Mia Sheridan: Im nächsten Leben vielleicht

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Mia Sheridan: Im nächsten Leben vielleicht
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Kyland
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783492309431

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Zum ersten Mal war Kyland Barret mir in unserer Schulcafeteria aufgefallen.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?

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Gefühlvolle Geschichte um Liebe und Armut

Tenleigh und Kyland leben in Dennville, einem Bergarbeiterort in den Appalachen. Vor Jahren gab es dort in der Grube eine Explosion, bei der 62 Männer ums Leben kamen, viele davon Familienväter. Die Familien, die sie zurückließen, führen seit dem einen verzweifelten Kampf ums Überleben am Existenzminimum. Kyland hat nicht nur seinen Vater verloren, sondern auch seinen Bruder. Seitdem lebt er in Armut und muss Hunger leiden. Genau wie für Tenleigh gibt es für ihn nur eine Möglichkeit diesem Leben zu entfliehen – das Stipendium des Bergwerksunternehmens.
Beide lernen viel und setzen ihre ganze Energie ein, um ihr Ziel zu erreichen. Doch dann lernen sie sich näher kennen und obwohl beiden bewusst ist, dass ihre Liebe keine Chance hat, weil einer von ihnen bald die Stadt verlässt, können sie sich nicht gegen ihre Gefühle wehren.

Einfühlsam erzählt die Autorin vom Leben der beiden und wie sie sich langsam näherkommen. Es ist klar, wo das Ganze hinführt und trotzdem liest es sich schön, wenn zwei Teenager zum ersten Mal wirklich lieben und die Gefühle täglich tiefer werden. Umso spannender war für mich die Frage, wer von beiden das Stipendium bekommt und was dann passiert.

Die Liebesgeschichte nimmt eindeutig den meisten Raum der Handlung ein. Es gibt jedoch einige Personen und Nebenhandlungen, die mir sehr gut gefallen haben, weil sie etwas Abwechslung in die doch sehr ausführlich beschriebene Beziehung der beiden gebracht haben.

Es war schön und auch traurig mehr über die besonderen familiären Verhältnisse von Tenleigh und Kyland zu lesen. Diese haben ihr Leben geprägt, von dem sie uns abwechselnd als Ich-Erzähler berichten. Man bekommt als Leser eine Ahnung, was es heißt in Armut aufzuwachsen und wie schwer es ist sich ein besseres Leben aufzubauen.

Anfangs bin ich regelrecht in der Geschichte versunken und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Doch gerade die ausführlich geschilderte Entwicklung der Beziehung der beiden, die mich anfangs so begeisterte, zog sich dann etwas in die Länge. Zum Glück bekommt die Autorin gerade noch rechtzeitig die Kurve, indem sie eine für mich unerwartete Entwicklung eingebaut hat, welche die Geschichte wieder etwas spannender werden ließ.

Der Schreibstil der Autorin ließ sich sehr angenehm lesen und die Geschichte der beiden wird bis zum Ende hin romantische Seelen zum Schwärmen bringen.

Für mich war diese Geschichte ideal zum Abschalten und Mitfühlen und ich habe sie sehr gerne gelesen.

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Spannende und authentische Umsetzung der Themen !!

Klappentext:
"Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?"

Meine Meinung:
Mich hatte das vorherige Werk "Die geheime Sprache der Liebe" total angesprochen, daher war mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, auch schnell klar, dass ich gerne "Im nächsten Leben vielleicht" lesen wollte. Thematisch fand ich es schon auf den ersten Blick ausgesprochen interessant. Meine Einschätzung hat sich dann auch als gut herausgestellt. Mia Sheridan spricht hier wirklich existenzielle Probleme an, mit denen die Charaktere kämpfen müssen. Sie leben in sehr ärmlichen Verhältnissen und Hunger spielt eine große Rolle in ihrem Leben. Auch der Konkurrenzkampf, der durch die gegebenen Umstände entsteht, war für mich authentisch und gut nachzuvollziehen. Ich konnte mich von Beginn an, durch den sehr bildlichen und flüssigen Schreibstil wirklich gut in Tenleigh und Kyland, hineinversetzen. Die Charaktere selbst waren mir größtenteils sympathisch, jedoch konnte ich an mancher Stelle vor allem Kylands Einstellung in Bezug auf Beziehungen nicht verstehen. Das hat mir zwischendurch ein wenig zu denken gegeben. Gut gefallen hat mir, dass sie erst nach und nach eine Bindung zueinander aufbauen, weil es in meinen Augen wirklich realistisch geschildert wird. In der ein oder anderen Situation hätte für meinen Geschmack ein klein wenig mehr Gefühl aufkommen dürfen, wobei die Umstände natürlich hier stark mit reinspielen. Die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen und auch mit dem Ende des Romans konnte die Autorin mich überzeugen.

Ich gebe vier von fünf Funkelchen.

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Tolle Liebesgeschichte

Ich liebe gut geschriebene Liebesromane und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr neugierig auf das Buch „Im nächsten Leben vielleicht“. Und ich muss auch sagen, dass ich es sehr genossen habe. Es handelt sich um ein eher ruhiges Buch, das mich trotzdem gefesselt hat.

Zur Story:
Die Geschichte dreht sich um Tenleigh und Kyland, die in einem sehr armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky leben. Dort ist es sehr trostlos und die einzige Chance auf ein besseres Leben ist es, ein Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens zu erhalten. Doch die schlechte Nachricht ist, dass nur einer dieses Stipendium erhalten kann. Das wird zu einem großen Problem für Tenleigh und Kyland, als die beiden Konkurrenten sich verlieben. Wer wird gewinnen? Und was wird dann aus ihrer Liebe zueinander?

Der Schreibstil sagt mir sehr zu. Der Autor schreibt sehr bildhaft, was genau mein Ding ist, denn so kann ich mich richtig in die Geschichte hineinversetzen. Auch die Gefühlswelt der verschiedenen Charaktere wurde sehr gut beschrieben. Nach nur zwei Tagen war das Buch verschlungen und es regt auch etwas zum Nachdenken an.

Die beiden Hauptfiguren sind mir sehr sympathisch und man kann die bedrückende Stimmung und die schlimmen Zustände, in denen die Beiden leben, richtig „miterleben“. Bei dem Buch kann man jedoch keine großen Überraschungen oder Wendungen erwarten, aber das braucht die Story gar nicht, denn trotzdem bleibt sie interessant. Das ist vor allem wegen den Charakteren so, mit denen man richtig mitfühlt.

Zum Ende hin gab es ein Happy-End, was vorhersehbar und meiner Meinung ein kleines bisschen zu perfekt war. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und können andere Leser etwas anders sehen.

Fazit:
Ein ruhiger, gut geschriebener Roman, der mich gefesselt und auch zum Nachdenken angeregt hat. Das Buch kann ich nur empfehlen, wenn man auf Liebesgeschichten mit einem Happy-End steht.

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