Sie muss darüber nachdenken, wie es weitergehen soll. Das alles kurz bevor ihr neuester Hit in den Kinos anläuft.

Mia und Paul lernen sich mehr oder weniger zufällig über eine Dating-Seite kennen und verstehen sich, trotz einiger Missverständnisse, recht gut. Zusammen können sie lachen, verrückte Dinge ausprobieren und das Leben mehr genießen. Aber verlieben wollen sie sich eigentlich nicht…

Paul ist irgendwie mit seiner koreanischen Übersetzerin zusammen, Mia hat da ja immer noch ihren Mann; aber irgendetwas ist zwischen ihnen beiden.

Ich hatte nicht damit gerechnet, in diesem neuen Buch von Marc Levy mal wieder auf Arthur und Lauren aus „Solange du da bist“ zu treffen. Auch der Name Paul kam mir zuerst nicht bekannt vor.

Als ich dann aber mit der Geschichte angefangen hatte war es, als wäre ich wieder eingetaucht in die Zeit, als die Freunde gemeinsame Abenteuer erlebten. Es war ein sehr, sehr schönes Wiedersehen und auch der ganz besondere Charme, den ich bei manch einem späteren Buch von Herrn Levy vermisst hatte, war hier wieder sehr präsent. Ich mag einfach seine Schreibweise sehr gerne und besonders die teilweise recht „lustigen“, wortwitzigen Dialoge zwischen Paul und Mia, aber auch zwischen Paul und Arthur, haben mir sehr gut gefallen.

Endlich mal wieder ein Buch, welches ich in einem Rutsch durchlesen konnte und bei dem ich es schade fand, als es zu Ende war.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hatte - obwohl ich ahnte worauf es hinausläuft - hinterher trotzdem noch die ein oder andere Überraschung für mich parat, mit der ich so nicht gerechnet hatte.

Das war eine sehr unterhaltsame Lektüre, die mir mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

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