Linda Howard: Mörderische Küsse

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Linda Howard: Mörderische Küsse
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Kiss me while I sleep
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783442359684

Informationen zum Buch

Seiten
408

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Lily neigte den Kopf und lächelte ihren Begleiter Salvatore Nervi an, während ihr der Ober schweigend und mit vollendeter Eleganz einen Stuhl am besten Tisch im Restaurant herzauszog; zumindest ihr Lächeln war echt, wenn schon so gut wie nichts an ihr echt war.

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Für Lily Parks ist keine Gefahr zu groß. Seit Jahren übernimmt sie für eine verdeckt arbeitende Spezialeinheit der CIA die schwierigsten Aufträge. Doch in der letzten Zeit scheint sie sich für unbesiegbar zu halten: Sie geht immer größere Wagnisse ein und gefährdet ihr eigenes Leben. Deshalb hat die Einheit ihren Kollegen Lucas Swain auf sie angesetzt. Er soll Lily sanft aber bestimmt zur Seite stehen und sie zurückhalten, bevor sie die ganze Einheit gefährdet. Doch Lily ist alles andere als angetan von ihrem neuen - zugegebenermaßen attraktiven - Beschützer...

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Die Hauptfigur von „Mörderische Küsse“, Lily Parks ist Agentin und als solche freischaffend für die CIA tätig. Doch der Tod von guten Freunden und Ex-Kollegen und deren Adoptivtochter, die für sie wie eine eigene Tochter war, wirft sie aus der Bahn. Um sich am Mörder zu rächen und den Auftrag bei dem die Freunde ums Leben kamen zu Ende zu führen, nimmt sie Risiken auf sich, die das normale Risiko in diesem Berufszweig gewaltig übersteigen. Die CIA bekommt natürlich Wind von der Angelegenheit und beauftragt Lucas Swain, ebenfalls Agent im Ausseneinsatz, damit, Lily aufzuspüren und sich um sie zu „kümmern“.

Dass damit nicht ein Ausschalten per Mord gemeint ist, wird dem Leser spätestens klar, wenn beide praktisch bei der ersten Begegnung diese, für das Genre typische, gegenseitige fast schon animalische Anziehungskraft spüren. Insofern verläuft der Roman genau entlang der Richtlinien des Genres Romantic Suspense und manchmal frage ich mich, ob mein englisch so schlecht ist, wenn ich tatsächlich etwas Romantik und nicht nur alles überwältigende sexuelle Gefühle erwarte. Wie meistens werde ich auch bei diesem Buch diesbezüglich eher enttäuscht, ich empfinde die Liebesgeschichte als recht oberflächlich und besonders die männliche Hauptfigur lässt hier zu wünschen übrig. Ich konnte seine Anziehungskraft nicht im Mindesten nachvollziehen, da die Autorin sich bei der Beschreibung seiner Gefühle sehr zurückhielt, er einfach nicht sonderlich nett war, sondern eher ein typischer Aufreißer, der sich für ein Geschenk Gottes an den weiblichen Teil der Welt hielt. Lily war leider auch nicht gerade besonders ansprechend, da sie die meiste Zeit eher kühl gezeichnet ist (kühle blonde Haare, eisblaue Augen…), kaum Gefühle zeigen darf und so trotz ihrer schwierigen Situation nicht zum Mitleiden anregt.

Der Suspense - Anteil gefiel mir dagegen wirklich gut, dieser Teil des Romans war so spannend und mitreißend geschrieben, dass ich den Liebesanteil oft als überflüssig und störend für den Verlauf der Geschichte empfunden habe. Zudem hat die Autorin ein ziemlich aktuelles Thema als Hintergrund für den ursprünglichen Auftrag gewählt und die Synthese zwischen knallhartem aber legalem Geschäft und mafiösen Strukturen auf Seiten des Bösen wirkt sehr glaubhaft. Was ich bei diesem Buch im Vergleich zu anderen Howards am meisten vermisst habe, war der Humor. Alle Figuren sind knallhart und witzige Szenen, die sonst viel zur angenehmen Atmosphäre von Howards Büchern beitragen, sind Mangelware.

Das Buch ist natürlich Popcorn -Lektüre und unter diesem Blickwinkel betrachtet habe ich zwar schon einige bessere Bücher gelesen, aber auch sehr viele schlechtere. Wenn es nur darum geht ein paar Stunden zu verbringen, ohne viel nachzudenken, ist „Mörderische Küsse“ nicht die schlechteste Lektüre, auch wenn es bei weitem nicht der beste Howard ist.

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Ich hatte mich auf den Krimi von Linda Howard gefreut, da „Auch Engel mögens heiß“ von ihr mir sehr gut gefallen hat. Doch in „Mörderische Küsse“ kam ich nur schwer rein und dann war die Story doch recht vorhersehbar und teilweise kam es mir auch vor wie an den Haaren herbei gezogen. So als musste die Autorin mal wieder ein Buch abliefern. Schade – ich hatte mehr und vor allem besseres erwartet.

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