Mary Simses: Der Sommer der Sternschnuppen

Mary Simses: Der Sommer der Sternschnuppen

 
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Mary Simses: Der Sommer der Sternschnuppen
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Rules of Love and Grammar
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783734102530

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Ich werde von lautem Gehämmer auf dem Dach wach, und für einen Moment weiß ich nicht, wo ich bin.

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Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit
Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen – und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander ...

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(Aktualisiert: 23 Mai 2016)
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Ein Sommer voller Erinnerungen

Für Grace läuft es im Moment ziemlich mies. Job weg, Freund weg und ihre Wohnung ist auch gerade unbewohnbar. So kehrt sie für ein paar Wochen zurück in ihr Elternhaus in einer Kleinstadt an der Küste Connecticuts, unter anderem um die große Feier für den Geburtstag ihres Vaters vorzubereiten. Der Ort ist allerdings gerade in heller Aufregung, ein Filmteam ist in der Stadt und der berühmte Regisseur, der das Team anführt ist Grace alte Highschoolliebe. Schade, dass auch ihre Erzfeindin einen Blick auf ihn geworfen hat. Und mit der Erinnerung an schöne Zeiten werden auch Graces Trauer und ihre Schuldgefühle bezüglich des Todes ihrer Schwester wieder wach.

Direkt aufgefallen sind mir die Kapitelüberschriften, die Bezug nehmen auf Grace Beruf der „Korrekturleserin“ und jeweils einen Grammatikbegriff erläutern -man lernt also tatsächlich etwas beim Lesen. ;-) Das Apfelkuchenrezept auf der Innenseite des Covers habe ich leider erst nach dem Lesen entdeckt, eigentlich mag ich solche kleinen Gimmicks, sie erhöhen sonst so schön die Vorfreude auf das Buch. Meine Erwartungen waren aber bereits vor Beginn recht hoch, die aus dem ersten Kapitel bestehende Leseprobe hat mich erfolgreich animiert, das ganze Buch lesen zu wollen. Es herrscht insgesamt eine positive, sommerliche Grundstimmung, meine Vermutung, mit wem Grace am Ende ds Sommers eine gemeinsame Zukunft planen kann, hat sich bewahrheitet, die Beziehung hat sich aber glaubwürdig entwickelt und auch die anderen Kandidaten kommen recht positiv davon. Doch Grace Liebesleben nimmt nur einen Teil der Geschichte ein, ein wichtiges Thema ist, wie sie endlich den Tod ihrer Schwester verwindet und die von falschen Erwartungen und Vermutungen geprägte Beziehung zu ihren Eltern verbessert. Das gefiel mir ziemlich gut, auch wenn, wie immer (zumindest in Büchern) mit ein bisschen offeneren Gesprächen, jede Menge Probleme gar nicht erst entstanden wären. Mit diesem Ansatz versucht die Autorin der leichten Sommergeschichte einen Anflug von Tiefe zu geben, bleibt aber letztlich doch eher oberflächlich, hier hätte sie sich vielleicht stärker zwischen Leichtigkeit und Anspruch entscheiden müssen.

Eigentlich hat das Buch aber nur einen großen Minuspunkt, der mir durchgängig missfallen hat und das war die Freude der Autorin daran Grace in Situationen zu stecken, in denen ihr Verhalten mir einfach nur peinlich war. Bei einer 15jährigen hätte ich das Konkurrenzdenken (wer hat das hübschere Kleid, ist schlanker, sportlicher, erfolgreicher,…) und ihren Wunsch immer gut dazustehen noch akzeptieren könne, aber mit Mitte 30 sollte man schon etwas gefestigter zu sich selbst stehen können. Wenn man darüber hinweglesen kann, ist „Der Sommer der Sternschnuppen“ ein gelungenes Sommerbuch.

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Schönes Wohlfühlbuch mit symathischen Figuren

Das Wohlfühlbuch „Der Sommer der Sternschnuppen“ hat mir ein paar nette Lesestunden beschert. Vor allem die Figuren sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen.

Die Story dreht sich um die Ordnungsfanatikerin Grace, die auf einen Schlag ihren Job als Korrekturleserin, ihren Freund und ihre Wohnung verliert. Um etwas zur Ruhe zu kommen, fährt sie in ihre Heimatstadt Dorset zu ihren Eltern. In dieser ländlichen Idylle, möchte Grace überlegen, wie es denn nun mir ihr weitergehen soll. Dort wird Grace allerdings von ihrer Vergangenheit eingeholt - vom Tod ihrer Schwester und ihrer ersten Liebe Peter Brooks...

Der Schreibstil war genau mein Fall. Locker, leicht und sehr warmherzig geschrieben – das ist genau mein Ding. Die ganze Zeit über ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Ans Herz gewachsen sind mir vor alle die liebesvoll beschriebenen Figuren – allen voran Grace, Mitch und Cluny. Sie kommen authentisch und einfach nur sympathisch rüber. Man ertappt sich dabei, dass man am liebsten selbst in die wunderschöne Kleinstadt Dorset zu diesen tollen Menschen ziehen würde ?

Die Geschichte selbst ist zwar ein bisschen vorhersehbar, aber langweilig wurde es nie. Es ist eine gelungene Mischung aus Humor, Romantik, aber auch traurigen Momenten. Zudem kann das Buch mit einem sehr schönen Happy-End aufwarten. Diese Autorin werde ich mir nun definitiv merken!

Fazit:
Ein schönes Wohlfühlbuch, das mit sympathischen Figuren und einer romantischen, humorvollen aber auch teils traurigen Story punkten kann.

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Apple Pie mit Sternschnuppen

Mary Simses - Der Sommer der Sternschnuppen - blanvalet

Grace Hammond scheint ein Pechvogel zu sein, ihr Job wurde wegrationalisiert und ihr Freund hat sie für eine Anwaltsgehilfin verlassen. Danach fällt ihr nicht nur die sprichwörtliche Decke auf den Kopf, sie bricht ein und ihre Wohnung ist ein Trümmerhaufen.
Da sie zufällig in Manhattan nichts mehr hält, nutzt sie die Zeit bis zur Renovierung, um ihre Eltern und Freunde zu besuchen. In ihrem alten Zuhause ist sie jederzeit willkommen und sucht dort Unterschlupf, um ihre Wunden zu lecken, möchte sich wie ein Mäuschen verkriechen und Winterschlaf halten. Das kleine Dorset an der malerischen Küste von Connecticut, wäre wie gemacht dafür. Doch Grace hat die Rechnung ohne die "fleissigen" Dachdecker und ihre alte Freundin Cluny gemacht. Auch die Vorbereitungen für den 65. Geburtstag, ihres Vaters laufen schon auf Hochtouren.
Jammern wird abgesagt.
Zwischen Apple Pie und Crunchy Nut Icecream lassen die beiden die Erinnerung ihrer Kindheit wieder aufleben und auch ihre Jugend, ist längst zu einem Ort geworden, der Nostalgie heisst.
Seufzend und schwelgend lenkt Cluny ihre gefühlsverlotterte Freundin, durch einen Zeitungsartikel, in die richtige Richtung.

REGIESTAR ZURÜCK IN DER ALTEN HEIMAT:
Peter Brooks, 33, Regisseur dreier erfolgreicher Liebeskomödien, darunter "Paris Loveletter", ist nach 17 jahren nach Dorset zurückgekehrt, um hier Szenen für seinen neuesten Film zu drehen. Brooks bleibt wahrscheinlich zwei Wochen in seiner Heimatstadt.

Grace starrt das Bild des attraktiven Mannes an, ihre Jugendromanze lächelt ihr auf dem Foto entgegen. Grace weicht sämtliches Blut aus ihrem Kopf und schießt in ihre Wangen.
"Cluny hat doch nichts gemerkt? Doch, hat sie. Verdammt noch eins!"
Cluny schmunzelt und schüttet ihre gezielt ausgesuchten Informationen über eine hektisch um sich blickende Grace aus.
OH, NEIN, wollen Grace` Lippen die Worte formen, bevor Cluny die Vergangenheit mit der Gegenwart verkuppeln will, aber es ist zu spät, denn Cluny schmiedet bereits Pläne..

Ein wundervoller Sommerschmöker, fließend und spannend geschrieben, kurzweilige Nostalgie. Ein toller "Küstenort-Roman"!

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